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Code von iOS 27 weist auf ein faltbares iPhone hin

Macwelt – News, Tipps und Tests von Apple-Experten [Unofficial] June 9, 2026
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Seit Jahren kursieren Gerüchte, dass Apple an einem faltbaren Gerät arbeite, wobei sich zuletzt immer mehr herauskristallisierte, dass die Markteinführung des „iPhone Ultra“ im Laufe dieses Jahres geschehen werde. Und obwohl Apple sich dazu nie geäußert hat, hat uns iOS 27 gerade einen wichtigen Hinweis darauf geliefert, dass dies tatsächlich so eintreffen wird.

Nachdem er nach der WWDC 2026 Teile des iOS-27-Codes durchforstet hatte, entdeckte der Entwickler Sam Henri Gold neue interne Verweise, die mit den Faltzuständen des Geräts in Verbindung stehen. Macworld konnte diese Erkenntnisse unabhängig bestätigen, und einige dieser Verweise lassen sich nur äußerst schwer als etwas anderes als die Unterstützung für faltbare Geräte erklären.

Konkret enthält der Code Verweise auf „foldState“ und „angleDegrees“ – interne Statuswerte, die offenbar dazu dienen, Apps mitzuteilen, ob ein Gerät gefaltet ist und in welchem Winkel. Das mag auf den ersten Blick nicht besonders aufregend klingen. Aber kein aktuelles Apple-Gerät nutzt diese Zustände.

Zudem fand Macworld internen Code, der darauf hindeutet, dass Apple ein Gerät getestet hat, das sowohl über Dynamic Island als auch über Touch-ID verfügt – eine Kombination, die derzeit in keinem Gerät existiert.

Angesichts dieser Hinweise ist klar, dass iOS 27 für eine neue Gerätekategorie bereit ist. Eine, die wahrscheinlich über ein faltbares Display verfügt.

Apple hat einige ziemlich deutliche Hinweise darauf hinterlassen, dass das faltbare iPhone Ultra tatsächlich bald auf den Markt kommt.

Foundry

Apple bereitet eindeutig Apps für faltbare Displays vor

Während der „Platforms State of the Union“-Sitzung auf der WWDC ermutigte Apple Entwickler wiederholt, bei der Gestaltung von Apps nicht mehr von festen Bildschirmgrößen auszugehen. Stattdessen wurden Entwickler angewiesen, sicherzustellen, dass Apps ihre Größe dynamisch ändern und sich fließend an unterschiedliche Bildschirmkonfigurationen anpassen können.

Für sich genommen klingt dieser Ratschlag recht allgemein. Apple hat Jahre damit verbracht, Entwickler zu responsiven Layouts auf iPhone, iPad und Mac zu bewegen. Doch im Zusammenhang mit den neu entdeckten APIs für faltbare Geräte klingen diese Kommentare plötzlich sehr konkret.

Es gibt noch mehr: Mit iOS 27 und macOS 27 können Nutzer endlich die Größe von „iPhone Mirroring“ beliebig anpassen, sodass eine iPhone-App auf dem Mac dieselbe Größe wie eine iPad-App hat. Es ist fast so, als wäre iOS bereit für ein iPhone, das Apps auf beiden Bildschirmgrößen ausführen kann. iPhone-Mirroring ist auch eine Funktion, die Apple bisher nicht in die EU bringen konnte oder wollte.

Apple kündigt selten völlig neue Produktkategorien an, ohne zuvor hinter den Kulissen still und leise sein Software-Ökosystem darauf vorzubereiten. So ermutigte Apple beispielsweise bereits 2014, noch vor der Ankündigung des iPhone 6, Entwickler dazu, ihre Apps in Bezug auf Bildschirmgrößen flexibler zu gestalten. Natürlich gab es zu dieser Zeit bereits zwei verschiedene iPhone-Größen, doch das Unternehmen blickte eindeutig auf das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus sowie später auf das iPhone X voraus.

Ähnliche Vorarbeiten konnten wir auch Jahre vor der Markteinführung der Vision Pro beobachten, als Apple lange vor der offiziellen Vorstellung des Headsets nach und nach Spatial-Computing-Frameworks in seine Entwicklertools integrierte.

Gerüchten zufolge soll sich das faltbare iPhone zu einem Bildschirm entfalten, der etwa die Größe eines iPad Mini hat.

Foundry

Apples Strategie für faltbare Geräte nimmt endlich Gestalt an

Natürlich garantieren versteckte Code-Verweise nicht, dass ein Produkt zeitnah auf den Markt kommt. Apple experimentiert intern ständig mit Hardware und Funktionen, die nie das Licht der Welt erblicken. Und es ist durchaus möglich, dass diese Code-Verweise sich auf frühe Prototypen beziehen.

Doch insgesamt wirken die Hinweise rund um iOS 27 ungewöhnlich konkret. Es gibt Verweise auf einen Faltmodus, APIs zur Erkennung von Displaywinkeln, Apple ermutigt Entwickler, anpassbare Benutzeroberflächen zu erstellen, und interne Flaggen deuten auf die Existenz eines Geräts mit Dynamic Island, aber ohne Face-ID hin, was zu Gerüchten über das sogenannte iPhone Ultra passt.

Und wenn iOS 27 bereits die softwarebezogenen Grundlagen schafft, könnte das erste faltbare iPhone schon bald auf den Markt kommen.

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