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iPhone Ultra kommt später in Handel, iPhone 18 Pro teurer

Macwelt – News, Tipps und Tests von Apple-Experten [Unofficial] June 29, 2026
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Zum ersten Mal seit Jahren will Apple seine iPhone-Produktpalette umfassend umgestalten. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass das Unternehmen im Herbst dieses Jahres sein erstes faltbares iPhone vorstellen wird. Die Kollegen der Macworld haben bereits zuvor berichtet, dass Apple höchstwahrscheinlich das Gerät unter der neuen Marke „Ultra“ positioniert.

Nun berichten die Quellen gegenüber Macworld, dass das iPhone Ultra zwar voraussichtlich im September zusammen mit den iPhone-18-Pro-Modellen angekündigt wird, jedoch wahrscheinlich nicht gleichzeitig in den Handel kommen wird.

iPhone X revisited

Laut Quellen in Apples Lieferkette ist das iPhone 18 Pro zwar bereits in die Massenproduktion gegangen, das iPhone Ultra – jedoch bisher nicht. Obwohl Apple seine Zulieferer zur Beschleunigung dränge, rechnen Macworlds Quellen nicht damit, dass das iPhone Ultra im September auf den Markt kommen kann.

Stattdessen bereitet Apple demnach die gleiche Strategie wie mit dem iPhone X aus dem Jahr 2017 vor. Zwar werden alle drei Modelle auf derselben Veranstaltung vorgestellt, doch nur das iPhone 18 Pro und das 18 Pro Max gehen zeitnah in den Handel. Das iPhone Ultra wird zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich sein. Damals kam das iPhone X aufgrund seines komplexeren Herstellungsprozesses erst im November in die Läden, fast zwei Monate nach der Ankündigung, während das iPhone 8 und das 8 Plus bereits im September ausgeliefert wurden.

Die Markteinführung des iPhone Ultra könnte dem iPhone-X-Event ähneln, wobei das Smartphone erst Wochen oder Monate später zum Kauf erhältlich sein wird.

Foundry

Dies deckt sich auch mit einem Bericht von “The Elec” in der vergangenen Woche, wonach Apple voraussichtlich Ende Juli mit der Massenproduktion seines faltbaren iPhones beginnt. Dem Bericht zufolge hat Apple die meisten Herausforderungen durch den Scharniermechanismus – einer der kritischsten Komponenten eines faltbaren Geräts – gelöst.

Das bestätigt die Informationen, welche die Kollegen der Macworld aus unabhängigen Quellen erhalten haben. Während das iPhone 18 Pro bereits in der Massenproduktion steckt, hinkt das Ultra aufgrund seines fortschrittlicheren Designs hinterher.

Dies muss nicht bedeuten, dass Apple das iPhone Ultra zu einem späteren Zeitpunkt ankündigt oder die Auslieferung genauso lange dauert wie beim iPhone X. Da die Massenproduktion jedoch noch nicht begonnen hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass unmittelbar nach Apples Veranstaltung im September zunächst nur das iPhone 18 Pro in den Handel kommt, während das Ultra einige Wochen später folgen wird.

Das iPhone Ultra wird nicht billig

Apples erstes faltbares iPhone dürfte zudem eines der teuersten mobilen Geräte sein, die das Unternehmen je hergestellt hat.

Laut Macworld-Quellen sind die Komponentenkosten für das iPhone Ultra im Vergleich zum iPhone 18 Pro deutlich höher, was hauptsächlich dem faltbaren Display und dem Scharniermechanismus geschuldet ist. Apple wird deswegen das Ultra als eine neue Premium-Klasse oberhalb des iPhone Pro Max positionieren.

Zwar sind die Details zum endgültigen Preis nicht ganz klar, doch unsere Quellen gehen davon aus, dass die Preise für das iPhone Ultra je nach Konfiguration bis zu 2.500 US-Dollar erreichen könnten – was um die 3.000 Euro bedeuten würde.

Das iPhone Ultra wird sich von allen bisher von Apple veröffentlichten iPhones unterscheiden – und einen entsprechend hohen Preis haben.

Foundry

Apple hat bereits gezeigt, dass es bereit ist, mit „Ultra“-Produkten neue Preiskategorien zu schaffen. Die Apple Watch Ultra wurde als teurere Alternative zur regulären Apple Watch eingeführt und richtet sich an Nutzer, die unabhängig vom Preis die fortschrittlichste Hardware wünschen.

Gleichzeitig wird erwartet, dass Apple auch die Preise für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max im Vergleich zu den aktuellen Modellen anheben wird. Auch hier können sich die Preisentscheidungen in letzter Minute noch ändern, doch Quellen aus der Lieferkette schätzen, dass der Einstiegspreis mindestens 100 US-Dollar höher liegen wird als heute – was vermutlich ein Plus von 130 Euro bedeutet.

In diesem Fall wäre die Preiserhöhung auf teureres RAM und Flash-Speicher zurückzuführen. Am vergangenen Donnerstag hat Apple die Preise seiner gesamten Mac- und iPad-Produktpalette um 100 bis 500 Euro erhöht. Die iPhone-Preise blieben jedoch unverändert, wahrscheinlich weil Apple eine Preiserhöhung bis September zurückhält.

Zwar könnte das Unternehmen eine weniger drastische Preiserhöhung vornehmen, indem es einen Teil seiner Gewinnmarge opfert, doch die Preisanpassungen dieser Woche zeigen, dass Apple keine Optionen mehr hat und nun zumindest einen Teil der höheren Kosten an seine Kunden weitergeben muss.

Weitere neue iPhones kommen Anfang nächsten Jahres

Während die Modelle iPhone 18 Pro und iPhone Ultra voraussichtlich gemeinsam im September vorgestellt werden, wird es zwei bemerkenswerte Ausnahmen geben: das iPhone 18 und die zweite Generation des iPhone Air.

Im Einklang mit anderen Berichten deuten unsere Quellen darauf hin, dass Apple mit der Tradition brechen und die günstigeren Modelle der neuen iPhones Anfang 2027, voraussichtlich im April, vorstellt. Neben dem iPhone 18 und dem iPhone Air 2 wird voraussichtlich auch das iPhone 18e in der ersten Hälfte des nächsten Jahres angekündigt.

Das iPhone 18 wird voraussichtlich erst 2027 auf den Markt kommen.

Hannah Cowton-Barnes / Foundry

Die drei Geräte befinden sich noch in der Design- und Entwicklungsphase und sind bislang nicht in der Testproduktion. Es ist unklar, ob Apple die Preise für diese Modelle erhöhen wird. Eine schrittweise Markteinführung würde Apple dabei helfen, den durchschnittlichen Verkaufspreis des iPhones zu steigern, indem Nutzer, die ein neues Modell kaufen möchten, sowie Weihnachtseinkäufer zu den teuersten Modellen gelenkt werden.

Zudem würde dies dazu beitragen, das iPhone Ultra in den Mittelpunkt zu rücken. Als Apples erstes faltbares Smartphone stellt das Gerät einen weitaus größeren Hardware-Wandel dar als ein typisches jährliches Upgrade. Das Unternehmen betritt eine Kategorie, in der Wettbewerber bereits seit Jahren ihre eigenen Designs verfeinern, was zusätzlichen Druck auf Apple ausübt, die erste Generation auf den Punkt zu bringen.

Die iOS-27 Beta enthält bereits mehrere Hinweise darauf, dass das Unternehmen iOS auf faltbare Geräte vorbereitet hat, darunter neue Systemfunktionen bei Multitasking, Bildschirmzuständen und für unterschiedliche Scharnierwinkel.

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