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  "publishedAt": "2026-05-26T00:12:42.000Z",
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  "textContent": "\"Eine unsicher-vermeidend gebundene Mutter ist in ihrer Beziehung zum Partner eher reserviert, distanziert, unterkühlt und zurückgezogen. Unabhängigkeit ist wichtig für sie. Ihre Schwangerschaftsattitüde ist darauf gerichtet, ihre alte Identität zu behalten und in allem das Gleichgewicht zu behalten. Sie reagiert distanziert auf ihre Schwangerschaft und ihr Baby im Bauch. Ihr Baby wird nicht als eigene Person erlebt, sondern nur als Objekt. Es ist kein psychologisches, nur ein biologisches Wesen. Die Emotionen des Babys dürften in der „regulierenden\" Mutter, wie Raphaël-Leff sie nennt, verdrängt und negierte Impulse in ihr selbst geweckt werden, um sie nicht in Gefahr zu bringen, ihren festen Vorsatz zu verlassen, abseits und unberührt zu bleiben (daher die fanatischen und puritanischen Maßnahmen, die sie aus Selbstverteidigung trifft). Auch die Tatsache, dass das Baby komplett von ihr abhängig ist, lässt die Angst wiederaufleben, von ihrem eigenen Anhänglichkeitsbedürfnis überschwemmt zu werden, und die einzige zu sein, die für ein solch bedürfnisvolles kleines Wesen sorgen muss. Sie wird auf Stress, der verbunden ist mit der Schwangerschaft, eher parasympathisch oder unterkühlt reagieren. Sie wird versuchen Stress oder Angst rational zu kontrollieren. Wenn der Stress so groß wird, dass er schwer zu ertragen ist, dann wird sie eher mit Lahmung reagieren. Ihr Baby im Bauch wird eher ganz ruhig, fast unaufmerksam, zurückgezogen in ihrem Bauch sein. Wenn sie überhaupt zur Bindungsanalyse kommt, dann hat sie es schwer, eine enge Beziehung zum Baby zu entwickeln. Sie wird mehr vom Kopf aus reagieren und schwierige Gefühle vermeiden. Ihr Widerstand gegen Vertiefung der pränatalen Beziehung wird groß sein. Sie wird unterkühlt reagieren auf Versuche, die Kontaktaufnahme zum Baby zu stärken. Im Geburtsprozess verlässt sie sich auf die medizinische Technik und Schmerzkontrolle. Meistens verweigert sie das Stillen, da ihr das Baby dann zu nahe kommt. Ihr postnataler Erziehungsstil ist eher invasiv, kontrollierend, erstickend, mit zu vielen und zu engen Erwartungen und distanziert. Die regulierende Mutter kann sich weder mit dem hilflosen Baby noch mit der besänftigenden, zur Hilfe eilenden Mutter identifizie ren. In der Babypsychotherapie ist sie gerichtet auf die Probleme des Babys, mit denen sie selber nichts zu tun hat. Sie erwartet, dass die Babypsycho-therapeuten die Probleme lösen, damit sie ihr eigenes Leben weiterführen kann. Die Verbindung zum Leid ihres Baby fehlt ihr. Das Baby ist viel meht zurückgezogen und reagiert wenig auf Kontakt.\"-- Aus: „Und am Anfang riesige Räume ... und dort erschien das Baby“ - Berichte aus dem intrauterinen Raumhttps://www.mattes.de/buecher/praenatale_psychologie/978-3-86809-090-1.html#Bindungsanalyse #Schwangerschaft",
  "title": "Moritz Bartl (@gamambel@toot.cat)"
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