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  "publishedAt": "2026-06-08T19:54:59.000Z",
  "site": "https://www.macwelt.de",
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    "iOS",
    "WWDC-Keynote",
    "Games"
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  "textContent": "Überraschend viel Raum nahm während der WWDC-Keynote ein oft vernachlässigter Aspekt von Apples Systemen ein: das Thema Kindersicherheit. Ein Grund könnte sein, dass die Wirkung von Smartphones auf Kinder und Jugendliche in den letzten Jahren immer kritischer gesehen wird. Ein Problem, mit dem sich der größte Smartphone-Hersteller der Welt auseinandersetzen muss.\n\nApple will deshalb in macOS 27, iPadOS 27 und iOS 27 bessere Kontrollmöglichkeiten einführen und hat die Funktion Kindersicherung stark ausgebaut. Wie Apple betont, stützte man sich bei der Entwicklung auf Erkenntnisse von Experten. So wurde unter anderem auf Ergebnisse der American Academy of Pediatrics, Childnet und auch der TU München zurückgegriffen und ein „Family Media Plan“ entwickelt.\n\nWir „möchten Familien dabei unterstützen, sicherere digitale Erlebnisse zu ermöglichen. Dieser Ansatz basiert auf der Überzeugung, dass jedes Kind einzigartig ist“, so Sumbul Desai, Ärztin und Vice President of Health and Fitness bei Apple. Die Untersuchungen hätten gezeigt, dass Kinder unter 18 Jahren von altersgerechten Schutzfunktionen profitieren, bei Kindern unter 13 Jahren der Zugriff allgemein beschränkt werden sollte – bis das Kind dafür bereit ist.\n\nGrundlage bildet wie bisher, dass Eltern beim Einrichten eines neuen Gerätes einen Kinderaccount anlegen. Dieser ist für Kinder unter 13 Jahren erforderlich, ist aber auch für Kinder unter 18 Jahren verfügbar. Bei diesem Account bestehen bereits Einschränkungen, etwa für Webseiten, altersgerechte Medien und Apps. Das funktioniert auf einem iPhone, iPad und Mac.\n\nEltern werden dann durch die Erstellung geführt und können danach wählen, auf welche Systemapps ihr Kind zugreifen darf. Eltern konnten schon bisher verlangen, dass beim Kauf jeder App ihre Zustimmung eingeholt wird – über eine Systemnachricht. Neu ist die Funktion „Ask to Browse“, über die nun auch der Zugriff auf eine neue Webseite erlaubt werden muss.\n\nAuch Browser-Zugriffe müssen freigegeben werden.\n\nApple\n\n## Kontakte kontrollieren\n\nStärker kontrollieren können die Eltern außerdem, mit wem ihre Kinder über Nachrichten, Facetime und Telefon kommunizieren. Auf Wunsch muss ein Kind bei jedem neuen Kontakt die Eltern um Erlaubnis fragen.\n\n## Inhalte blocken\n\nDie Inhalte wurden schon in früheren Systemen mit der Funktion Kommunikationssicherheit automatisch überprüft. In Nachrichten und Facetime wird Nacktheit automatisch unkenntlich gemacht, in den neuen Systemen erkennt das System nun auch Gewalt oder drastische Inhalte und kann sie blocken.\n\nAuch Gewaltinhalte können geblockt werden.\n\nApple\n\n## Zeitlimits\n\nMehr Optionen erhalten die Eltern zudem bei der Vergabe von Zeitlimit: Hier unterscheidet Apple jetzt zwischen den drei Kategorien Unterhaltung, Spiele und soziale Netze – Eltern können etwa eine Zeitvorgabe für Netflix, Games und Whatsapp fest vergeben.\n\nDie Eltern erhalten dabei wissenschaftlich fundierte Empfehlungen, welche Zeitvorgaben sinnvoll sind, sie können aber die Zeit frei zuteilen. Sie können außerdem tägliche Zeitpläne erstellen und die Nutzung von Apps nur zu bestimmten Tageszeiten und Wochentagen gewähren – etwa um zu verhindern, dass die Schularbeiten leiden.\n\nZugriffszeiten können individuell festgelegt werden.\n\nApple\n\n## Bildschirmzeit\n\nAuch bei der Auswertung erhalten die Eltern mehr Übersicht: Über die Bildschirmzeit erfahren Eltern auf Wunsch die genaue durchschnittliche Gerätenutzung und meistgenutzten Apps – und können die Zugriffszeit neu anpassen.\n\nApple wird außerdem eine neue Webseite für Eltern bereitstellen, die neue Tools und Ressourcen vorstellt.\n\n## Mehr Optionen für Entwickler\n\nAuch Entwickler werden einbezogen: Apple bietet App-Entwicklern eine Sammlung an Tools, die Entwickler in ihre Apps integrieren können. So gibt es Tools wie SensitiveContentAnalyses für die Erkennung von Nacktheit und Gewalt. Entwickler können außerdem das Age Range API integrieren, um die Altersgruppe eines Kindes abzufragen.",
  "title": "Apple verspricht mehr Kindersicherheit für macOS 27 und iOS 27"
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