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"description": "Fenris Creations versucht endlich den unmöglichen Shooter zu bauen",
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"publishedAt": "2026-05-17T10:20:56.000Z",
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"EVE VanguardWelcome to the EVE Vanguard Community Hub! Complete missions to earn a unique Discord role and stay up to date with the latest news surrounding EVE Vanguard."
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"textContent": "Es gibt in der Geschichte von **EVE Online** nur wenige Themen, die gleichzeitig Hoffnung, Nostalgie und kollektive Kriegstraumata auslösen.\n\n**Dust 514** gehört definitiv dazu.\n\nSobald **Fenris Creations** irgendwo das Wort „Shooter“ erwähnt, läuft bei vielen Veteranen sofort derselbe mentale Prozess ab:\n\n 1. „Oh interessant.“\n 2. „Moment mal…“\n 3. „Das hatten wir doch schon einmal.“\n 4. Leerer Blick in die Ferne.\n\n\n\nUnd ehrlich gesagt: _Völlig verständlich._\n\n**Dust 514** war gleichzeitig seiner Zeit voraus und komplett chaotisch. Viele Spieler erinnern sich bis heute mit erstaunlich viel Liebe daran — obwohl das Spiel objektiv an vielen Stellen kaputt, unfertig oder schlicht auf der falschen Plattform gefangen war.\n\n**Fenris Creations** scheint das inzwischen selbst sehr genau verstanden zu haben.\n\nDenn die **EVE Vanguard Keynote** beim **Fanfest 2026** fühlte sich anders an als frühere Präsentationen. Weniger Marketing. Weniger Buzzwords. Weniger „Trust us bro“.\n\nDafür deutlich mehr:\n\n * Selbstreflexion\n * klare Vision\n * technische Realität\n * und überraschend konkrete Systeme\n\n\n\nZum ersten Mal seit vielen Jahren wirkt ein EVE-Shooter nicht wie ein Experiment, sondern wie ein ernst gemeinter Teil von New Eden.\n\n## „A Forever Shooter“\n\nDer vielleicht wichtigste Begriff der gesamten Präsentation war nicht „**Extraction Shooter“**. Auch nicht **„MMOFPS“**. Und sogar nicht **„EVE Integration“**.\n\nDer entscheidende Begriff war: _Forever Game._\n\n**Fenris-Creative-Director Ratati** sprach ungewöhnlich offen darüber, wie müde viele Spieler inzwischen von modernen Multiplayer-Games geworden sind. Spiele erscheinen, erzeugen kurzfristig Hype, bekommen zwei Seasons und verschwinden dann wieder im digitalen Nirwana.\n\nServer schließen.\nCommunities zerfallen.\nRoadmaps enden plötzlich mit einem Blogpost voller „difficult decisions“.\n\nUnd das Problem ist: Spieler merken das inzwischen.\n\nViele wollen sich gar nicht mehr emotional oder zeitlich an neue Multiplayer-Spiele binden, weil ständig die Angst mitschwingt, dass das Ganze in zwei Jahren sowieso eingestellt wird.\n\n**Fenris Creations** versucht **Vanguard** bewusst als Gegenentwurf dazu zu positionieren. **Ratati** formulierte das fast schon philosophisch:\n\n> „We want persistency. Something to come back to.\"\n\nDas ist vermutlich der Kern der gesamten Vanguard-Idee. Nicht einfach ein weiterer Shooter. Sondern ein Shooter mit denselben Prinzipien, die EVE Online seit 23 Jahren am Leben halten:\n\n * Konsequenzen\n * Persistenz\n * Risiko\n * Community\n * Wirtschaft\n * Langfristige Entwicklung\n\n\n\nOder einfacher gesagt: Ein Spiel, in dem Dinge Bedeutung haben.\n\n## „Killing for a reason“\n\nEiner der interessantesten Momente der Keynote war, als Ratati über moderne Shooter sprach — und warum sie ihn persönlich nicht mehr motivieren.\n\nEr sagte sinngemäß:\n_Leaderboards interessieren ihn nicht.\nBattle Passes interessieren ihn nicht.\nKills ohne Konsequenzen interessieren ihn nicht._\n\nUnd plötzlich versteht man, warum Vanguard überhaupt existiert.\n\nFenris Creations versucht hier keinen Arena Shooter zu bauen. Keinen Hero Shooter. Keinen schnellen Matchmaking-Zeitvertreib. Sie versuchen einen Shooter zu bauen, in dem Gewalt wirtschaftliche, territoriale und narrative Konsequenzen hat.\n\nDas klingt unglaublich simpel. Ist es aber nicht. Denn genau daran scheitern praktisch alle großen Shooter-Franchises seit Jahren. Battlefield flirtet seit Jahrzehnten mit der Idee globaler Frontlinien. Extraction Shooter konzentrieren sich meist nur auf Loot. MMOs bekommen selten gutes Gunplay hin. Und klassische Shooter haben oft keinerlei Persistenz.\n\nVanguard versucht irgendwie alles gleichzeitig. Was völlig harmlos klingt, bis man darüber nachdenkt, wie absurd ambitioniert das eigentlich ist.\n\n## Fenris Creations hat offenbar aus Dust gelernt\n\nUnd das ist vermutlich der wichtigste Punkt der gesamten Präsentation. Fenris redete erstaunlich offen über die Fehler von Dust 514. Nicht defensiv. Nicht beschönigend. Sondern ziemlich ehrlich.\n\nDie falsche Plattform.\nZu frühe technische Limits.\nProbleme im Core Gameplay.\nZu viele Hürden für neue Spieler.\nZu wenig Fokus auf die eigentliche Shooter-Erfahrung.\n\nRatati nannte Dust sogar eine:\n\n> „flawed masterpiece“\n\nUnd ehrlich? Das beschreibt Dust vermutlich perfekt.\n\nMan spürte in der gesamten Keynote, dass Vanguard nicht versucht, Dust einfach zu kopieren. Stattdessen versucht Fenris Creations herauszufinden: „Was war eigentlich die wahre Fantasie hinter Dust?“\n\nDie Antwort scheint zu sein:\n\n * Bedeutung\n * Krieg\n * Risiko\n * Integration\n * Community\n * und das Gefühl, Teil eines größeren Universums zu sein\n\n\n\nNicht einfach 16vs16-Matches.\n\n## Vanguard wird bewusst langsam aufgebaut\n\nFenris Creations scheint endlich akzeptiert zu haben, dass sie nicht gegen Call of Duty konkurrieren müssen. Und das ist wahrscheinlich eine der klügsten Entscheidungen überhaupt. FC Collins erklärte sehr klar, dass Vanguard schrittweise aufgebaut wird.\n\n**Zuerst:**\n\n * gutes Gunplay\n * stabile Technik\n * funktionierende Extraction-Loops\n * starke Atmosphäre\n\n\n\n**Danach:**\n\n * Wirtschaft\n * Kampagnen\n * größere Welten\n * persistente Systeme\n * EVE-Integration\n\n\n\nDas klingt erstmal unspektakulär. Aber genau das macht Hoffnung. Denn praktisch jedes gescheiterte Live-Service-Spiel der letzten Jahre wollte direkt alles gleichzeitig:\n\n * 17 Modi\n * 9 Fraktionen\n * Battle Pass\n * Open World\n * Story Campaign\n * PvE\n * PvP\n * Competitive\n * Crafting\n * Housing\n * wahrscheinlich Angeln\n\n\n\nUnd am Ende funktioniert nichts richtig. Fenris wirkt diesmal deutlich fokussierter.\n\n## Die Warclones sind zurück\n\nLore-technisch geht Vanguard einen ziemlich cleveren Weg. Nach den Ereignissen von Dust 514 wurden die Warclones praktisch ausgelöscht. Gejagt, vernichtet oder in Datenbanken eingeschlossen. Bis „The Deathless“ auftaucht.\n\nNatürlich ist es The Deathless. Wenn in New Eden irgendjemand gefährliche Technologie findet und absolut unverantwortliche Entscheidungen trifft, dann wahrscheinlich er.\n\nEr entdeckt alte jovianische Klontechnologie und beginnt damit, neue Warclones zu erschaffen. Verstärkt durch eine Technologie namens „The Graft“.\n\n**Das Problem:**\nWarclones sind nicht unbedingt dafür bekannt, ruhig und kontrollierbar zu bleiben.\n\n**Die Folge:**\nDie Warclones brechen aus.\nBauen ihre eigene Infrastruktur.\nErrichten Avalon als mobile Heimatbasis.\nKontrollieren ihre eigenen Bewusstseinsdatenbanken.\nUnd nutzen „Harmonic Bridges“ zum Deployen und Extrahieren.\n\n**Oder anders gesagt:**\nFenris hat loretechnisch eine sehr elegante Möglichkeit geschaffen, warum plötzlich wieder bewaffnete Klonsoldaten überall in New Eden auftauchen.\n\n## Harmonic Bridges sehen absurd gut aus\n\n\nDie neuen Deploy- und Extraction-Sequenzen sehen fantastisch aus. Die Harmonic Bridges wirken wie eine Mischung aus:\n\n * Upwell-Technologie\n * orbitalem Wahnsinn\n * und einem Gerät, das definitiv nicht von OSHA zugelassen wäre\n\n\n\nSpieler werden im Prinzip atomisiert, durch die Gegend geschossen und wieder zusammengesetzt.\n\n**Und ja:**\nDas ist exakt die Art von übertriebener Sci-Fi-Logik, die perfekt zu EVE passt.\n\n## Das eigentliche Highlight: Die Verbindung zu EVE Online\n\nJetzt kommen wir zu dem Teil, bei dem vermutlich sehr viele EVE-Spieler plötzlich aufmerksam wurden.\n\nFenris sprach erstmals extrem konkret darüber, wie Vanguard und EVE Online verbunden werden sollen.\n\nNicht nur über Lore.\nNicht nur kosmetisch.\nNicht nur „ein bisschen Einfluss“.\n\nSondern systemisch.\n\nUnd genau hier wird Vanguard plötzlich richtig interessant.\n\n### Militärkampagnen: Endlich ein echter Bodenkrieg\n\nDie wichtigste Ankündigung: Spieler in EVE Online und Vanguard arbeiten künftig an denselben Militärkampagnen.\n\nDas bedeutet:\n\n * Capsuleers erfüllen Ziele im All\n * Vanguard-Spieler erfüllen Ziele am Boden\n * Beide beeinflussen dieselben Kampagnen\n * Beide verändern dieselbe Welt\n\n\n\nDas ist tatsächlich ziemlich riesig. Denn genau davon haben EVE-Spieler seit Dust 514 geträumt. Nicht zwei getrennte Spiele. Sondern ein gemeinsamer Krieg.\n\nBesonders spannend: Fraktionen sollen unterschiedliche Belohnungen, Narrative und Progressionen besitzen.\n\nUnd ja: Orbital Strikes kommen zurück. Natürlich war das der lauteste Applaus der gesamten Präsentation. Manche Dinge ändern sich eben nie.\n\n### Der „Graveyard“-Mechanic könnte genial sein\n\nDann kam vermutlich die verrückteste Idee der gesamten Keynote. Und gleichzeitig vielleicht die beste.\n\nWenn in EVE Online Schiffe zerstört werden, entsteht im jeweiligen System gewissermaßen ein „Graveyard“. Vanguard-Spieler können dort Contraband bergen. Dieses Contraband repräsentiert verlorene Module, Ausrüstung oder Überreste zerstörter Schiffe.\n\nDas Geniale daran: Der Loot ist regional. Das bedeutet: Große Schlachten erzeugen plötzlich wertvolle Vanguard-Hotspots.\n\nStell dir vor: Irgendwo explodieren hunderte Schiffe. Und wenige Stunden später deployen bewaffnete Warclones auf einem Planeten darunter, um aus den Trümmern Profit zu schlagen.\n\n### Wirtschaftliche Symbiose statt Minigame\n\nFenris will offenbar echte wirtschaftliche Abhängigkeiten schaffen. Vanguard-Spieler benötigen Mutaplasmids aus EVE Online, um Waffen aufzuwerten. EVE-Spieler wiederum brauchen Vanguard-Spieler, um an Contraband zu gelangen.\n\nDas ist entscheidend.\n\nDenn genau daran scheiterten viele frühere Integrationsideen: Sie fühlten sich optional an. Oder wie ein Gimmick. Das hier könnte tatsächlich wirtschaftliche Wechselwirkungen erzeugen. Und plötzlich ergibt Vanguard Sinn:\n\nNicht als Spin-Off. Sondern als weiterer Layer von New Eden.\n\n## Fazit\n\nIst EVE Vanguard garantiert ein Erfolg? Natürlich nicht. Das Risiko ist immer noch riesig. Die technische Herausforderung ebenfalls. Und ein MMOFPS mit echter Persistenz zu bauen klingt weiterhin leicht wahnsinnig.\n\nAber zum ersten Mal seit vielen Jahren wirkt ein EVE-Shooter-Projekt so, als hätte Fenris verstanden, warum Spieler das überhaupt wollen.\n\no7\nEshtir\n\nEVE VanguardWelcome to the EVE Vanguard Community Hub! Complete missions to earn a unique Discord role and stay up to date with the latest news surrounding EVE Vanguard.\n\nMein Referral Link für EVE Vanguard",
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