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iPad Pro M5 oder Macbook Air M5: Welches Gerät ist die bessere Wahl für Sie?

Macwelt – News, Tipps und Tests von Apple-Experten [Unofficial] May 8, 2026
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Mit dem M5-Chip hat Apple zwei Geräte auf nahezu gleiches Leistungsniveau gebracht: das iPad Pro M5 und das Macbook Air M5. Eine Entscheidung, die es in sich hat. Wir zeigen, wo die Unterschiede liegen und welches Gerät für welchen Nutzer die bessere Wahl ist.

Display: Das iPad Pro hat die Nase vorn

Hier gibt es wenig zu diskutieren. Das iPad Pro verbaut ein Tandem-OLED-Panel mit bis zu 1.000 Nits Helligkeit, das bei HDR-Inhalten sogar auf 1.600 Nits steigt. Die adaptive Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz sorgt für ein außergewöhnlich flüssiges Bild. Das Macbook Air setzt dagegen auf ein Liquid Retina Display mit 500 Nits. Das ist durchaus solide, aber bei Weitem kein Vergleich.

Wenn Sie viel mit Fotos, Videos oder Grafikdesign arbeiten, werden Sie den Unterschied sofort sehen. Das iPad Pro unterstützt zudem einen Referenzmodus für farbkritische Aufgaben sowie Dolby Vision, HDR10 und HLG. Das Macbook Air bietet das nicht.

Leistung: Gleichstand mit kleinen Unterschieden

Beide Geräte nutzen den M5-Chip, das wissen wir jetzt schon. Aber mit feinen Unterschieden. Das iPad Pro M5 bekommt je nach Ausstattung entweder 12 oder 16 Gigabyte RAM: Die Einstiegsmodelle mit 256 GB und 512 GB Speicher kommen mit 12 Gigabyte, erst ab 1 TB gibt es 16 Gigabyte.

Der M5 in den kleineren Modellen hat darüber hinaus auch nur 9 CPU-Kerne anstatt der üblichen zehn – Chip-Binning lautet das Stichwort.

Auch das Macbook Air M5 kommt in zwei Chip-Varianten, mit 8 oder 10 GPU-Kernen. Die Anzahl der CPU-Kerne ist in beiden Varianten gleich: vier Super-Kerne und 6 Effizienz-Kerne.

Das iPad Pro M5 bietet eine schnelle Thunderbolt-3-Schnittstelle, die auch externe Displays mit bis zu 6K unterstützt.

Das 15-Zoll-MacBook Air M5 ist standardmäßig mit zehn GPU-Kernen ausgestattet, während das kleinere 13-Zoll-Modell auch in einer Variante mit acht GPU-Kernen erhältlich ist. Wer die volle Grafikleistung möchte, muss einen Aufpreis von 125 Euro für die stärkere Konfiguration einplanen – und landet damit preislich fast schon beim 15-Zoll-Modell.

In diesem Fall würden wir direkt zur größeren Variante greifen. Allerdings ist diese dann kaum noch mit dem iPad Pro M5 vergleichbar, das lediglich in 11 und 13 Zoll erhältlich ist.

Bedienung und Zubehör: Das Macbook Air ist unkomplizierter

Das Macbook Air ist sofort einsatzbereit: aufklappen, tippen, fertig. Tastatur, Trackpad und Display sind perfekt aufeinander abgestimmt, macOS bietet eine vollwertige Desktop-Umgebung ohne Abstriche.

Das iPad Pro hingegen braucht Zubehör, sobald Sie es wie einen Laptop produktiv nutzen möchten. Das Magic Keyboard kostet je nach Größe 349 oder 399 Euro zusätzlich. In unserem Test des iPad Pro M5 13 Zoll hat uns die Tastatur aber positiv überrascht: Sie fühlte sich tatsächlich wie eine gute Notebook-Tastatur an, was das iPad Pro damit zu einem ernst zu nehmenden Arbeitsgerät macht.

Wer auf dem iPad Pro aber weniger tippen und stattdessen den Touchscreen zum Zeichnen und selbst zum Schreiben nutzen will, kann zu einem Apple Pencil oder einer seiner Alternativen greifen. Auf dem Macbook Air gibt es nichts Vergleichbares – der erste Mac mit Touchscreen könnte Anfang 2027 ein kostspieliges Macbook Pro M6 Pro mit OLED werden.

Ein klarer Vorteil des iPad Pro: Es ist deutlich leichter. Das 13-Zoll-Modell wiegt nur 579 Gramm, während die Macbooks je nach Modell zwischen 1,36 und 1,51 Kilogramm auf die Waage bringen. Hinzu kommt beim iPad Pro 13 Zoll noch das Gewicht des Magic Keyboard, das mit seinen 662 Gramm den Gewichtsvorteil relativiert. Jedoch lässt sich jede Bluetooth-Tastatur mit dem iPad Pro nutzen und Hersteller wie Logitech haben leichte Tastaturhüllen im Angebot, die Apples Smart Connector nutzen.

Software: macOS schlägt iPadOS noch immer

Mit iPadOS 26 hat Apple große Schritte gemacht. Multitasking, Fensterverwaltung und Tastaturunterstützung sind deutlich besser geworden. Dennoch bleibt macOS die „vollständigere“ Plattform für professionelle Workflows.

Sobald Sie auf spezifische Software angewiesen sind – etwa Entwicklertools, komplexe Datenbankanwendungen oder bestimmte Branchensoftware – werden Sie auf dem iPad häufig nicht dieselbe App finden wie auf dem Mac. Selbst Apple bietet nicht alle Programme seines Creator Studios auch für das iPad an.

Für Büroarbeit, Kommunikation, Bildbearbeitung und Videokonferenzen ist das iPad Pro mit der richtigen Tastaturhülle aber längst eine vollwertige Alternative.

Gaming: Das Macbook Air macht das Rennen

Das Macbook Air M5 bietet sich als Plattform für Gelegenheitsspieler an. Spiele wie „Assassin’s Creed Shadows“, „Baldur’s Gate 3“ oder „Civilization 7“ laufen auf dem Macbook Air M5 durchaus flüssig.

Zwar nicht auf höchsten Einstellungen, aber gut genug für einen entspannten Abend auf der Couch. Das iPad Pro kann da nicht mithalten: Die Spieleauswahl unter iPadOS ist deutlich eingeschränkter, und ein Touchscreen ersetzt Tastatur und Maus nun einmal nicht. Alle Details dazu finden Sie in unserem ausführlichen Gaming-Test des Macbook Air M5.

Preis: Das iPad Pro ist teurer, als es zunächst scheint

Das iPad Pro M5 ist in 13 Zoll schon teurer als das Macbook Air M5: die günstigere Wahl: 1.449 Euro gegenüber 1.199 Euro. Beim Macbook Air bekommen Sie dabei auch noch mit 512 GB den doppelten Speicher. Doch vergleichen wir hier das große iPad-Pro-Modell mit dem kleinen Macbook Air M5, das mit 15 Zoll kostet ab 1.499 Euro.

Sobald Sie das Magic Keyboard dazurechnen, wird das iPad Pro noch deutlich kostspieliger, auch der Apple Pencil (USB-C oder Pro) kostet Aufpreis. Möchten Sie das iPad Pro als vollwertigen Arbeitscomputer nutzen, sollten Sie das von Anfang an einkalkulieren – Sie bekommen hier aber einen weit besseren Bildschirm, der auch noch ein Touchscreen ist.

Fazit: Unsere Empfehlung

Das iPad Pro M5 ist die bessere Wahl, wenn Sie…

  • ein außergewöhnliches OLED-Display als Priorität setzen.
  • regelmäßig zeichnen, illustrieren oder mit dem Apple Pencil arbeiten.
  • Ihr Gerät häufig in der Hand halten oder unterwegs auf engem Raum nutzen.
  • bereit sind, für Tastatur und Pencil zusätzlich zu investieren.
  • ein leichtes, dünnes Gerät suchen, das auch als vollwertiger Arbeitsrechner funktioniert.

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Das Macbook Air M5 ist die bessere Wahl, wenn Sie…

  • einen unkomplizierten Alltagsrechner ohne teures Zubehör suchen.
  • auf klassische Desktop-Programme angewiesen sind.
  • gelegentlich auch spielen möchten.
  • macOS und seine Flexibilität nicht missen wollen.
  • ein großes Display mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.

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Persönlich würde ich für den reinen Arbeitsalltag zum Macbook Air greifen, einfach weil macOS flexibler ist und ich es sofort ohne Aufpreis vollständig nutzen kann. Falls Sie aber viel kreativ arbeiten und das bessere Display haben wollen, führt kein Weg am iPad Pro vorbei.

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