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  "publishedAt": "2026-06-29T11:15:00.000Z",
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  "tags": [
    "Apple Inc",
    "Apple hat tatsächlich seine Preise für viele Produkte erhöht",
    "Macbook Neo am Donnerstagabend noch 599 Euro bei Amazon",
    "Siri AI erst einmal vollständig auch in der EU läuft",
    "Apple hat schon genug damit zu tun, die irren Zölle des Irren im Weißen Haus nicht an die Kundschaft weiterzuleiten",
    "Apple Watch Ultra 4: Mehr Sensoren, bessere Batterie und Chip",
    "So beliebt ist iOS 27 schon jetzt",
    "Apples Schweigen zu Homepod und Apple TV spricht Bände",
    "Apple Watch Series 12: Langeweile vorprogrammiert",
    "Sollten Sie das Macbook Air jetzt kaufen oder noch warten?",
    "Gemeinsame Chip-Produktion von Apple und Intel läuft erst in ein paar Jahren an",
    "So kompliziert war der Dreh des immersiven Konzertfilms für die Vision Pro",
    "„Way of the Warrior Kid” – Film mit Chris Pratt ab November bei Apple TV",
    "Eddy Cue verspricht noch mehr und noch bessere Filme, Dokumentationen und Serien bei Apple TV",
    "LastPass vermeldet weiteren Datenklau",
    "Apple verlässt sich bei OLED allein auf LG und Samsung",
    "Apple-App „Einladungen“ mit drei neuen Features – unter anderem Co-Hosting",
    "Bob Iger will mit Apple über einen Zusammenschluss mit Disney gesprochen haben",
    "Umgehen der Siri-Warteliste funktioniert in OS27 Beta 2 nicht mehr",
    "Faltbares iPhone wird rasch an Wert verlieren",
    "Firmware des Apple TV unter iOS 27 leichter zu aktualisieren",
    "Siri-App lässt schnell zwischen Siri und ChatGPT wechseln",
    "Hier Macwelt Plus abonnieren",
    "iPhone 18 Pro und iPhone 20: Apples Zukunft ist leichter zu tippen als die WM",
    "Apple und die EU: Wer hat den Schwarzen Peter?",
    "Apple wird am Montag alle enttäuschen – wegen zu hoher Erwartungen",
    "Apple und der ESC haben etwas gemeinsam: Vielfalt statt Einfalt",
    "Apples Angebot ist doch nicht lückenlos"
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  "textContent": "Wir hatten es schon vor einer guten Woche befürchtet: Apple hat tatsächlich seine Preise für viele Produkte erhöht und den Windschatten des Amazon Prime Day ausgenutzt.\n\nDas war schlau, denn wenn jetzt Apple für Macs, Macbooks und iPads deutlich mehr verlangt, kommt das noch nicht sofort bei den Käufern an, die in der vergangenen Woche über die Anschaffung eines neuen Gerätes nachdachten. Immerhin hatte Amazon ordentliche Rabatte aufgelegt: So kostete das Macbook Neo am Donnerstagabend noch 599 Euro bei Amazon, während bei Apple schon das Preisschild von 799 Euro zu sehen war. Der Prime Day ist jetzt aber vorbei und Amazon zieht bei seinen Preisen nach.\n\nApple konnte nicht anders. Tim Cook wird mit den Zulieferern langfristige Verträge mit Preisgarantie ausgehandelt haben, weswegen bisher nur einige exotische Konfigurationen dem Rotstift zum Opfer fielen oder der Mac Mini mit 256 GB, der zwar jetzt wieder zurück ist, aber so viel kostet wie zuvor die Variante mit 512 GB. Jeder Vertrag hat ein Ende und dann werden die Konditionen neu verhandelt, die Folgen sehen wir jetzt.\n\n## Die Krise haben die Verbraucher auch selbst zu verantworten\n\nIn den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach Speicherchips enorm gestiegen, da Anbieter von KI-Modellen in riesige Rechenzentren investierten, in denen Petabytes, Exabytes und gar Zetabytes an Daten verarbeitet werden müssen, in hoher und auch höchster Geschwindigkeit.\n\nDie Geschäftsmodelle dahinter beflügeln die Fantasie der Anleger und setzen OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft und Konsorten unter Druck, dann auch liefern zu müssen. So kaufen die Softwaregiganten riesige Mengen an Speicherchips ein und setzen auf GPUs mit Dutzenden und Hunderten Kernen, die in Rechenzentren Abermillionen von neuronalen Knoten bilden.\n\nNur, um WM-Tippspielern zu erklären, wie am Montag das Sechzehntelfinale der Deutschen ausgeht, oder Sportstudierenden die Seminararbeit über „Vorzüge und Nachteile des diametral abkippenden Sechsers im Rücken der falschen Neun“ zu schreiben. Der Prof. lässt diese dann eine weitere KI wie Pangram überprüfen, ob unerlaubte Hilfsmittel aus den Rechenzentren zum Einsatz gekommen waren.\n\nDas soll keine allgemeine Kritik an KI sein. Man kann sie auch gewinnbringend als Hilfsmittel einsetzen, und wenn Siri AI erst einmal vollständig auch in der EU läuft, werde ich sie vermutlich auch öfter zurate ziehen als bisher die allwissende Suchmaschine.\n\nSomit werde ich Teil des Problems, das höhere Kosten verursacht.\n\nDenn der Markt für SSD- und Arbeitsspeicher ist so unter Druck, dass auch Apple mit weit mehr Geldscheinen als bisher wedeln muss, um seinen Teil davon abzubekommen. Die Preissteigerungen zu absorbieren ist nicht mehr möglich, zumindest nicht mehr in der vollen Höhe. Apple hat schon genug damit zu tun, die irren Zölle des Irren im Weißen Haus nicht an die Kundschaft weiterzuleiten – fast eine Milliarde US-Dollar pro Quartal soll das Cupertino kosten.\n\n## Was Apple noch ausbalancieren kann und was nicht\n\nBei rund 40 Prozent Bruttogewinnmarge hätte Apple aber doch noch genug Spielraum, oder etwa nicht? Hier wird es kompliziert, denn der stets ansteigende Kurs der Apple-Aktie hängt stark vom Geschäftsergebnis des Unternehmens ab, insbesondere der Marge, die Hoffnungen auch auf künftige Umsätze und Gewinne schürt.\n\nPrivate Anleger könnten bei drohenden Kursverlusten womöglich aus der Aktie aussteigen, bisherige Gewinne mitnehmen, sich etwas Hübsches leisten oder das Geld anderweitig anlegen, um es später wieder in Apple-Aktien zu investieren, wenn wieder bessere Zeiten kommen. Institutionelle Anleger wie Rentenkassen haben eher ein Problem damit, wenn Apples Gewinne einbrechen. Was Deutschland nach schwedischem Vorbild jetzt erst einmal versuchen will, um die Kassen der Versicherung und des Bundes zu entlasten, ist in den USA für viele die einzige Altersversorgung: das von einer Rentenkasse verwaltete Aktienvermögen. Apple ist zwar nicht das einzige Unternehmen, in das Pensionskassen investieren, gehört aber zu den wichtigsten. Dank seiner verlässlichen Rendite.\n\nAlso muss Apple versuchen, seine Marge bei 40 Prozent oder darüber zu halten, koste es, was es wolle. Also für den Verbraucher. Für den Aktienkurs von Apple war die gestrige Nachricht eine schlechte, um fast acht Prozent rauschte der Wert in die Tiefe. Lieber jedoch ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende, der langfristige Trend zeigt weiter nach oben. Seit Jahresbeginn hat AAPL zwar nur 1,5 Prozent zugelegt, in den letzten zwölf Monaten aber um 36,9 Prozent. Die Verwalter der Pensionsfonds sind zufrieden.\n\nApple hat es als Premiumhersteller in der Speicherkrise etwas leichter als die von Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones, -Tablets oder -Notebooks. Da machen 100 US-Dollar schnell den Unterschied zwischen „erschwinglich“ und „nicht mehr preiswert“ aus. Schon heute sieht man den Trend, dass Apple seinen Marktanteil bei gleichbleibenden Verkäufen erhöhen kann, weil der Konkurrenz die Kundschaft von den Fahnen geht.\n\nDie gute Nachricht in dieser Woche war, dass Apple vorwiegend bei Macs und iPads an der Preisschraube gedreht hat, wenn auch teils kräftig. iPhones sind nicht teurer geworden. Noch nicht.\n\nWas wird das aber für das iPhone 18 Pro und das iPhone Ultra bedeuten? Die besseren Konfigurationen des Pro werden klar über 2.000 Euro kosten, dort fängt das Ultra erst an. Meine Prognose: Die Leute reißen Apple die iPhones trotzdem oder vielleicht sogar deswegen aus den Händen. Denn wer billig kauft, der kauft oft zweimal. Ferner wird die Preiserhöhung in dieser Woche und der erwartete Anstieg bei den Geräten des Herbstes 2026 nicht der letzte gewesen sein. Teurer als gestern ist es zwar, aber billiger als morgen.\n\n## Das hat Sie letzte Woche am meisten interessiert\n\n**Apple Watch Ultra 4: Mehr Sensoren, bessere Batterie und Chip**\nZu der kommenden Apple Watch Series 12 gibt es keine Neuigkeiten aus der Zuliefererbranche, dafür aber zu der Ultra 4.\n\nSo beliebt ist iOS 27 schon jetzt\niOS 27 hat erst Anfang Juni das Licht der Welt erblickt, Apple hat das neue Betriebssystem zum Testen bisher nur an registrierte Entwickler freigegeben.\n\n**Apples Schweigen zu Homepod und Apple TV spricht Bände**\nApple Intelligence hält eindeutig Einzug ins Wohnzimmer, doch Apple hat bisher nicht die passende Hardware.\n\n**Apple Watch Series 12: Langeweile vorprogrammiert**\nDie vergangene WWDC 26 hat viele Watch-Fans etwas ratlos gelassen. Welche Ideen könnte Apple für das nächste Modell noch in petto haben?\n\n**Sollten Sie das Macbook Air jetzt kaufen oder noch warten?**\nSie überlegen, ein Macbook Air zu kaufen? Hier erfahren Sie, ob Sie jetzt kaufen oder warten sollten, welche Preise derzeit am günstigsten sind und welche Upgrades in Zukunft zu erwarten sind.\n\n## Das war aber auch noch spannend\n\nGemeinsame Chip-Produktion von Apple und Intel läuft erst in ein paar Jahren an\n\nSo kompliziert war der Dreh des immersiven Konzertfilms für die Vision Pro\n\n„Way of the Warrior Kid” – Film mit Chris Pratt ab November bei Apple TV\n\nEddy Cue verspricht noch mehr und noch bessere Filme, Dokumentationen und Serien bei Apple TV\n\nLastPass vermeldet weiteren Datenklau\n\nApple verlässt sich bei OLED allein auf LG und Samsung\n\nApple-App „Einladungen“ mit drei neuen Features – unter anderem Co-Hosting\n\nBob Iger will mit Apple über einen Zusammenschluss mit Disney gesprochen haben\n\nUmgehen der Siri-Warteliste funktioniert in OS27 Beta 2 nicht mehr\n\nFaltbares iPhone wird rasch an Wert verlieren\n\nFirmware des Apple TV unter iOS 27 leichter zu aktualisieren\n\nSiri-App lässt schnell zwischen Siri und ChatGPT wechseln\n\n* * *\n\n## Macwelt Plus\n\nJeden Monat neu: die digitale Ausgabe der Macwelt mit den wichtigsten und interessantesten Fakten aus der Welt des angebissenen Apfels.\n\nSichern Sie sich noch heute Ihr kostenloses Probe-Abo für einen Monat!\n\nHier Macwelt Plus abonnieren\n\n## Mehr aus dem Kernhaus:\n\n* * *\n\n### iPhone 18 Pro und iPhone 20: Apples Zukunft ist leichter zu tippen als die WM\n\nApples Geräte vorherzusagen macht wie das Fußball-Tipp-Spiel erst dann richtig Spaß, wenn sich Apple nicht an die Regeln hält, alle Tische umwirft und statt eines iPhone 19 ein innovatives iPhone XX herausbringt.\n\n\n\n\n### Apple und die EU: Wer hat den Schwarzen Peter?\n\nDie Zweifel, dass es Siri AI irgendwann auch in der EU geben wird, werden immer größer. Zu komplex ist die Sachlage, als dass es eine eindeutige Schuldzuweisung geben könnte.\n\n\n\n### Apple wird am Montag alle enttäuschen – wegen zu hoher Erwartungen\n\nNoch haben wir ein paar Tage, um unsere Erwartungen an das Event zu dämpfen, bevor wir vom Ausgang zu sehr enttäuscht sind. Nein, damit ist nicht die Fußball-WM gemeint.\n\n\n\n\n\n\n### Apple und der ESC haben etwas gemeinsam: Vielfalt statt Einfalt\n\nOb auf der ESC-Bühne, in Apples Entwicklungszentren oder auf dem Platz: Innovation entsteht dort, wo Unterschiedlichkeit willkommen ist. Ein Plädoyer für mehr Offenheit.\n\n\n### Apples Angebot ist doch nicht lückenlos\n\nApple hat in jeder Hinsicht großartige und umfangreiche Angebote. Ich bin beinahe froh, wenn ich mal eine Lücke entdecke.\n\n\n\n\n",
  "title": "Wie Apple seine Kunden an höhere Preise gewöhnt"
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