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iOS 27: Drei neue Funktionen kommen erst im September

Macwelt – News, Tipps und Tests von Apple-Experten [Unofficial] June 15, 2026
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Die WWDC 2026 ist vorbei, auf der Keynote letzte Woche hat Apple fast ausschließlich über Siri AI und Apple Intelligence gesprochen. Und dennoch hat der Hersteller es geschafft, ein paar wichtige Funktionen des Updates bei der Veröffentlichung zu verschweigen.

Wie Mark Gurman in seinem aktuellen Newsletter berichtet, erhält die vergessene Apple Watch im Herbst ein etwas modifiziertes Zifferblatt Modular Ultra auch für die “normalen” Apple Watches wie Series 11. Das Zifferblatt hat sich bei den Apple-Watch-Trägern als sehr beliebt erwiesen, es bietet sieben Komplikationen und eine lineare Anzeige der Vitalwerte entlang des Zifferblattes. Laut Gerüchten will Apple das Komplikationen-Angebot etwas reduzieren und das Zifferblatt auch auf den kleineren Watches anbieten. Gurman behauptet, Apple wolle die Neuerung auf der Keynote im Herbst zusammen mit der Apple Watch Series 12 vorstellen.

Kamera-App wird modular

Auch eine neue Kamera-App mit einer komplett einstellbaren Oberfläche hat auf der Keynote gefehlt. Laut Gerüchten wollte Apple seine Kamera-App an die Bedürfnisse professioneller Anwender anpassen. In der ersten Developer-Beta des iOS 27 zeigt sich die Kamera-App nicht signifikant geändert. Die Einstellungen bleiben fast die gleichen. Offenbar hat Apple die Ankündigung zu der neuen Kamera-App ebenfalls auf die Herbst-Keynote verschoben. Diese lasse sich laut Gurman perfekt mit den Vorteilen der neuen Kamera im iPhone 18 Pro kombinieren.

Die dritte Funktion, die aus strategischen Gründen zurückgehalten wird, ist die Anbindung der externen AI-Modelle direkt ins System. Noch Anfang des Jahres kursierten Gerüchte, neben ChatGPT und Gemini will Apple eine Aktivierung von Claude erlauben. Derzeit gibt es einen Schalter, der zwischen Siri und ChatGPT auswählen lässt. In Zukunft sollten noch die Optionen für Gemini (Googles Version) und Claude erscheinen. Apple streitet sich momentan mit der EU im Hinblick auf Interoperabilität bei den KI-Chatbots. Der DMA zwingt Apple als Gatekeeper das System für die Dritthersteller zu öffnen. Aktuell behauptet Cupertino, das wäre aus Datenschutzgründen unmöglich. Diese Argumentation würde sich etwas schwieriger gestalten, wenn iOS 27 bereits jetzt ausgewählte Chatbots zugelassen hätte.

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