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"publishedAt": "2026-05-16T06:05:00.000Z",
"site": "https://www.macwelt.de",
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"iPhone",
"iPhone 17 Pro in Cosmic Orange aus dem letzten Herbst",
"bietet Apple schon auch noch an",
"Zweierpack ist längst aufgebraucht und hat seine Schuldigkeit getan",
"Leder ist auch nicht besser",
"iPhone 18 Pro",
"Ceramic Shields",
"Das wackelt etwas weniger störend",
"Version 17 behoben",
"Bodystrap",
"beste Hülle für das iPhone",
"Jetzt ansehen",
"Bei Amazon ansehen"
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"textContent": "Diese Apple-Werbung für das iPhone 17 Pro in Cosmic Orange aus dem letzten Herbst trug eindeutig den Subtext: „iPhones benötigen keine Schutzfolien und auch keine Hüllen mehr“. Sie erinnern sich bestimmt: Zwei Verhandlungsdelegationen haben sich um die Kopfenden eines sehr langen Konferenztisches gruppiert, ihre Angebote, Gegenangebote und weiteren Vorschläge tauschen sie via iPhone aus. Aber eben nicht telefonierend: Die eine Seite tippt etwas in das Gerät ein und lässt es der anderen zukommen. Per langer Rutschfahrt, auf dem „Gesicht“, also dem Bildschirm, liegend.\n\nApple wollte damit zeigen, wie kratzfest der Bildschirm des neuen iPhones geworden ist und wie sehr man es strapazieren kann. Panzerglas überflüssig und Hüllen bietet Apple schon auch noch an, aber eigentlich braucht es die auch nicht mehr. Zumindest kann man ein iPhone, das in einer Silikonhülle steckt oder in einer aus einem anderen Material, nicht so schön über den langen Tisch gleiten lassen. Die leicht überstehenden Rahmen verhindern, dass das Gorilla-Glass mit seinem Ceramic Shield Kontakt mit der Oberfläche bekommt, Rutschen geht dann auch nicht mehr.\n\nIch wollte das im September 2025 gleich mal mit meinem iPhone 15 nachexerzieren. Leider habe ich keinen so langen Tisch. Und der auf der Terrasse ist alles andere als glatt, sondern hat eine verwitterte Holzoberfläche. Das Resultat wäre bestimmt gewesen: Das iPhone kann ich dank der Kratzer auf dem Display nicht mehr zu einem anständigen Preis verkaufen.\n\n## Verspricht Apple zu viel?\n\nAlso habe ich es nicht über den Tisch geschoben, auch weil das iPhone von 2023 noch nicht die zweite Generation des Ceramic Shields bekommen hat, um tiefe Kratzer zu vermeiden.\n\nIch habe aber mal für ein paar Tage die Hülle abgenommen, eine aus transparentem Silikon, damit das zarte Hellblau des 15ers auch zur Geltung kommt. Transparent war die nach zwei Jahren nun wirklich nicht mehr, sondern reichlich vergilbt. Überdies ist man nach zwei Jahren intensiver Nutzung nicht mehr so besorgt, dass ein neues, teures Gerät Schaden nehmen könnte. So verzichtete ich auch anders als noch im Herbst 2023 auf eine Panzerglasfolie. Der damals gekaufte Zweierpack ist längst aufgebraucht und hat seine Schuldigkeit getan.\n\nWas mir gleich gefiel: Das iPhone liegt ohne Hülle und Schutzglas ganz anders in der Hand, die leicht raue Textur der Rückseite schmeichelt den Fingern, die einen festen Griff am Aluminiumrahmen finden. Wozu also noch eine Hülle? Apple gibt sich jedes Jahr enorme Mühe bei Form, Farben und Materialien. Schnödes Silikon verbrämt den Eindruck doch nur und Leder ist auch nicht besser, sondern nur auf ganz andere Art angenehm zu greifen.\n\nDas Problem, zumindest bisher: So wirklich kratzfest sind die Displays der iPhones nicht, das musste ich schnell bemerken. Zwar sah das iPhone nach ein paar Tagen der Nutzung ohne Schutz nicht so aus, wie es das obige Gedankenexperiment ergeben hätte, aber kleinere Kratzer sind dann doch zu sehen, wenn man genau hinschaut.\n\n## iPhone 18 Pro sollte endlich kratzfest werden\n\nWenn Apple mit dem iPhone 18 Pro in diesem Herbst eine dritte Generation des Ceramic Shields einführen sollte, verspricht sie dann aber wirklich das Ende der Hüllen und Schutzgläser? Zweifel dürfen bestehen bleiben, denn der große Vorteil von Hüllen ist, dass man das iPhone bedenkenlos auch ohne appliziertes Panzerglas auf das Display legen kann, weil eben die Hülle einen Mindestabstand zur Oberfläche der Ablage gewährt.\n\nWegen des asymmetrischen Kamerabuckels kam ich bisher nicht auf die Idee, mein iPhone auf den Rücken zu legen. Kratzer im Saphirglas der Objektive sind kaum zu befürchten, aber das Wackeln nervt. Seit dem iPhone 17 (Pro) geht das Kameramodul auf der Rückseite über die komplette Breite. Das wackelt etwas weniger störend, wenn es auf dem Rücken liegt.\n\nUnd das sollte es auch meistens, nicht nur auf einer induktiven Ladematte. Denn das iPhone 15, das ich derzeit noch nutze, hat kein Always-on-Display. Dieses Manko der herkömmlichen iPhones hat Apple auch erst mit Version 17 behoben.\n\nBleibt die Gefahr des Verkratzens von Display, Rahmen und Rückseite in der Hosentasche, der Jacke oder dem Rucksack, die Apple offenbar als ebenso gering ansieht wie die beim Schlittern über den Konferenztisch – sie ist aber real. Also doch eine Panzerglasfolie auf das neue iPhone 18 Pro gepappt und es in eine Hülle gesteckt?\n\nVielleicht muss es nur für den Transport sein, denn das iPhone liegt ohne Silikon angenehmer in der Hand und die Farben kommen auch zur Geltung. Ich hatte schon mal gute Erfahrungen mit Ledersleeves gemacht, bis mir mal eine mitsamt iPhone 11 aus der Brusttasche der Jacke auf Steinboden gefallen ist. Das Display hatte keinen Schaden genommen, die gläserne Rückseite aber sehr wohl einen hübschen Spinnenriss gezeigt.\n\nLetztlich ist es eine individuelle Entscheidung: Geht man mehr auf Sicherheit oder mehr auf die Schönheit des Anblicks und des Griffs? Für bestimmte Einsatzzwecke, wenn man etwa das iPhone auf der Wanderung oder der Radtour immer wieder hervorholt und es leicht mal aus der Hand in die Schlucht oder den Bach fallen könnte, sollte man eher über so etwas wie einen Bodystrap nachdenken.\n\nDie beste Hülle für das iPhone 18 Pro wird womöglich also keine sein, sondern sogar mehrere.\n\n**Aktuell bester Preis: iPhone 17 Pro**\n\nShop\n\nPreis\n\n$1099\n\nJetzt ansehen\n\nBei Amazon ansehen\n\nPreisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)\n\nProdukt\n\nPreis\n\nPreisvergleich von Backmarket",
"title": "Ceramic Shield 3 verspricht das hüllenlose iPhone"
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