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"publishedAt": "2026-05-15T13:00:00.000Z",
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"Apple Inc",
"ESC politisch sei und wenn ja, wie sehr",
"26.5er-Versionen",
"Pride-Wallpaper für iPhone, iPad und Mac sowie das Zifferblatt für die Apple Watch",
"Europäischen Chip Design Center in der Karlstraße",
"eine Ausstellung von Werken des Festivals für zeitgenössische Kunst „Various Others“",
"Jony Srouji, der als Nachfolger des neuen CEO John Ternus die Hardwareentwicklung Apples leiten wird",
"Das Apple TV benötigt einen Neustart",
"iOS 26.5: Das Update ist klein, aber oho",
"iPhone 17 jetzt kaufen? Warten auf das iPhone 18 dauert länger als sonst",
"Claude Agentic Funktionen auf dem Mac ausprobiert",
"iPad Pro M5 oder Macbook Air M5: Welches Gerät ist die bessere Wahl für Sie?",
"Cyberattacke auf Foxconn – auch Projektdaten von Apple betroffen",
"Irreführende Werbung für Apple Intelligence stört brasilianische Behörden",
"Apple setzt KI für Schulungen von Verkaufspersonal ein",
"Staffel 3 von Severance kommt “früher” – womöglich schon Ende 2026 oder Anfang 2027",
"Steve-Jobs-Gedenkmünze nach Minuten ausverkauft",
"Tim Cook reist mit Trump nach China",
"Apple hat Color.io schon im Januar gekauft",
"Rom und Neapel in Apple Maps besser erkunden",
"Die drei bestverkauften Smartphones der Welt sind von Apple – die Nummer sechs auch",
"Greift Google mit Gemini auf dem Googlebook das Macbook Neo an?",
"Safari 27 soll Tabs besser organisieren",
"Hier Macwelt Plus abonnieren",
"Apples Angebot ist doch nicht lückenlos",
"Der wahre iPhone-Killer könnte längst bei Apple entstehen",
"Hoffentlich wird Tim Cook nicht der Uli Hoeneß vom Lake Tahoe",
"Das iPhone wird zum Münchner Kindl",
"Artemis-Mission geglückt: Der heimliche Held ist Cosmic Orange"
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"textContent": "Am Montag dieser Woche hatte der bayerische Wirtschaftsminister einen bemerkenswerten Auftritt in einer Talkshow, welche der Frage nachgehen wollte, ob der ESC politisch sei und wenn ja, wie sehr. Der bisher nicht als Musikkritiker aufgefallene Experte aus Niederbayern meinte, die Show am Samstag werde mal wieder mehr Klamauk als Musik bieten, und arbeitete sich insbesondere am österreichischen Travestiekünstler und Sänger Thomas Neuwirth als „Frau mit Bart“ ab.\n\nNun muss man den ESC nicht mögen, Musik ist Geschmackssache. Da der Kritiker aus dem bayerischen Wirtschaftsministerium aber annähernd im gleichen Atemzug erklärte, mit Musik habe er generell nicht so viel am Hut, stellt sich die Frage, warum die Redaktion von Luis Klammroth den Herren als Experten zum Thema ESC eingeladen hat.\n\nIch gebe zu, viele Beiträge des ESC werden mir in das eine Ohr rein und sofort zum anderen Ohr wieder rausgehen – immer die gleichen Powerballaden aus Moldawien oder Litauen, dieselben Euro-Dance-Beats aus Rumänien oder Estland, und zusammen mit den Kurzopern aus Belgien oder Serbien haben alle den gleichen Halbtonschritt nach oben im letzten Refrain, die Windmaschine und die Pyrotechnik.\n\nAndererseits findet man immer wieder Perlen: beinahe vergessene Instrumente und Skalen aus Südosteuropa, die im Nordwesten des Kontinents kaum einer je gehört hat. Gesangsdarbietungen von Sängerinnen aus Schweden oder Sängern aus der Ukraine, die einem das Herz aufgehen lassen. Gewagte Tanzeinlagen und Balanceakte auf wackelnden Bühnenaufbauten oder zwischen Folk und Heavy Metal. Der ESC ist bunt, schrill, manchmal laut und manchmal leise, aber insbesondere paneuropäisch. Während manche Experten sich im TV als einfältig gerieren, feiert der ESC die Vielfalt – genau so soll es sein.\n\nVielfalt schreibt sich auch weiterhin Apple auf die Fahnen, trotz der vielen Einfaltspinsel im Heimatland oder vielleicht sogar gerade deswegen. Beinahe zeitgleich mit der beeindruckenden Darbietung von musikalischer, wirtschaftlicher und sozialer Kompetenz des Ministers hat Apple die Updates für die 26.5er-Versionen seiner Betriebssysteme in finaler Version veröffentlicht. Wie üblich zu der Jahreszeit kommen auch wieder bunte „Pride“-Hintergrundbilder und Zifferblätter. Als ob Apple den Verächtern der Regenbogenfarben – und damit auch Apples buntem Logo von 1977 bis 1998 – entgegenkommen wollte, sind die Pride-Wallpaper für iPhone, iPad und Mac sowie das Zifferblatt für die Apple Watch recht frei konfigurierbar in den Farben. Warum nicht alles in Rot-Dunkelrot-Weiß basteln, damit es dem neuen Trikot des FC Bayern nahekommt? Oder in Schwarz-Gelb, den Farben der schon länger grün (mit)regierten Landeshauptstadt, oder gar in den Farben ihres Himmels, Weiß und Blau?\n\nVielfalt pflegt Apple auch bei seinem Personal. So arbeiten etwa in dem Europäischen Chip Design Center in der Karlstraße einige Tausend Menschen aus aller Herren Länder. Tim Cook wurde zumindest in der Amtszeit von POTUS 45 nicht müde, zu betonen, wie wichtig es für Apple ist, auch in Cupertino und an all seinen anderen US-Standorten die besten Köpfe aus aller Welt zu beschäftigen und nicht nur solche, die als Nachfahren von Nordeuropäern im Lande geboren sind.\n\nDurch Vielfalt entsteht Erfolg. Das werden die Münchener am Tag nach dem ESC auf dem Marienplatz erleben, wenn der belgische Trainer und seine Mannschaft mit jungen Männern aus München, Stuttgart und anderen deutschen Städten sowie Österreich, England, Frankreich, Südkorea, Japan und dem Senegal sich von den Fans der Rot-Weißen und dem grünen Oberbürgermeister mal wieder ausgiebig feiern lassen.\n\nWer es eher ruhiger angehen möchte, hat am Wochenende in München noch die Gelegenheit, vor Apples Chip Design Center in der Karlstraße Kunst zu genießen: eine Ausstellung von Werken des Festivals für zeitgenössische Kunst „Various Others“ (sic!).\n\nVielleicht tue ich ihm Unrecht, aber mir ist nicht bekannt, dass der bayerische Wirtschaftsminister sich mit dem Hochtechnologiestandort in Münchens Innenstadt und den vielfältigen Personen, die dort Hardware entwickeln, ausreichend vertraut gemacht hat. Von einer Reise des Herrn in das Silicon Valley ist mir auch nichts bekannt, aber auch das habe ich womöglich übersehen. Wo ich mir aber ziemlich sicher bin: Im Hochtechnologieland Israel war der Minister in seiner mittlerweile fast acht Jahre währenden Amtszeit noch nie. Dabei könnte es zu seinen Aufgaben gehören, dort tätige Firmen zu Kooperationen mit bayerischen zu gewinnen oder ihnen gar einen neuen Standort fern von Krieg und Gewalt im Freistaat schmackhaft zu machen.\n\nNein, er muss am Samstagabend nicht dabei zusehen, wie Griechenland 12, Finnland 10 und Deutschland 0 Punkte bekommen, aber ein Besuch in der Karlstraße 77, mit oder ohne zeitgenössische Kunst, könnte seinen Horizont erweitern. Vielleicht trifft er dort auch den aus Israel stammenden Jony Srouji, der als Nachfolger des neuen CEO John Ternus die Hardwareentwicklung Apples leiten wird.\n\n## Das hat Sie diese Woche am meisten interessiert\n\n**Das Apple TV benötigt einen Neustart**\nApples Streaming-Box ist nach wie vor die beste auf dem Markt, aber sie ist nicht besonders intelligent.\n\n**iOS 26.5: Das Update ist klein, aber oho**\nDas neueste iPhone-Update von Apple bietet unter anderem verschlüsselte RCS-Nachrichten und ein neues Pride-Hintergrundbild.\n\niPhone 17 jetzt kaufen? Warten auf das iPhone 18 dauert länger als sonst\nSoll es das iPhone 17 sein oder doch lieber warten? Das iPhone 18 lässt sich diesmal ungewöhnlich lange Zeit und hat einen Haken. Wir sagen Ihnen, ob Sie jetzt zuschlagen oder doch noch warten sollten.\n\n**Claude Agentic Funktionen auf dem Mac ausprobiert**\nSeit Ende Januar 2026 kann man die KI Claude als einen persönlichen Assistenten nutzen, solange man dem Tool die notwendigen Erlaubnisse erteilt.\n\n**iPad Pro M5 oder Macbook Air M5: Welches Gerät ist die bessere Wahl für Sie?**\niPad Pro M5 oder Macbook Air M5? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Unterschiede bei Leistung, Alltag und Preis – und helfen Ihnen, die richtige Wahl zu treffen.\n\n## Das war aber auch noch spannend\n\nCyberattacke auf Foxconn – auch Projektdaten von Apple betroffen\n\nIrreführende Werbung für Apple Intelligence stört brasilianische Behörden\n\nApple setzt KI für Schulungen von Verkaufspersonal ein\n\nStaffel 3 von Severance kommt “früher” – womöglich schon Ende 2026 oder Anfang 2027\n\nSteve-Jobs-Gedenkmünze nach Minuten ausverkauft\n\nTim Cook reist mit Trump nach China\n\nApple hat Color.io schon im Januar gekauft\n\nRom und Neapel in Apple Maps besser erkunden\n\nDie drei bestverkauften Smartphones der Welt sind von Apple – die Nummer sechs auch\n\nGreift Google mit Gemini auf dem Googlebook das Macbook Neo an?\n\nSafari 27 soll Tabs besser organisieren\n\n* * *\n\n## Macwelt Plus\n\nJeden Monat neu: die digitale Ausgabe der Macwelt mit den wichtigsten und interessantesten Fakten aus der Welt des angebissenen Apfels.\n\nSichern Sie sich noch heute Ihr kostenloses Probe-Abo für einen Monat!\n\nHier Macwelt Plus abonnieren\n\n## Mehr aus dem Kernhaus:\n\n* * *\n\n### Apples Angebot ist doch nicht lückenlos\n\nApple hat in jeder Hinsicht großartige und umfangreiche Angebote. Ich bin beinahe froh, wenn ich mal eine Lücke entdecke.\n\n\n\n\n\n\n### Der wahre iPhone-Killer könnte längst bei Apple entstehen\n\nKaum ist ein neues Gadget angekündigt, wird es auch schon zum iPhone-Killer erklärt. Die Bilanz dieser Prognosen ist überschaubar, weil sie den eigentlichen Punkt nicht betrachten.\n\n\n\n\n\n### Hoffentlich wird Tim Cook nicht der Uli Hoeneß vom Lake Tahoe\n\nÜbergänge sind schwierig, wer wüsste das besser als Apple? Wobei die Krisen beim Übergang von einem Unternehmenschef zum anderen schon eine Weile her sind.\n\n\n### Das iPhone wird zum Münchner Kindl\n\nApple baut seine Entwicklungsarbeit in München weiter aus – und greift dabei unbewusst ein wissenschaftliches Erbe auf, das bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Ein Blick auf Stellenanzeigen zeigt: Die bayerische Landeshauptstadt wird für den iPhone-Konzern immer wichtiger.\n\n\n\n\n\n### Artemis-Mission geglückt: Der heimliche Held ist Cosmic Orange\n\nDie Artemis-Mission zeigt eindrucksvoll, wie weit wir es gebracht haben – und wo unsere Grenzen liegen. Vier Menschen reisen weiter als Generationen vor ihnen, getragen von Wissenschaft und internationaler Zusammenarbeit.\n",
"title": "Apple und der ESC haben etwas gemeinsam: Vielfalt statt Einfalt"
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