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"publishedAt": "2026-04-17T06:41:23.000Z",
"site": "https://mariustimmer.de",
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"Plan vorgelegt, die Bürger zu entlasten",
"viel Kritik"
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"textContent": "## Schlechte Lage im Land\n\nAuf Grund der aktuellen Lage glaubt die Bundesregierung ein Ass im Ärmel zu haben: Die ohnehin angeschlagene Wirtschaftslage im Land wird noch schlechter, seit dem durch den Iran-Krieg die Sprit-Preise steigen. Vor allem drückt es auf die Stimmung im Land. Seit Tagen gibt es laute Forderungen an die Politik, Maßnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen abzuschwächen und den Bürgern zu helfen.\n\n## Maßnahmenpaket der Regierung\n\nInzwischen hat die Bundesregierung einen Plan vorgelegt, die Bürger zu entlasten. Arbeitgeber sollen eine **steuerfreie Entlastungsprämie in Höhe von 1.000 Euro** erhalten können. Glaubt man nun aber, die Bundesregierung würde sich da endlich mal nicht lumpen lassen, liegt man falsch: Gezahlt werden soll die Prämie von den Arbeitgebern - da man diese nicht dazu zwingen kann, ist das ganze auch noch freiwillig. Einen wirklichen Anreiz für die Arbeitgeber gibt es aber nicht, dabei mit zu spielen.\n\n## Kritik an der Finanzierung\n\nAußerdem ist sehr stark davon auszugehen, dass die meisten Mittelständischen Unternehmen es sich auf Grund der angespannten wirtschaftslage im Land nicht leisten können, für jeden Mitarbeiter 1.000 Euro auszugeben. Sicher: Viele Unternehmen haben das Geld, aber wenn ich an die Bäckereien und co. denke, bezweifel ich, dass da genug Geld für solche Sonderzahlungen zur Verfügung steht.\n\nWenig überraschend gibt es nun also viel Kritik an den Plänen. Obschon ich häufig der Meinung bin, dass Arbeitgeber sich gerne mal anstellen, kann ich diese Kritik absolut nachvollziehen. Es ist nichts gewonnen, wenn kleine Unternehmen ihren Mitarbeitern diese Prämie nicht zahlen können oder sie plötzlich Löcher in der Finanzierung erzeugen.\n\nMan soll mich an dieser Stelle bitte nicht falsch verstehen: Ich fände es ebenfalls schlecht, wenn die Bundesregierung diese Prämie auszahlen würde, da das (_vermutlich_) ebenfalls ein großes Loch in den Staatshaushalt reißen würde. Aber in Kombination mit dem Plan die **Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel zu reduzieren** wirkt doch das gesamte Maßnahmenpaket unausgegohren. Sicherlich werden die Sprit-Preise nach Reduzieren der Steuer zurück gehen. Dennoch würde ich meine Hand dafür ins Feuer legen, dass die Preise nicht so weit sinken werden, wie sie es dadruch sollten, da sich auch hier wieder eine Möglihkeit für Mineralölkonzerne ergibt, den eigenen Profit zu optimieren.\n\n## Keine Prämie für mich\n\nIch werde gar nicht erst versuchen, die 1.000 Euro Krisenprämie von meinem Arbeitgeber anzufragen. In meinem konkreten Fall arbeite ich aber auch im **öffentlichen Dienst** , weswegen ich bezweifel, dass das überhaupt möglich ist, oder ein langer Weg ist, da ich schließlich nicht von der Uni, sondern aus Düsseldorf bezahlt werde. Außerdem werde ich am Ende aber eben von **Steuergeldern** bezahlt. Unabhängig davon kann ich mir aber gut vorstellen, dass viele Arbeitnehmer ebenfalls nicht anfragen werden.\n\nSo sehr die **Ampel medial abgestraft** wurde, hatte ich den Eindruck, dass sie in Situationen wie diesen besser reagierte. Ideen wie das **9€-Ticket** würde der Union (_und leider auch der SPD_) vermutlich nicht einmal in den Sinn kommen. Klar, daran war auch nicht alles gut aus Sicht der Verkehrsbetriebe, aber es funktionierte und die Leute mochten es.\n\nDass diese Maßnahmen etwas verändern werden, wage ich also sehr stark zu bezweifeln. Allerdings lasse ich mich natürlich auch gerne vom Gegenteil überzeugen.\n\n* * *\n\nIch find's cool, dass du RSS benutzt ;-)",
"title": "Werden die 1000 Euro Krisenbonus etwas verändern?"
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