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"textContent": "#### Auf einen Blick\n\n### Unsere Wertung\n\n### Pro\n\n * Ansprechendes Design\n * Gute Verarbeitung\n * Nachtlicht\n * Angenehme Textiloberfläche\n\n\n\n### Kontra\n\n * Kein Schnellladen (15 Watt)\n * Kein Netzteil im Lieferumfang\n * Sehr teuer\n\n\n\n### Fazit\n\nDie Journey Summit ist eine schicke 3-in-1-Ladestation für iPhone, Apple Watch und Airpods, mit der Sie nur wenig falsch machen können. Ihr Hauptverkaufsargument ist ihr Design. Ob Sie sich für diese Ladestation entscheiden, ist jedoch reine Geschmackssache und eine Frage des Geldbeutels, denn es gibt vergleichbare Ladestationen von anderen namhaften Herstellern, die deutlich weniger kosten.\n\nPrice When Reviewed\n\nThis value will show the geolocated pricing text for product undefined\n\nBest Pricing Today\n\n### Aktuell bester Preis: Journey SUMMIT 3-in-1 Wireless Charging Station\n\nShop\n\nPreis\n\nBei Amazon ansehen\n\nPreisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)\n\nProdukt\n\nPreis\n\nPreisvergleich von Backmarket\n\nDer Premium-Zubehörhersteller Journey hat Anfang des Jahres eine neue Ladestation vorgestellt: die Journey Summit. Grundsätzlich gibt es hier wenig Neues und schon gar nichts Revolutionäres – Journey gibt lediglich mehr Auswahl für verschiedene Geschmäcker, zumindest in Europa. In den USA und in Australien ist die Summit noch als Ultra-Variante mit 25-Watt-Qi2-Ladegerät erhältlich, die für den hiesigen Markt leider nicht vorgesehen ist.\n\nVoll beladen könnte die Journey Summit ungefähr so aussehen.\n\nEugen Wegmann\n\n## Design & Verarbeitung\n\nBeginnen wir mit der Verarbeitung, nur um es schon mal aus dem Weg zu haben: Grundsätzlich ist hier alles tipptopp, wie üblich bei Journey. Das ganze Gerät besteht zwar aus Kunststoff, wirkt aber wegen seines Gewichts und des Textilbezugs sehr hochwertig.\n\nDas Aushängeschild der Journey Summit ist zweifelsohne das Design, denn technisch gibt es kaum etwas, das sie besonders aus der Masse hervorheben würde.\n\nDas zentrale Designmerkmal ist die graue, mit einem Textil bezogene Front, in der sich das iPhone-Ladegerät befindet. Die Textur allein verleiht der Summit ein gewisses Alleinstellungsmerkmal.\n\nDie Front sieht aber nicht nur hübsch aus, sondern hat auch eine Funktion: In der Ausgangsposition – im Weiteren als „geschlossen“ bezeichnet – bildet die Ladestation im Profil ein Dreieck. (Der Name „Summit“, zu Deutsch „Gipfel“, spiegelt vermutlich die an einen Berg angelehnte, dreieckige Form wider.) Allerdings können Sie die Front entlang zweier Schienen nach oben wegschieben, um besser ans Airpods-Ladegerät im Inneren des Dreiecks heranzukommen – im Folgenden als „geöffnet“ bezeichnet.\n\nJourney Summit geschlossen (links) und geöffnet (rechts).\n\nÜber den Sinn dieses Mechanismus lässt sich freilich streiten – einen wirklichen Mehrwert bringt er meiner Ansicht nach nämlich nicht. Geschlossen ist die Summit nur unwesentlich kompakter als geöffnet, und ans Airpods-Ladegerät kommt man geschlossen auch von der Seite, wenn auch nicht _ganz_ so gut.\n\nDen größten Effekt hat der Mechanismus wohl aufs integrierte Nachtlicht, denn geschlossen strahlt es nur zu den Seiten heraus, da nach vorn hin die Front die Sicht versperrt. Wahrscheinlich kann auch der Umkarton auf diese Weise kleiner sein.\n\nDenselben Mechanismus verwendet Journey auch bei der Glyde-Powerbank.\n\nEugen Wegmann\n\nIch bin mir sicher, dass die Designer bei Journey sich gedacht haben: „Hey, wir haben ja noch diesen Schiebemechanismus von der Journey Glyde. Was, wenn wir das irgendwie in einer Ladestation verbauen?“. Es ist nämlich genau derselbe Mechanismus. Einerseits ist es natürlich schön effizient, bereits vorhandene Bauteile anderweitig wiederzuverwenden, andererseits frage ich mich wirklich, ob es in diesem Fall notwendig war.\n\nImmerhin bewegt sich der Mechanismus angenehm ruhig und rastet an seiner Spitze angenehm ein. Und wenn Sie mit Ihrem iPhone daran hantieren, rutscht die Front nicht direkt wieder runter. Realistisch werden Sie die Front aber einmal hochschieben und dann nie wieder anrühren. Oder Sie lassen sie direkt unten. Es ist wahrscheinlich Geschmackssache.\n\nWie schon bei der Journey Nova setzt das Unternehmen nicht auf eine runde Ladefläche fürs iPhone, sondern auf ein großes Rechteck. Bei der Nova führte diese Form dazu, dass Sie manche iPhone-Modelle beim Laden nicht aus der Horizontalen in die Vertikale (oder umgekehrt) drehen konnten, da der Kamerabuckel immer an einer Ecke hängenblieb und Sie das iPhone von der Ladestation abnehmen mussten, um die Orientierung zu ändern.\n\nDie abgerundete Kante hilft nicht nur dabei, das iPhone beim Laden drehen zu können, sondern es lässt sich dadurch zum Abnehmen auch besser greifen.\n\nEugen Wegmann\n\nBei der Summit hat Journey nachgebessert: Zu den Kanten hin ist das Rechteck etwas abschüssig, was gerade genug Spielraum gibt, damit Sie die allermeisten iPhones trotz Kameraplateau um 90 Grad drehen können, ohne sie vorher abnehmen zu müssen. Einzig beim iPhone 17 Pro hätten es noch ein oder zwei Millimeter mehr sein können, da sich dieses Modell beim Drehen minimal vom Ladegerät löst und die Magnete wegen der Entfernung gerade so kräftig genug sind, das iPhone in Position zu halten.\n\nDas erwähnte Airpods-Ladegerät im Inneren des Dreiecks ist von einer Gummimatte bedeckt, damit die Airpods nicht verrutschen. Ich hätte mir aber noch ein paar Magnete im Inneren gewünscht, die das Ladecase darauf für die höchstmögliche Effizienz arretieren. Bei der Laptophülle Nexa sind auch welche drin.\n\nDas Apple-Watch-Ladegerät können Sie einklappen, wenn Sie es nicht brauchen – müssen Sie aber nicht.\n\nEugen Wegmann\n\nAuf der Rückseite befindet sich das Ladegerät für die Apple Watch, das Sie wie bei den bisherigen Ladestationen von Journey, die ich getestet habe, aus- und wieder einklappen können. Wie beim Schiebemechanismus der Front finde ich aber: Wenn Sie eine Apple Watch besitzen, werden Sie das Ladegerät einmal auf- und nie wieder herunterklappen.\n\nDas kleine Symbol ist nur dann gut erkennbar, wenn sich Licht darin spiegelt.\n\nEugen Wegmann\n\nAm unteren Ende der Rückseite, knapp über dem USB-C-Anschluss, befindet sich ein kleiner leuchtender Sichelmond, der die Touch-Fläche fürs Nachtlicht andeutet. Ursprünglich wollte ich kritisieren, dass Journey diese Stelle nicht gut genug hervorhebt, da man das Symbol nur schwer ertasten kann.\n\nBeim Herumwerkeln ist mir dann aber aufgefallen, dass das eigentlich gar nicht nötig ist. Denn einerseits ist die Fläche groß genug, dass man nicht allzu präzise sein muss, andererseits legen sich die Finger beim Anfassen automatisch so hin, dass sie die Fläche problemlos berühren.\n\n## Laden\n\nWas das Laden angeht, gibt es bei der Journey Summit kaum Überraschungen: Das Apple-Watch- und das Airpods-Ladegerät laden mit jeweils 5 Watt auf, was aktuell der jeweiligen Maximalleistung entspricht. Höhere Werte werden Sie anderswo auch nicht finden.\n\nAnders sieht es beim iPhone-Ladegerät aus, denn hier setzt Journey bei der Summit auf ein konventionelles Qi-2-Ladegerät, das bis zu 15 Watt erreicht. Gerade auf dem europäischen Markt gibt es inzwischen aber etliche Alternativen, die den etwas neueren Ladestandard Qi 2.2 mit bis zu 25 Watt unterstützen. Wie oben erwähnt, hätte Journey dafür auch ein Produkt – die Summit Ultra –, verkauft diese aktuell aber nicht in Europa.\n\nGrundsätzlich stellt das kein großes Problem dar, wenn man bedenkt, in welchen Situationen man ein stationäres Magsafe-Ladegerät verwendet: Am ehesten auf dem Nachttisch, zum Laden über Nacht (und dem iPhone im Standby-Modus), vielleicht auch auf dem Schreibtisch im Büro oder im Homeoffice. Dort kann es in der Regel lang genug ungestört hängen, weshalb es keine große Rolle spielt, wie schnell es lädt. Wenn Sie es wirklich eilig haben, sollten Sie ohnehin ein Kabel verwenden. Dennoch ist es ein Nachteil gegenüber anderen Herstellern.\n\nWie schnell Sie welches Gerät – oder alle drei gleichzeitig – laden können, hängt ohnehin davon ab, mit welchem Netzteil Sie die Journey Summit speisen. Der Hersteller legt nämlich keins bei, empfiehlt aber ein USB-C-Netzteil mit mindestens 30 Watt. Hier haben Sie im Grunde die freie Wahl, und die Auswahl ist groß.\n\nNachtlicht im Inneren der Ladestation.\n\nEugen Wegmann\n\n## Preis, Verfügbarkeit & Lieferumfang\n\nDie Journey Summit kostet regulär sportliche 150 Euro, ist aber gelegentlich für 120 Euro erhältlich – wie immer nur im Online-Shop von Journey. Der Versand erfolgt aus den Niederlanden. Im Lieferumfang enthalten sind die Station selbst, ein weißes USB-C-Kabel und ein bisschen Zubehör, darunter ein Magnetring zum Aufkleben auf Smartphones, die zwar kabellos geladen werden können, aber nicht über den Magnetring von Magsafe bzw. Qi 2 verfügen – etwa ältere iPhones vom iPhone 8 bis zum iPhone 11 oder das iPhone 16e (oder natürlich entsprechende Android-Smartphones).\n\nSieht man sich auf dem Markt um, sind selbst 120 Euro ziemlich happig. Technisch vergleichbare Ladestationen von namhaften Herstellern gibt es bei Amazon bereits für knapp die Hälfte und inklusive Netzteil, für ein paar Euro mehr (und immer noch unter 100 Euro) sogar mit Qi 2.2, also schnellerem iPhone-Ladegerät.\n\n## Soll ich die Journey Summit 3-in-1-Ladestation kaufen?\n\nGrundsätzlich handelt es sich bei der Journey Summit um eine völlig brauchbare Ladestation für iPhone, Apple Watch und Airpods mit einem einzigartigen Design. Es gibt auf dem Markt allerdings Konkurrenzprodukte, die technisch ausgefeilter sind, mit einem passenden Netzteil kommen und dabei auch noch weniger kosten.\n\nOb Sie zur Journey Summit greifen, ist im Grunde eine Frage des Geschmacks. Wenn Sie das Design anspricht und Geld keine Rolle spielt, greifen Sie zu. Wenn Ihnen das Design egal ist und Sie einfach nur eine 3-in-1-Ladestation suchen, gibt es sinnvollere Optionen.",
"title": "Journey Summit im Test: Edle 3-in-1-Ladestation mit Nachtlicht"
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