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  "publishedAt": "2026-05-29T09:00:00.000Z",
  "site": "https://www.macwelt.de",
  "tags": [
    "MacOS, Professional Software",
    "„Creator Studio“",
    "„Apple Creator Studio-Apps auf Ihrem Mac identifizieren",
    "die Pommesgabel in die Luft zu strecken",
    "habe ich in den sozialen Medien darauf hingewiesen"
  ],
  "textContent": "Als Apple „Creator Studio“, ein Softwarepaket seiner professionellen Kreativtools, auf den Markt brachte, überarbeitete das Unternehmen auch die Symbole der einzelnen Apps. Dabei handelt es sich nicht um einfache kleine Änderungen hier und eine neue Farbe dort, sondern teils um völlig andere Symbole, die teilweise so drastisch sind, dass sie nicht sofort eine Verbindung zu den alten Symbolen herstellen.\n\nDiese alten Symbole hat Apple jedoch nicht abgeschafft. Stattdessen nutzt sie das Unternehmen, um zwischen der Creator-Studio-Version der Apps (die über ein Abonnement bezahlt werden) und den Apps zu unterscheiden, die Sie durch eine einmalige Zahlung erwerben. Warum überhaupt dieser Unterschied? Weil es tatsächlich möglich ist, beide Versionen der App zu besitzen.\n\nDie Creator-Studio-Symbole unterscheiden sich sogar so stark, dass Apple ein Support-Dokument veröffentlicht hat, um den Nutzern gezielt zu zeigen, welche Symbole zu welchen Apps gehören. „Apple Creator Studio-Apps auf Ihrem Mac identifizieren“ listet jede App in Creator Studio auf und zeigt dann die Symbole für die Abonnement-Version (neu) und den einmaligen Kauf (alt) an, damit Sie sich informieren können. Wenn Sie Nutzer einer Apple-Pro-App sind, sollten Sie für diese Seite vielleicht sogar ein Lesezeichen setzen.\n\nDas Ganze erinnert daran, wie Apple das Icon-Design in macOS Tahoe geändert hat. Apple möchte, dass App-Icons denen auf iOS entsprechen, sodass Mac-Icons nun auf dasselbe abgerundete Quadrat beschränkt sind. Apple legt auch Wert darauf, dass seine Software-Bundles demselben Motiv folgen, doch dies führt letztendlich zu einem homogenisierten Erscheinungsbild, dem es an Persönlichkeit mangelt.\n\nVergleichen Sie etwa die Mainstage-Symbole. Das neue Symbol stellt den Schieberegler eines Mixers dar. Es sieht schön und abstrakt aus und hat sogar einen Liquid-Glass-Effekt. Aber es hat nichts mit dem alten Mainstage-Symbol eines Gitarristen im Scheinwerferlicht zu tun – es weckt den Wunsch, die Pommesgabel in die Luft zu strecken und zu kreischen.\n\nDas neue Mainstage-Symbol (links) und das alte.\n\nApple\n\nMit Tahoe hat Apple beschlossen, eine Sache zu entfernen, die den Mac so besonders macht: die einzigartigen Möglichkeiten, mit denen Entwickler ihre App in einem überfüllten Anwendungsordner abheben können. Wir sitzen nun mit einem Dock voller abgerundeter Quadrate fest, die alle gleich aussehen. Diese Entwicklung ist nicht neu: Bereits vor fünf Jahren habe ich in den sozialen Medien darauf hingewiesen, dass sich das Icon-Design in die falsche Richtung bewegte. Der Design-Trend hat sich seitdem in verschiedene Richtungen entwickelt, doch die Kreativität scheint auf der Strecke geblieben zu sein.\n\nHoffen wir, dass Apple mit macOS 27 seine Meinung ändert. Denn wenn man eine Anleitung für etwas bereitstellen muss, das eigentlich auf der Hand liegen sollte, ist es vielleicht an der Zeit, den eigenen Ansatz zu überdenken.\n\n",
  "title": "Die neuen Symbole sind so unverständlich, dass Apple sie erklären muss"
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