Test: Logitech Mobi Fold – eine Maus nicht für Macbook-Nutzer
Auf den ersten Blick
Unsere Wertung
Pro
- Federleicht
- Klappbar
Kontra
- Fragwürdige Ergonomie
- Ruckartiges Scrollen
Fazit
Mobi Fold schließt eine Lücke bei ultramobilen Mäusen, die Macbook-Nutzer noch gar nicht kannten. Das Trackpad auf dem Macbook ist so gut, dass wir selbst im stationären Gebrauch kaum eine Maus benötigen.
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Die Logitech Mobi Fold erfüllt mit ihren Abmessungen die Anforderungen einer ultramobilen Maus: Sie ist nur 80 Gramm schwer, im zugeklappten Zustand ist sie in etwa so groß wie eine Handfläche und passt sogar in eine der hinteren Taschen der Damenjeans. In eine Handtasche, zusammen mit Alltagsgegenständen wie Schlüssel und Geldbeutel sowie dem Arbeits-Mac gepackt, bemerkt man ihr Gewicht und ihren Umfang nicht. Sie lässt sich also problemlos transportieren.
Die Ersteinrichtung ist denkbar einfach: Nach dem Herausziehen der Sicherheitsstreifen auf der unteren Seite und der Betätigung der Gerätetaste verbindet man die Mobi Fold mit dem Mac über die Bluetooth-Einstellungen. Die rudimentären Optionen, die ein Mac ab Werk liefert, lassen sich in den Systemeinstellungen „Maus und Trackpad“ einrichten. Für erweiterte Funktionen ist die Logitech-App Options+ notwendig.
Bei der alltäglichen Benutzung scheiterte die Mobi Fold bei mir oder ich an der faltbaren Logitech-Maus. Zu der Erklärung muss man etwas weiter ausholen: Ich nutze privat und geschäftlich ausschließlich ein Macbook. Mit Beginn der Pandemie habe ich meinen Arbeits-Macbook ins Homeoffice mitgenommen, die dazugehörige Maus ist im Büro geblieben. Ich habe sie seitdem nicht vermisst.
Das heißt, die Nutzung einer externen Maus war schon eine Umstellung an sich. Doch ich werde mit der Mobi Fold wohl nicht mehr warm: Statt eines Scrollrades in der Mitte ist eine Touch-Fläche in der Breite eines durchschnittlichen Daumens angebracht, auf der man scrollt.
Der Scrollvorgang ist in der Praxis so ruckelig und unregelmäßig, dass flüssiges Lesen im Browser damit unmöglich ist. Auch die Bedienung in Programmen, in denen man viel horizontal und vertikal scrollen muss, gestaltet sich als umständlich: Die Ansicht verschiebt sich manchmal so ruckartig, dass man einige Sekunden suchen muss, wo man zuletzt war.
Logitech Mobi Fold
Halyna Kubiv
Obwohl der Hersteller schreibt, dass die Maus die Muskelanspannung um 22 Prozent gegenüber einem Trackpad reduziert, war bei mir das Verhältnis eher umgekehrt. Die Maus ist eher flach im ausgeklappten Zustand, dazu ist der geradlinige Knick in der Mitte alles andere als ergonomisch. Die Handposition auf der Maus hat sich etwas verklemmt angefühlt. Da war sogar die Magic Maus von Apple etwas besser, obwohl die wahrlich kein Höhepunkt des ergonomischen Designs ist.
Fazit
Logitech Mobi Fold ist eine nette Idee für eine ultramobile Maus. Doch das mäßige Scrollerlebnis und das fragwürdige Design lassen in der Praxis eher das eingebaute Trackpad am Macbook nutzen. Wer dennoch eine Maus mit dem Macbook verwenden will oder eine für den Desktopeinsatz sucht, findet ein umfangreiches Angebot an mehr oder minder mobilen Mäusen.
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