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Sonos Play im Test: Tragbarer Lautsprecher zum Premiumpreis

Macwelt – News, Tipps und Tests von Apple-Experten [Unofficial] May 19, 2026
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Auf einen Blick

Unsere Wertung

Pro

  • Kompaktes, tragbares Design
  • Kraftvoller Klang mit satten Bässen
  • Inklusive kabelloser Ladestation
  • Unterstützt Bluetooth, WLAN und Airplay 2

Kontra

  • Kein Netzteil im Lieferumfang enthalten
  • Adapter für verkabeltes Audio benötigt
  • Wiegt 1,3 kg

Fazit

Es gibt zwar günstigere Bluetooth-Lautsprecher, doch dank WLAN und Airplay ist der Sonos Play eine hervorragende Wahl für Apple-Nutzer, Vielreisende und alle, die zu Hause Musik über WLAN hören möchten. Nur wenige tragbare Lautsprecher klingen so gut und vereinen Leistung, Detailtreue und einen kräftigen Bass und passen dennoch in einen Rucksack.

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  • Für wen ist der Sonos Play geeignet? Für Apple-Nutzer, denen Klangqualität wichtig ist und die zu Hause die Flexibilität von Airplay nutzen möchten, während sie weiterhin von anderen Geräten und Apps streamen können. Er eignet sich auch gut, wenn Sie einen einzigen Lautsprecher suchen, der sowohl drinnen als auch draußen funktioniert. Allerdings ist er nicht gerade günstig.

Uns haben der kompakte Lautsprecher Sonos Roam und sein Update von 2024, der Sonos Roam 2, sehr gut gefallen. Für solch einen kompakten Lautsprecher, der sich problemlos in einem Rucksack oder einer Reisetasche transportieren lässt, bietet er eine beeindruckende Klangqualität. Sonos hat außerdem einen größeren, akkubetriebenen Lautsprecher namens Move 2 im Sortiment, der jedoch zu groß und schwer ist, um ihn in einem Rucksack mitzunehmen, und daher wahrscheinlich die meiste Zeit zu Hause bleiben wird.

Nun hat das Unternehmen jedoch einen dritten tragbaren Lautsprecher namens Sonos Play auf den Markt gebracht, der genau zwischen dem Roam und dem Move angesiedelt ist.

Der neue Sonos Play kostet 349 Euro und ist in Schwarz oder Weiß erhältlich. Er soll das Beste aus beiden Welten bieten und kombiniert den kraftvolleren Klang sowie die längere Akkulaufzeit des Move 2 mit einem tragbaren Design, das dennoch klein und leicht genug ist, um es auf Reisen mitzunehmen.

Sonos-Fans wird zudem auffallen, dass damit der Name der ursprünglichen Play-Reihe wiederbelebt wird, die dem Unternehmen vor 15 Jahren den großen Durchbruch bescherte. Dies ist eindeutig ein Versuch, die jüngsten Probleme hinter sich zu lassen und das Unternehmen nach dem vielfach kritisierten Update der Sonos-App im Jahr 2024 wieder auf Kurs zu bringen.

Der Sonos Play ist doppelt so groß wie der Sonos Roam, bietet jedoch mehr Leistung, tiefere Bässe und eine längere Akkulaufzeit.Sonos Inc.

Wie mobil ist der Sonos Play?

Das Design des neuen Play ist recht unauffällig und besteht lediglich aus einem aufrecht stehenden Block aus Kunststoff und Metall, erfüllt aber alle grundlegenden Anforderungen. Mit einer Höhe von 192 Millimetern, einer Breite von 112 Millimetern und einer Tiefe von 77 Millimetern ist er etwa doppelt so groß wie der Roam, lässt sich aber dennoch in eine Tasche stecken, wenn Sie unterwegs sind. Mit einem Gewicht von 1,3 Kilogramm ist er etwas schwerer, als er aussieht – und etwas schwerer als das neue Macbook Neo mit 1,23 Kilogramm –, weshalb Sie sein Gewicht definitiv spüren werden, wenn Sie ihn mit sich herumtragen.

Was steckt im Sonos Play?

In diesem kompakten Design steckt jedoch eine Menge Technik: ein großer zentraler Tieftöner für die Mitten und Bässe sowie zwei nach den Seiten abgewinkelte Hochtöner, die für ein größeres Raumgefühl sorgen.

An den Seiten des Lautsprechers befinden sich zudem zwei Bassradiatoren, die zur Verstärkung der Bässe beitragen, sowie ein großer Akku, der bei voller Ladung 24 Stunden hält – im Vergleich zu 10 Stunden beim kleineren Roam. Der Akku ist austauschbar und ein Akku-Kit kostet 49 Euro.

Außerdem ist ein Mikrofon für die Nutzung des Sprachassistenten Sonos Voice integriert – Sie können das Mikrofon jedoch über einen Schalter auf der Rückseite des Lautsprechers ausschalten, wenn Sie möchten.

Im kompakten Sonos Play steckt eine Menge Technik, darunter ein Tieftöner, zwei Hochtöner und zwei Radiatoren zur Verstärkung des Basses.Sonos Inc.

Wie tragbar und robust ist der Sonos Play?

Der Play verfügt über die Schutzklasse IP67 für Wasser- und Staubbeständigkeit, weshalb er einen Strandurlaub oder ein matschiges Musikfestival problemlos übersteht. An der Rückseite des Lautsprechers befindet sich ein kleiner Trageriemen, an dem Sie ihn einfach schnappen und mitnehmen können, wann immer Sie möchten.

Erfreulicherweise ist eine kabellose Ladestation im Lieferumfang enthalten, während sie beim Roam ein optionales Extra ist, das 49 Euro kostet. Die Ladestation wird jedoch nur mit einem USB-C-Kabel geliefert, ohne Netzteil, sodass Sie dieses selbst bereitstellen oder das offizielle Sonos-Netzteil (45 Watt) für 33 Euro kaufen müssen.

Ich konnte die Ladestation des Play mit dem Netzteil verwenden, das mit meinem Homepod Mini (20 Watt) geliefert wurde, weil das meines Sonos Roam (10 Watt) für den Play offenbar nicht leistungsstark genug war.

Wie verbindet sich der Sonos Play?

Wie die meisten Sonos-Lautsprecher verzichtet der Play auf kabelgebundene Verbindungen, obwohl es möglich ist, einen optionalen 3,5-Millimeter-Adapter für 25 Euro zu erwerben. Der Play überzeugt jedoch mit seinen drahtlosen Audiofunktionen und unterstützt sowohl Bluetooth (5.3) als auch Dual-Band-WLAN (2,4 GHz und 5,0 GHz) sowie Airplay 2 für Apple-Geräte.

Ist die Sonos-App immer noch ein Problem?

Dank Airplay waren Apple-Nutzer vom verpatzten Update der Sonos-App nicht allzu stark betroffen, da Airplay es Apple-Geräten ermöglicht, Sonos-Lautsprecher direkt zu steuern, ohne die App wirklich oft nutzen zu müssen.

Die App wirkt jedoch immer noch etwas umständlich: Sie war augenscheinlich verwirrt, als ich sowohl den Play als auch meinen eigenen Roam mit der App verbunden hatte, und es war tatsächlich einfacher, mithilfe von Airplay zwischen den beiden Lautsprechern zu wechseln oder sie gar gemeinsam für Musik in mehreren Räumen zu nutzen.

Auf der Rückseite des Play befindet sich eine Trageschlaufe sowie ein USB-C-Ladeanschluss und ein Stummschalter für das interne Mikrofon.Sonos Inc.

Wie ist die Klangqualität?

An der App muss also noch ein wenig gefeilt werden, aber an der Klangqualität des neuen Play gibt es nichts auszusetzen.

Kompakte tragbare Lautsprecher leiden oft unter schwachen Bässen, aber das Erste, was mir auffällt, als ich „Bad Guy“ von Billie Eilish auf Apple Music abspiele, ist der mitreißende elektronische Bass, der einen sofort zum Tanzen bringt.

Der Sonos Play hat einen tieferen, satteren Bass als der kleinere Sonos Roam und ist zudem deutlich lauter, sodass er eine gute Wahl für das Hören von (elektronischer) Tanzmusik ist, wenn Sie im Urlaub oder mit Freunden auf einem Musikfestival sind.

Auch das geschmeidige Bassgitarrenriff in Leonard Cohens „You Want It Darker“ dröhnt schön, und der Sonos Play fängt auch den rauen, krächzenden Klang von Cohens Stimme wirklich gut ein. Der Bass ist jedoch nicht überwältigend, und der Play kann auch feinere Details herausarbeiten, wie den scharfen Schlag auf die Snare und die sanften, vielschichtigen Harmonien im Refrain.

Wechselt man zu etwas Feinerem, funktioniert der Play wunderbar gut mit den Streichern in Max Richters „On The Nature Of Daylight“ (hören Sie sich das am Ende von „The Last Of Us“ , Episode 3, an, aber besorgen Sie sich vorher ein paar Taschentücher). Er fängt den bittersüßen Klang der Violinen und Violen ein, während sie sich umeinanderwinden, und lässt dennoch Raum für den tieferen Klang des melancholischen Cellos, das das Stück untermalt.

Sollten Sie den Sonos Play kaufen?

Wenn Sie lediglich einen tragbaren Bluetooth-Lautsprecher für den Außenbereich suchen, benötigen Sie die zusätzlichen WLAN- und Airplay-Funktionen des Sonos Play möglicherweise nicht. Airplay ist jedoch ein echter Pluspunkt für Apple-Nutzer, wenn Sie zu Hause sind, und die hervorragende Klangqualität sowie die robuste Schutzklasse IP67 machen den neuen Sonos Play zu einer großartigen Option fürs Musikhören, sowohl drinnen als auch draußen.

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