Nach Absturz auf 3.000-Meter-Höhe: iPhone-Unfallerkennung rettet Piloten das Leben
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May 22, 2026
Wie der lokale Sender „Fox13“ aus Salt Lake City (USA) berichtet, hat der Satelliten-Notruf seines iPhones einem abgestürzten Piloten das Leben gerettet. Sein Segelflugzeug war bei schweren winterlichen Bedingungen in einer Höhe von 3000 Metern gegen einen Berg geprallt und abgestürzt.
Der Sender sprach nach diesem Vorfall mit den freiwilligen Rettern der Bergwacht in Nevada. Diese Bergwacht ist für das Gebiet zuständig, in dem das Flugzeug abgestürzt ist. Bergretter Braden Whitaker sagte, dass das Team schon fast zurückgekehrt wäre, weil die Retter lange Zeit nichts mehr gesehen und gehört haben. „An einer Stelle hielten wir inne und konnten etwas hören. So gingen wir weiter.“
Das iPhone des Piloten hatte einen heftigen Aufprall registriert und die integrierte Leitstelle vor Ort alarmiert. Die bergigen Gebiete der East Humboldt Mountain Range werden nicht durchgehend vom Mobilfunknetz abgedeckt, deshalb erwies sich die Satellitenfunktion des iPhones als entscheidend. „Ich glaube, wir hätten ihn an dem Tag nicht mehr gefunden, hätten wir nicht die Koordinaten angefunkt bekommen“, sagte ein weiterer Bergretter aus dem Team.
Die iPhones ab dem iPhone 14 und die Apple Watches ab Series 8 haben eine integrierte Unfallerkennung: Der Beschleunigungssensor kann einen heftigen Aufprall erkennen. Apple nennt ausdrücklich Frontal-, Seiten- und Heckaufprall oder Überschläge verschiedener Personenkraftwagen, etwa Limousinen, Minivans, SUVs oder Pickup-Trucks. Danach versucht das Gerät, seinen Nutzer zu benachrichtigen, indem das iPhone beginnt zu vibrieren und zu leuchten, die Apple Watch pulsiert deutlich. Reagiert der Träger oder die Trägerin nicht, startet ein Warn-Countdown von 30 Sekunden, danach wird der Notruf abgesetzt. Über einen Satelliten wird eine Notruf-Textnachricht verschickt, diese enthält die genauen Koordinaten des Standortes.
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