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"textContent": "#### Auf einen Blick\n\n### Unsere Wertung\n\n### Pro\n\n * Sehr gute Hardware\n * Praktische Pultform\n * Gute Konfigurations-App\n * Viele Plug-ins und Profile im Marketplace\n\n\n\n### Kontra\n\n * Hoher Preis\n * Steile Lernkurve\n * Am Anfang viel Konfigurationsarbeit\n\n\n\n### Fazit\n\nDas Elgato Stream Deck + XL ist ein durchdachtes Werkzeug für alle, die täglich mit komplexen Software-Set-ups arbeiten und wiederkehrende Abläufe effizienter gestalten möchten. Der Einstieg erfordert etwas Geduld, und um das volle Potenzial auszuschöpfen, sind kostenpflichtige Drittanbieter-Plug-ins nahezu unverzichtbar. Wer das Gerät jedoch täglich nutzt, wird die Investition schnell als sinnvoll empfinden – erst recht, wenn es Teil des Wave-Next-Ökosystems ist.\n\nPrice When Reviewed\n\nThis value will show the geolocated pricing text for product undefined\n\nBest Pricing Today\n\n### Aktuell bester Preis: Elgato Stream Deck + XL\n\nShop\n\nPreis\n\nBei Amazon ansehen\n\nPreisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)\n\nProdukt\n\nPreis\n\nPreisvergleich von Backmarket\n\nWer regelmäßig mit komplexen Setups arbeitet – sei es im Fotostudio, beim Videoschnitt oder im Livestreaming – kennt das Problem: Dutzende Funktionen, Shortcuts und Schalter verteilen sich über Tastatur, Maus und verschiedene Softwareoberflächen. Genau hier setzt das Elgato Stream Deck + XL an.\n\nEs bündelt die Steuerung ganzer Produktionen und Systeme auf einer einzigen, zentralen Bedienoberfläche – von Szenenwechseln über Audiosteuerung und Lichtanlagen bis zu Grafikeinblendungen. Das Ziel: schnelle, effiziente Kontrolle über große und komplexe Setups, bei denen viele Aktionen gleichzeitig im Blick behalten werden müssen.\n\n * * * * *\n\n\n## Die Hardware\n\nDas Stream Deck + XL ist die bislang größte und professionellste Ausbaustufe der Stream-Deck-Familie von Elgato. Es verfügt über 36 frei belegbare, beleuchtete Tasten mit integrierten Displays, auf denen sich individuelle Icons, Beschriftungen oder auch animierte Grafiken darstellen lassen. Ergänzt wird die Bedienoberfläche durch sechs Drehregler sowie einen Touch-Strip, der sich beispielsweise für stufenlose Anpassungen wie Lautstärke, Helligkeit oder das Scrollen einsetzen lässt.\n\nDie Konfiguration erfolgt über die Elgato Stream Deck App, in der sich jede Taste und jeder Regler individuell mit Aktionen, Makros oder Befehlen belegen lässt. Dank eines umfangreichen Ökosystems aus Integrationen und Plug-ins lässt sich das Gerät nahtlos in unterschiedlichste Workflows einbinden – von Broadcast- und Fotostudios über Videoschnitt bis zu komplexen Streaming-Set-ups. Der Anschluss an das System erfolgt per USB-C; ein 1,5 Meter langes Kabel ist im Lieferumfang enthalten.\n\n * * * * *\n\n\n## Das Herz der Stream Deck-App\n\nDas Herzstück des Stream Deck XL ist die kostenlose Stream-Deck-App, die die gesamte Konfiguration des Geräts übernimmt. Ihre klar strukturierte Oberfläche zeigt das Layout des angeschlossenen Geräts direkt auf dem Bildschirm. Tasten und Drehregler lassen sich per Drag-and-Drop mit Aktionen belegen. So sind einfache Befehle, Ordner oder Webseitenverknüpfungen schnell zugewiesen. Mit zusätzlichen Icon-Sets lassen sich die Tasten auch optisch aufwerten.\n\nAktionen sind das Grundprinzip der App. Jeder Befehl, der sich über ein Tastaturkürzel ausführen lässt, kann einer Taste zugewiesen werden – von einfachen Systemfunktionen über das Öffnen von Programmen und Webseiten bis hin zu komplexen Makros. Mit Multi-Actions können mehrere Befehle zu einer einzigen Tastensequenz gebündelt und mit einem Tastendruck ausgelöst werden. Zudem können Tasten animiert oder mit dynamischen Informationen wie Uhrzeit, Wetter oder Systemstatus belegt werden.\n\nProfile ermöglichen es, für jede Anwendung oder jeden Workflow ein eigenes Tastenlayout zu erstellen. Die App kann Profile automatisch aktivieren, sobald eine bestimmte Anwendung in den Vordergrund tritt – eine Funktion, die sich im Alltag schnell als unverzichtbar erweist. Mit Seiten lassen sich innerhalb eines Profils weitere Ebenen anlegen, um noch mehr Aktionen griffbereit zu halten. Ordner helfen dabei, thematisch zusammengehörige Befehle zu gruppieren und übersichtlich zu organisieren.\n\nPlug-ins bilden das Grundgerüst für die Erstellung eigener Profile und stellen eine Vielzahl fertiger Befehle zur Verfügung. Die Plug-ins stammen entweder von Elgato selbst oder von Drittanbietern. Sie decken ein breites Spektrum ab, das nach Einsatzbereich aufgeteilt ist:\n\n * Streaming mit OBS Studio, Youtube, Edelkrone und Discord\n * Office-Anwendungen wie Powerpoint, Slack und Zoom\n * Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop und Capture One\n * Smart Home mit Home Assistant, Philips Hue und Homey Pro\n * Audio und Video mit Apple Music, Spotify, VLC und Wave Link. Meist sind sie kostenlos im Elgato Marketplace erhältlich.\n\n\n\nÜber diesen Marketplace lässt sich die Funktionalität auch durch fertige Profile erheblich erweitern. Fertige Profile von Drittanbietern gibt es unter anderem für Adobe Lightroom Classic, Davinci Resolve, Canva Pro, Logic Pro und Ableton Live. Doch Achtung: Nicht alle Profile sind für deutsche Apps oder ein deutsches Tastaturlayout gedacht. Viele Profile sind kostenlos, für professionelle Anwendungen können sie bis zu 40 Euro kosten.\n\n * *\n\n\n## Im Alltag\n\nMit rund einem Kilogramm und den Abmessungen von 205 x 147 x 175 Millimetern ist das Stream Deck + XL ein solides, robustes Gerät, das dank gummierter Standfläche sicher auf dem Schreibtisch sitzt. Trotz seiner Größe lässt es sich gut handhaben, die Tasten überzeugen mit einem sehr guten Druckpunkt.\n\nDie Drehregler lassen sich gegen farbige Varianten austauschen, was eine praktische optische Unterscheidung ermöglicht. Jeweils acht Regler sind als Set für 40 Euro erhältlich – in den Farben Gold, Silber, Rot, Lila und Pink. Wer jedoch einzelne Regler in unterschiedlichen Farben kombinieren möchte, hat Pech: Gemischte Sets werden leider nicht angeboten. Aber vielleicht kommt das noch.\n\nDer Einstieg in die App fällt nicht ganz leicht – die Unterscheidung zwischen Profilen und Plug-ins sorgt anfangs für etwas Verwirrung. Hat man den Dreh aber erst einmal raus, macht die Konfiguration Spaß. Die Drehregler sind dabei etwas aufwendiger zu konfigurieren als die Tasten; Drittanbieter-Plug-ins spielen hier ihre Stärken aus, etwa bei der Nutzung der Regler in Lightroom.\n\n## Teil des Wave-Next-Ökosystems\n\nDie Drehregler und der Touchscreen schreien geradezu nach dem Einsatz im Audio-Studio. So ist das Stream Deck XL auch offizieller Bestandteil von Wave Next, dem neuen integrierten Audio-Ökosystem von Elgato.\n\nIn Kombination mit der kostenlosen Software Wave Link 3.0 und den neuen Audio-Interfaces, wie dem Wave XLR Pro oder dem Mikrophon Wave:3, wird es zur zentralen Steueroberfläche für professionelle Audio-Workflows. Pegel anpassen, Eingänge stummschalten, Effekte aktivieren oder zwischen Mixes wechseln – all das lässt sich direkt über die Tasten und Drehregler des Stream Deck XL regeln, mit visuellem Echtzeit-Feedback und ohne separate Softwarefenster. Wer also ohnehin in das Wave-Next-Ökosystem einsteigt, erhält mit dem Stream Deck XL eine Steuerschnittstelle, die weit über die reine Audio-Kontrolle hinausgeht.\n\nWeitere Informationen zu Wave Next sind auf der Website von Elgato zu finden.\n\n## Empfehlung\n\nDas Elgato Stream Deck XL ist ein durchdachtes und leistungsstarkes Werkzeug für alle, die täglich mit komplexen Software-Setups arbeiten. Wer regelmäßig wiederkehrende Aktionen ausführt – sei es im Fotostudio, im Videoschnitt oder beim Streaming –, wird schnell feststellen, wie viel Zeit und Konzentration sich durch die zentrale Steuerung einsparen lassen. Verarbeitung, Druckpunkt und die durchdachten Details hinterlassen einen sehr hochwertigen Eindruck. Besonders in der Praxis erweist sich die Pultform als klarer Vorteil, da sie eine ergonomische und intuitive Bedienung unterstützt.\n\nDer Einstieg erfordert etwas Geduld, und wer das volle Potenzial der Drehregler ausschöpfen möchte, kommt kaum an kostenpflichtigen Plug-ins von Drittanbietern vorbei. Das treibt den Gesamtpreis über die ohnehin hohen 350 Euro hinaus. Für gelegentliche Nutzer oder einfache Set-ups ist das Stream Deck XL damit überdimensioniert – hier reichen kleinere Modelle der Serie wie das Stream Deck + völlig aus.\n\nWer jedoch professionell arbeitet und das Gerät täglich nutzt, wird die Investition schnell zu schätzen wissen. Das Stream Deck XL ist kein Spielzeug, sondern ein ernstzunehmendes Produktivitätswerkzeug.\n\nElgato Stream Deck + XL bei Amazon ansehen\n\n * * * *\n",
"title": "Elgato Stream Deck + XL im Test: Komplexe Steuerung auf Knopfdruck"
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