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Alle macOS-Versionen von 2001 bis 2026: Daten, Funktionen und Laufzeit

Macwelt – News, Tipps und Tests von Apple-Experten [Unofficial] June 5, 2026
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Apple hat im Laufe der Jahre zahlreiche macOS-Versionen veröffentlicht, von denen jede neue Funktionen, Designänderungen und Hardwareanforderungen mit sich brachte.

Nachfolgend finden Sie eine vollständige Liste der macOS-Versionen in chronologischer Reihenfolge, zusammen mit Veröffentlichungsdaten, Codenamen, wichtigen Details und Support-Informationen.

Was ist die neueste macOS-Version?

Die aktuelle Version von macOS heißt macOS Tahoe, benannt nach dem See an der Grenze von Kalifornien zu Nevada. Diese Version von macOS ist auch als macOS 26 bekannt und wurde am 15. September 2025 nach einem dreimonatigen Betatest in finaler Version veröffentlicht.

Apple hat Tahoe seither einige Male aktualisiert. Im kommenden September steht der Nachfolger macOS 27 an, von dem am 8. Juni 2026 erste Eindrücke zu sehen sein werden.

Die jüngste Version ist macOS Tahoe 26.5, die Apple am 11. Mai 2026 veröffentlicht hat.

macOS-Versionshistorie: Alle macOS- und Mac OS X-Versionen und die damit eingeführten Funktionen

macOS ist Apples Betriebssystem für den Mac, so wie iOS auf dem iPhone und iPadOS auf dem iPad läuft. Es stellt die Benutzeroberfläche bereit und fungiert als Verbindung zwischen der Hardware und der Software.

Alle Macs laufen seit der Einführung im Jahr 2001 mit macOS – früher bekannt als Mac OS X. Davor verwendeten Apple-Computer Mac OS 9. macOS basiert auf Unix-Technologie, die bei NeXT entwickelt wurde, dem Unternehmen, das Steve Jobs gründete, bevor er zu Apple zurückkehrte.

Seit seiner Einführung am 24. März 2001 hat sich macOS erheblich weiterentwickelt und eine engere Integration mit iOS-Geräten, Cloud-Diensten und Produktivitätsfunktionen wie Time Machine, Quick Look, Exposé, Spaces und Desktop Stacks erreicht.

Nachfolgend finden Sie eine vollständige Übersicht über die macOS-Versionen, die zeigt, wie sich Apples Desktop-Betriebssystem im Laufe der Zeit entwickelt hat, zusammen mit den offiziellen Namen und internen Codenamen der einzelnen Versionen.

Foundry

Mac-OS X 10 Beta : Diese am 13. September 2000 veröffentlichte Vorschauversion von OS X trug den Codenamen Kodiak. Sie basierte auf der Technologie von NeXT Computer und führte die Aqua-Benutzeroberfläche sowie geschützten Speicher und präemptives Multitasking ein, um Systemabstürze zu verhindern. Für diese Beta-Version verlangte Apple 29,95 US-Dollar – oder 79 D-Mark.

Mac-OS X 10.0 : Unter dem Codenamen Cheetah war dies die erste große Version von Mac OS X, die am 24. März 2001 erschien. Es war Apples erstes Betriebssystem, das auf einer Unix-basierten Grundlage aufbaute. Leider war es langsam und noch nicht ganz ausgereift. Preis: 129 US-Dollar.

Mac-OS X 10.1 : Nur wenige Monate nach der Veröffentlichung der ersten Version von Mac OS X stellte Apple am 15. September 2001 das Puma-Update vor. Dieses Mal war es stabil und für den täglichen Gebrauch geeignet, die Hardwareunterstützung war besser und andere Probleme der ersten Version wurden behoben. Für das Wartungsupdate verlangte Apple nur den symbolischen Preis von 29 US-Dollar.

Mac-OS X 10.2 : Jaguar erschien am 14. August 2002 und verbesserte Leistung und Benutzerfreundlichkeit erheblich. Es führte Quartz Extreme für flüssigere Grafiken, einen schnelleren Finder und bessere Netzwerkfunktionen ein. iChat war eine der neuen Funktionen. Preis: 129 US-Dollar respektive 129 Euro. Das war dann lange der Standardpreis geblieben.

Mac-OS X 10.3 : Im Oktober 2003 stellte Apple Panther vor, das sich auf Geschwindigkeit, Stabilität und Ausgereiftheit konzentrierte und eine spürbar schnellere Leistung sowie ein reaktionsschnelleres System bot. Zu den neuen Funktionen gehörten: Exposé zur Fensterverwaltung, schneller Benutzerwechsel und Filevault-Festplattenverschlüsselung. Safari wurde als Standard-Webbrowser eingeführt.

Mac-OS X 10.4 : Tiger kam im April 2005 mit neuen Funktionen wie der Spotlight-Suche und Dashboard-Widgets auf den Markt.

Mac-OS X 10.5 : Im Oktober 2007 kam Leopard auf den Markt und brachte Funktionen wie Time Machine für automatische Backups, Spaces für virtuelle Desktops und einen neu gestalteten Finder mit Cover Flow auf den Mac.

Mac-OS X 10.6 : Snow Leopard wurde 2009 veröffentlicht und konzentrierte sich eher auf Leistung, Stabilität und Effizienz als auf auffällige neue Funktionen.

OS X 10.7 Lion : Mit der Einführung im Juli 2011 brachte Lion vom iPad inspirierte Funktionen auf den Mac, wie Launchpad, Vollbild-Apps und Multi-Touch-Gesten. Außerdem wurden die systemweiten Funktionen „Automatisches Speichern“, „Fortsetzen“ und „Versionen“ eingeführt, sodass sich die Benutzer keine Gedanken mehr über das manuelle Speichern machen mussten. Apple verabschiedete sich in der offiziellen Nomenklatur vorerst von “Mac”. Erstmals war das neue Betriebssystem über den Mac App Store erhältlich, ab Mac-OS 10.6.6. Optional konnte man das System auch noch auf einem USB-Stick kaufen, aber nur noch diese Version.

OS X 10.8 : Ein Jahr später, im Jahr 2012, brachte Mountain Lion weitere iOS-Funktionen auf den Mac, darunter „Nachrichten“, „Erinnerungen“, „Notizen“, das „Benachrichtigungscenter“ und die iCloud-Integration. Auch die Sicherheit durch Gatekeeper wurde hervorgehoben. Zeitgleich stellte Apple klar, dass es künftig jährlich Betriebssystem-Updates auch für den Mac veröffentlichen würde.

Das Benachrichtigungscenter feierte sein Debüt in OS X Mavericks.

Foundry

OS X 10.9: Im Oktober 2013 stellte Apple die Benennung der Mac-Betriebssysteme nach Großkatzen ein und wechselte zu kalifornischen Sehenswürdigkeiten, beginnend mit Mavericks. Es wurden Funktionen wie Finder-Tabs, Tags und Speicherverdichtung eingeführt, wodurch Macs reaktionsschneller wurden. Es war zudem das erste Mal, dass Apple das OS-X-Update kostenlos anbot.

OS X 10.10 : Yosemite wurde im Oktober 2014 eingeführt und brachte ein umfassendes visuelles Redesign mit einer übersichtlicheren, flacheren Benutzeroberfläche, durchsichtigen Elementen und einem moderneren Erscheinungsbild mit sich, das von iOS inspiriert war (iOS 7 mit seinem umfassenden Redesign war 2013 eingeführt worden). Zu den Continuity-Funktionen vom iPhone und iPad gehörten Handoff, iCloud Drive sowie die Möglichkeit, Anrufe und Textnachrichten über einen Mac zu tätigen und zu empfangen.

OS X 10.11 : El Capitan erschien im September 2015 und konzentrierte sich, ähnlich wie Snow Leopard im Jahr 2007, stärker auf Verfeinerung und Stabilität. Es brachte Verbesserungen wie eine optimierte Fensterverwaltung (Split View), flüssigere Grafiken und Leistungssteigerungen.

macOS 10.12 : Im September 2016 war macOS Sierra die erste Version, die als macOS statt als OS X bezeichnet wurde, wodurch es besser an iOS, watchOS und tvOS angepasst wurde. Es brachte Siri auf den Mac und verbesserte die Integration mit iPhone und iPad durch Funktionen wie Universal Clipboard.

macOS 10.13 : Dies war ein weiteres Update, bei dem der Schwerpunkt eher auf der Leistung als auf auffälligen neuen Funktionen lag. High Sierra brachte im September 2017 Aktualisierungen für Kernanwendungen wie Fotos und Safari, konzentrierte sich jedoch vor allem auf Sicherheits- und Effizienzverbesserungen.

macOS 10.14 : Im September 2018 führte Mojave einen systemweiten Dunkelmodus sowie Desktop-Stapel für eine bessere Dateiorganisation ein.

Der Dunkelmodus feierte in Mojave sein Debüt.

Foundry

macOS 10.15 : Catalina erschien im Oktober 2019 und ersetzte iTunes durch separate Apps für Musik, TV und Podcasts. Außerdem kam Sidecar hinzu, sodass ein iPad als zweiter Bildschirm für einen Mac genutzt werden konnte. Mit dieser Version endete auch die Unterstützung für 32-Bit-Apps.

macOS 11 : Big Sur entfernte die „10“ aus der Nomenklatur und zählte bei der 11 weiter. Es wurde im November 2020 veröffentlicht und war eine umfassende Neugestaltung von Apples Mac-Betriebssystem mit einer übersichtlicheren, moderneren Benutzeroberfläche, aktualisierten Symbolen, einem verbesserten Kontrollzentrum und einer stärkeren visuellen Angleichung an iOS.

macOS 12 : Im Oktober 2021 eingeführt, brachte Monterey „Universal Control“ (eine Maus/Tastatur für Mac und iPad) und ein verbessertes Facetime mit sich.

macOS 13 : macOS Ventura erschien im Oktober 2022 und führte Stage Manager für besseres Multitasking sowie verbesserte Continuity-Funktionen ein (einschließlich der Nutzung eines iPhones als Webcam) und brachte umfangreiche Updates für Mail, Safari und Spotlight.

macOS 14 : Im September 2023 machte Sonoma den Desktop mit animierten Hintergrundbildern und interaktiven Desktop-Widgets noch immersiver. Gamer erfreuten sich an Verbesserungen im Spielmodus, und Videokonferenzfunktionen wie „Presenter Overlay“ kamen hinzu.

macOS 15 : Ein Jahr später, im September 2024, brachte Sequoia iPhone Mirroring (bisher nicht in der EU verfügbar) und fügte Apple-Intelligence-Funktionen für Rechner mit Apple Silicon hinzu – in Deutschland erst mit Verspätung.

macOS 26 : Tahoe kam im September 2025 mit einem kühnen neuen Liquid-Glass-Design mit transparenten, anpassbaren Oberflächenelementen und einer engeren Integration mit iPhone und iPad auf den Markt. Wie bei iPhone und iPad vereinheitlichte Apple die Versionsnummerierung, sodass macOS von Version 15 auf 26 sprang. Apple erweiterte zudem Apple Intelligence, verbesserte Spotlight, optimierte die Telefonfunktionen und fügte eine neue Spiele-App hinzu. Dies ist die letzte macOS-Version, die Intel-basierte Macs unterstützt.

macOS 27 : Die nächste Version von macOS – macOS 27 – wird auf der WWDC im Juni 2026 vorgestellt und im Herbst auf den Markt kommen.

Liste der macOS-Versionen und jüngsten Versionen

Hier finden Sie eine Übersicht über alle von Apple veröffentlichten Versionen von macOS und (Mac-)OS X. Sie finden eine vollständige Liste aller Versionen von OS X und macOS, einschließlich Versionscodenamen, interner Codenamen (sofern verfügbar) sowie der jüngsten Version und ihres Veröffentlichungsdatums.

macOS Tahoe.

Foundry

Produktversion Codename Veröffentlichung Letzte Version: veröffentlicht am
Mac-OS X 10 Beta Kodiak 13. September 2000
Mac-OS X 10.0 Cheetah 14. März 2001 10.0.4 22. Juni 2001
Mac-OS X 10.1 Puma 15. September 2001 10.1.5 6. Juni 2002
Mac-OS X 10.2 Jaguar 14. August 2002 10.2.8 3. Oktober 2003
Mac-OS X 10.3 Panther (Pinot) 24. Oktober 2003 10.3.9 15. April 2005
Mac-OS X 10.4 Tiger (Merlot) 29. April 2005 10.4.11 14. November 2007
Mac-OS X 10.5 Leopard (Chablis) 26. Oktober 2007 10.5.8 13. August 2009
Mac-OS X 10.6 Snow Leopard 28. August 2009 10.6.8 25. Juli 2011
OS X 10.7 Lion (Barolo) 20. Juli 2011 10.7.5 4. Oktober 2012
OS X 10.8 Mountain Lion (Zinfandel) 25. Juli 2012 10.8.5 13. August 2015
OS X 10.9 Mavericks (Cabernet) 22. Oktober 2013 10.9.5 18. Juli 2016
OS X 10.10 Yosemite (Syrah) 16. Oktober 2014 10.10.5 19. Juli 2017
OS X 10.11 El Capitan (Gala) 30. September 2015 10.11.6 9. Juli 2018
macOS 10.12 Sierra (Fuji) 20. September 2016 10.12.6 26. September 2019
macOS 10.13 High Sierra (Lobo) 25. September 2017 10.13.6 12. November 2020
macOS 10.14 Mojave (Liberty) 24. September 2018 10.14.6 21. Juli 2021
macOS 10.15 Catalina (Jazz) 7. Oktober 2019 10.15.8 2. Februar 2026
macOS 11 Big Sur (Golden Gate) 12. November 2020 11.7.11 2. Februar 2026
macOS 12 Monterey (Star) 25. Oktober 2021 12.7.6 29. Juli 2024
macOS 13 Ventura (Rome) 24. Oktober 2022 13.7.8 20. August 2025
macOS 14 Sonoma (Sunburst) 26. September 2023 14.8.7 11. Mai 2026
macOS 15 Sequoia (Glow) 18. September 2024 15.7.7 11. Mai 2026
macOS 26 Tahoe (Cheer) 15. September 2025 26.5.1 1. Juni 2026

FAQ


Welche macOS-Versionen werden noch unterstützt?

Apple stellt regelmäßig Funktions- und Sicherheitsupdates für die aktuelle Version von macOS bereit. Überdies veröffentlicht Apple in der Regel Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen für die beiden vorherigen Versionen von macOS.

Stand Mai 2026 erhalten macOS Tahoe, Sequoia und Sonoma alle Sicherheitsupdates. In der Regel gilt das immer für die beiden Vorversionen der aktuellen.

Im Februar 2026 gab es ein überraschendes Update für noch ältere Betriebssysteme wie Big Sur (macOS 11, 2020) und Catalina (macOS 10, 2019), das ein Zertifikatsproblem mit Facetime und Nachrichten behob.

Wie wählt Apple die Namen für Mac OS X und macOS aus?

Wie Sie der obigen Liste entnehmen können, wurden mit Ausnahme der ersten Beta-Version alle Versionen des Mac-Betriebssystems von 2001 bis 2012 nach Großkatzen benannt, von Cheetah über Panther bis hin zur letzten Version, Mountain Lion. Doch während die öffentlich zugänglichen Versionen nach Großkatzen benannt wurden, erhielten sie intern Namen von Weinen (abgesehen von OS X 10.6, das keinen Codenamen hatte).

Selbst nachdem Apple bereits 2013 die öffentlich bekannten Codenamen auf Orte in Kalifornien umgestellt hatte, benannte das Unternehmen sie intern bis 2014 weiterhin nach Rebsorten. Im Jahr 2015 beschloss Apple, das Thema der internen Codenamen von Wein auf Äpfel zu ändern.

Im Jahr 2016 wagte Apple den Schritt, das Branding seiner Betriebssysteme zu vereinheitlichen, indem es OS X in macOS umbenannte, was gut zu iOS, tvOS und watchOS passt und den Weg für macOS 11 ebnete, den Nachfolger von Mac OS X, der zwanzig Jahre nach der ersten Beta-Version von Mac OS X erschien.

Im Jahr 2025 beschloss Apple, das Nummerierungssystem aller seiner Betriebssysteme zu vereinheitlichen. macOS 26 Tahoe wird den größten Teil seiner Lebensdauer als jüngste Version im Jahr 2026 bestehen, bevor es Ende 2026 durch macOS 27 ersetzt wird.

Wie überprüfe ich meine macOS-Version?

Sie können feststellen, welche Version von macOS Sie verwenden, indem Sie oben links auf das Apple-Logo klicken und „Über diesen Mac“ auswählen.

Dort wird deutlich angezeigt, welche Version von macOS Sie verwenden, sowie die neueste Version, die auf Ihrem Mac installiert ist.

Kann ich die macOS-Beta ausführen?

Sie können eine Beta-Version von macOS installieren und neue Funktionen testen, die noch nicht veröffentlicht wurden.

Wie kann ich die neueste Version von macOS installieren?

Bei einigen Macs ist die automatische Aktualisierung von macOS voreingestellt. Wenn Sie möchten, dass Ihr Mac automatisch aktualisiert wird, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Systemeinstellungen.
  2. Klicken Sie auf „Allgemein “.
  3. Klicken Sie auf „Software-Update “.
  4. Klicken Sie auf das „i“ neben „Automatische Updates“ und stellen Sie sicher, dass „Nach Updates suchen“ , „Neue Updates herunterladen, sobald sie verfügbar sind “ und „macOS-Updates installieren“ ausgewählt sind. Auf diese Weise wird Ihr Mac automatisch auf die neueste Version aktualisiert. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Mac dies automatisch tut, können Sie diese Optionen deaktivieren.

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