Anregung auf Umbenennung der Staudiglgasse

Ibbtown June 30, 2026
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Fol­gende Anre­gung habe ich mal los­geschickt: Sehr geehrte Damen und Her­ren, ich hoffe, die Form ist angemessen. Ich möchte anre­gen die Staudigl­gasse umzube­nen­nen. So weit ich sehen kann, ist vor der Benen­nung dieser Straße im Jahr 2002 die Vita des NSDAP- und SA-Mit­glieds Hein­rich Staudigl nicht aus­re­ichend geprüft wor­den. Hein­rich Staudigl wurde am 18. April 1911 als Sohn des Reich­sober­bah­nin­spek­tors Lud­wig Staudigl in Regens­burg geboren. Er besuchte die Volkss­chule Regens­burg von 1917 bis 1920 und anschließend die dor­tige Ober­re­alschule, die er 1930 mit dem Abitur abschloss. An der Uni­ver­siät München absolvierte er von 1930 bis 1935 ein Philolo­gi­es­tudi­um. 1934 trat er der SA bei und wurde dort 1941 Schar­führer. 1935 trat er der NSDAP bei. Zudem gehörte er dem NSV, dem NS-Lehrerbund, dem Reich­sar­beits­di­enst und dem Reich­sluftschutzbund an. Bern­hard Riet­mann, Mit­glied des Abitur­jahrgangs 1979 am Goethe Gym­na­si­um, schreibt: “Ein Gutacht­en aus dem Jahr 1939 bescheinigt ihm wiederum sehr gute fach­liche Ken­nt­nisse der franzö­sis­chen Kul­tur und Sprache, die er den Schülern erfol­gre­ich in einem Unter­richt „von franzö­sis­ch­er Höflichkeit, dabei aber doch sich­er, bes­timmt, klar“, ver­mit­tle. Weit­er­hin sei Staudigl „überzeugter Nation­al­sozial­ist, PG und seit 33 SA-Mann.“ Seine Frau aus ein­er alteinge­sesse­nen Land­fam­i­lie aus West­falen sei „anscheinend ras­sisch bester Auslese“. Dieses Gutacht­en sollte später beim Schulkol­legium Mün­ster noch zu Vor­be­hal­ten gegen seine Ernen­nung zum Leit­er des Amts­gym­na­si­ums führen.” (aus: Bern­hard Riet­mann, Amts­gym­na­si­um Ibben­büren 1950–1969. Schule der Demokratie?, 2022, online: https://d‑nb.info/125033859X/34, S. 729) Ich halte ein aktives Mit­glied von SA und und ein überzeugtes Mit­glied der NSDAP für gän­zlich ungeeignet als Namensge­ber für die Straße an ein­er Schule.

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