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  "publishedAt": "2026-06-28T19:53:22.000Z",
  "site": "https://d6ideas.com",
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    "Enrique",
    "Pixabay"
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  "textContent": "\nGefühlt alle paar Jahre experimentiere ich damit, mein Refugium auf Scheria zu verlassen, und mich (wieder) an breiteren kooperativen (großes Wort!) – oder zumindest mehr auf Austausch ausgerichteten – Online-Formaten zu beteiligen. In vielen Fällen lasse ich das dann relativ schnell wieder bleiben (ganz akut fahre ich ein paar der letzten Versuche auch wieder zurück – sicher ein Anlass, diese Präambel hier gerade jetzt zu schreiben).\nIch bin dafür letztlich zu mißtrauisch geworden(?). Der echte Nutzen solcher Formate liegt für mich in … Dokumentation. Sie sind _vor allem_ eine Form Ideen zu fixieren. Das hat eine starke zeitliche Komponente für mich: langfristiger („ewiger“) Zugang zu den konkreten Worten (Zeichen, Zahlen und gegebenenfalls Bildern oder sonstigem – aber hauptsächlich Worten). Das – zeigt meine Erfahrung – ist aber nicht wirklich verlässlich gegegeben. Räume trocknen nicht nur aus, sie verschwinden, manchmal von einem Tag auf den anderen, und aus allen möglichen Gründen von Verlagsentscheidungen und -umstrukturierungen, über das Auslaufen der genutzten technischen Lösung/ Plattform, zur Administration, die einfach die Lust verliert (nicht notwendigerweise ein Anwurf – wer den Stecker ziehen will oder muss, will oder muss das eben). Die Langfristigkeit, auf die es mir ankommt, ist also kein (verlässlicher) Faktor (mehr – was sie ohnehin höchstens gefühlt irgendwann einmal war). Langfristigkeit funktioniert – wenn überhaupt – über eigene Dokumentation und Archivierung – und die … konterkariert den Nutzen der Austauschformate: Wenn ich ohnehin in einer eigenen Umgebung dokumentiere, dann ist die Dokumentation in der gemeinsamen Umgebung am Ende Zeitverschwendung, nutzloser Doppelaufwand.\n\nUnd dann ist da Tarua Katoc.\n\nVielleicht so etwas wie mein perfekter Sturm. Zumindest etwas, das mich nach über 20(!) Jahren immer noch und immer wieder beschäftigt.\n\nUm das zu entzaubern: Was sich der damaligen _Umgebung_ wirklich zuschreiben lässt, ist, dass sie die (Zufalls-)Begegnung zwischen dem immer und nicht nur dort umtriebigen Waldviech mit einer Idee und mir selbst … ermöglicht (zu großes Wort), katalysiert?, katalysiert hat. Die folgende Arbeit hätte sicher auch irgendwie und irgendwo anders mit ähnlichen wenn nicht gleichen Ergebnissen erfolgen können. Wir waren eben zufällig da und haben dort weitergemacht.\n\nUnd noch eine Entzauberung: Tarua Katoc ist nicht wirklich fertig geworden. Irgendwie ja, aber gleichzeitig auch nein.\n\nUnd da liegt gleichzeitig der Zauber selbst: Dieses Kratzen, das nach Perlmutt ruft. Der letzte Schliff, um das zu vervollständigen.\n\nTarua Katoc ist (unter anderem) ein in Pulp-Sword & Sorcery-Tradition stehendes Spiel. Es ist (unter anderem) auch eines, das den Aufstieg und Fall von Zivilisationen nachzeichnet (fast ließe sich hier sagen, es ist das Spiel nicht zu R. E. Howards Conan-Geschichten, sondern zu seinen Ausführungen zum Hyborischen Zeitalter, zu seiner Weltgeschichte).\n\nDarin findet sich die letzte Unwucht, die mich geradezu wach hält, immer wieder zu Tarua Katoc und zu diesem Teil meiner Regeln zurückkehren lässt.\nEs gibt ein paar einfache Ansätze, wie das aufzulösen wäre (der einfachste: ganz hartes Episoden- und Generationenspiel zu betreiben – jedes Abenteuer ein Zeitsprung und ein Personnagenwechsel), aber keiner verfängt endgültig über die Jahre.\n\n_Wieder_ zurück ans Reißbrett. (Vom eigenen Archiv aus.)\n\n_Currently Listening: Princess Chelsea, Monkey Eats Bananas_\n\n* * *\n\nBild von Enrique auf Pixabay",
  "title": "Tarua Katoc – eine unnötige Präambel",
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