Apple will Liquid Glass in macOS 27 überarbeiten
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May 11, 2026
Apples nächster Release-Zyklus für seine Betriebssysteme, also iOS 27, macOS 27 und mehr, wird voraussichtlich keine nennenswerten Neuerungen mit sich bringen – verbesserte KI-Funktionen ausgenommen –, sondern sich vielmehr darum drehen, Fehler zu beheben und Designs und Funktionen der vergangenen Versionen den überfälligen Feinschliff zu verleihen. Dazu gehört auch das Liquid-Glass-Design, das das Unternehmen vergangenen Sommer vorgestellt hat, berichtet Mark Gurman von Bloomberg.
Gurman zufolge bestand das größte Problem von Liquid Glass insgesamt darin, dass es bis zu seiner Veröffentlichung noch nicht fertig war, und nicht zwingend an schlechten Designentscheidungen. Besonders auf Macbooks sei der Zustand auffällig, da die LCD-Bildschirme die Transparenz- und Schatteneffekte schlechter darstellen können als die OLED-Panels im iPhone, in der Apple Watch und in den meisten iPads.
Bis die ersten Macbooks mit OLED‑Bildschirm erscheinen – möglicherweise noch dieses Jahr –, soll Liquid Glass in macOS 27 so angepasst werden, dass es näher an das rückt, was sich Apples Designer ursprünglich vorgestellt hatten.
Apple veröffentlicht immer wieder Hauptversionen seiner Betriebssysteme, ohne viele neue Funktionen hinzuzufügen, sondern vorwiegend mit Fehlerkorrekturen und anderen Anpassungen. So hat das Unternehmen in Mac OS X 10.6 Snow Leopard und MacOS 10.8 Mountain Lion vieles von dem verbessert, was in den Versionen davor eingeführt worden war. Auf dem iPhone hat iOS 8 einiges von dem glatt gebügelt, was Apple mit dem letzten großen Redesign in iOS 7 eingeführt hatte.
Konkrete Details erfahren wir zu Apples Entwicklerkonferenz WWDC, die vom 8. bis zum 12. Juni stattfindet – also in weniger als einem Monat. Sicher ist in jedem Fall, dass Liquid Glass so schnell nicht verschwindet.
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