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Das werden die ersten 10 Produkte von Apple-CEO John Ternus – und so geht es dann weiter

Macwelt – News, Tipps und Tests von Apple-Experten [Unofficial] April 24, 2026
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Neue Besen kehren gut – nur ist John Ternus nicht wirklich neu bei Apple, sondern als bisheriger Hardwarechef ein logischer Nachfolger für Tim Cook als Apple-CEO. Dem scheidenden Chef haftet seit Beginn seiner Ära der Ruf an, kein „Product Guy“ zu sein, was er selbst vermutlich nicht einmal dementieren würde.

An Ternus hingegen bestehen die hohen Erwartungen, dass Apple unter seiner Ägide mal wieder die Industrie komplett umkrempelt und Innovationen bringt, die das Unternehmen noch einmal in höhere Sphären katapultieren – was eher so überzogen scheint, wie Tim Cook lediglich als Optimierer der Lieferkette zu betrachten.

Dennoch wird sich John Ternus an neuen Produkten messen lassen müssen. An solchen, an denen er schon in der bisherigen Entwicklung entscheidend beteiligt war. An solchen, die nicht in seine bisherige Kernkompetenz fielen. Und auch an solchen, die bisher nur eine vage Idee waren, in der Frühphase der Planungen stecken oder hinter den Kulissen schon mit den Hufen scharren.

Das werden die ersten 10 Produkte, die Apple unter der Ägide des neuen CEO John Ternus auf den Markt bringt, und wann das voraussichtlich der Fall sein wird.

September 2026: Die erste iPhone-Keynote, mit Überraschungspotenzial

iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max : moderate Weiterentwicklungen eines Erfolgsmodells, an dessen Weiterentwicklung Ternus schon lange beteiligt ist.

iPhone Air 2 : Es war Ternus selbst, der im September 2025 das iPhone Air auf der Apple-Keynote im Detail vorstellte. Der Nachfolger wird wenig ändern, nur ein neuer Chip wird kommen, womöglich auch noch eine weitere Farbe.

iPhone Fold / Ultra : Apples erster Versuch, ein faltbares iPhone auf den Markt zu bringen, darf nicht schiefgehen. Cupertino arbeitet seit Jahren daran, auch unter Ternus’ Aufsicht. Das faltbare Smartphone wird zum Highlight der Show im September und zwangsläufig zur Bewährungsprobe.

So groß wird das faltbare iPhone in etwa.Vadim Yuryev

Apple Watch Series 12 und Apple Watch Ultra 4: Sinnvolle Weiterentwicklungen sind zu erwarten, insbesondere die Chips werden immer leistungsfähiger und effizienter.

iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und verwandte Systeme: Die wird Apple zwar noch unter dem scheidenden Tim Cook auf der WWDC im Juni vorstellen, und sie fallen bisher in den Verantwortungsbereich von Software-Chef Craig Federighi. Doch wird Ternus ab September der Hauptverantwortliche sein und kann nur hoffen, dass mit Googles Hilfe die neue Siri endlich auf das Niveau kommt, das Cook und Federighi schon im Juni 2024 versprochen hatten.

Tut mir leid, Siri, aber du bist das Hauptproblem Apples.

Mahmoud Itani / Foundry

Oktober 2026 oder März 2027: Der Mac bekommt neuen Schub

Mac Mini M5 (Pro) und Mac Studio M5 Max, Ultra : Die Weiterentwicklungen der Apple-Desktops sind schon länger in Arbeit, haben aber unter der sich weiter verschärfenden Speicherkrise zu leiden. Womöglich zeigt Apple die Weiterentwicklungen schon zur WWDC im Juni. Das wäre für Ternus ein besserer Start, denn Preissteigerungen dürften kaum zu vermeiden sein. Soll lieber Tim Cook die schlechte Nachricht verbreiten …

iPad 12 und iPad Mini 8: Apple wird die neuen Tablets nach ihren Prozessoren benennen und keine laufende Nummer mehr vergeben. Der Nachfolger des iPad A16 (oder iPad 11) wird Apple Intelligence ausführen müssen und daher mindestens einen A18 eingebaut bekommen. Das iPad Mini sollte einen (gebinnten) A19 Pro bekommen.

An Tim Cooks womöglich letztem Produkt war Ternus wesentlich beteiligt.

Apple Inc

Macbook Neo 2: Auch hier dürfte nach Ausschöpfen der Vorräte des A18 Pro ein A19 Pro zum Einsatz kommen oder gar ein A20 Pro in gebinnter Version. Sonst sind – wie bei den iPads – keine wesentlichen Neuerungen zu erwarten.

Macbook Pro M6, Pro, Max: Etwa alle fünf Jahre bekommt Apples Profi-Notebook ein überarbeitetes Design, aber in diesem Herbst oder im kommenden Frühjahr bringt Apple mit dem M6 seinen ersten 2-nm-Chip, der einen spürbaren Leistungssprung erwarten lässt. Und zumindest die beiden stärkeren Versionen mit M6 Pro und M6 Max sollten einen OLED-Touchscreen bekommen. Was Fragen über die Zukunft des iPad aufwirft.

März 2027 bis Juni 2027 und darüber hinaus: Neue Produktkategorien in Sicht

Homepad: Laut Mark Gurman arbeitet Apple an nicht weniger als sechs Produktkategorien, die insbesondere Innovationen in der Software voraussetzen. Der smarte Bildschirm, der Homepad heißen könnte, weil er sich mit einem leistungsstarken smarten Lautsprecher wie dem Homepod koppelt, ist eines davon. Seit mindestens zwei Jahren drehen sich Gerüchte darum, und dass er immer noch nicht auf dem Markt gekommen ist, liegt nicht an der Hardware. Hier wird sich erstmals zeigen, ob es Ternus als CEO gelingt, Hardware- und Software-Entwicklung wieder in Gleichklang zu bringen.

Eigentlich wartet der smarte Bildschirm samt Lautsprecher nur noch auf die Software.

Foundry

KI-Airpods: Eine der weiteren neuen Kategorien in Gurmans Liste. Wobei auch hier die Neuerung von Fortschritten der Software abhängt. Infrarotkameras der künftigen Airpods sollen Handgesten erkennen können, über die sie sich steuern lassen.

Intelligenter Anhänger: Angeblich will Apples ehemaliger Designchef Jony Ive für Sam Altmans OpenAI ein Gerät bauen, das in näherer oder fernerer Zukunft das iPhone überflüssig machen könnte. Ein Wearable an einer Halskette, das mithilfe von KI alle Fragen der Träger beantwortet, deren Kommunikation übernimmt und noch viel mehr. Ob das wirklich die Zukunft ist, darf man ruhig bezweifeln, aber Apple wird das Feld nicht kampflos der Konkurrenz überlassen.

Smarte Brille: Das ist bei Apple ein offenes Geheimnis. Anstatt einer Vision Pro 2 oder Vision Light wird es eher eine intelligente AR‑Brille geben, wie sie Meta mit Ray‑Ban entwickelt hat. Entscheidend hier mal wieder: die Software. Womöglich muss die neue Siri noch einen weiteren Entwicklungsschritt dafür nehmen, der erst mit iOS 28 getan ist. An der Vision Pro hält Ternus weiter fest, bei Apple glaubt man weiter an die Zukunft des räumlichen Computers. Diese ist zwar noch nicht angebrochen, Apple steht aber bereit, wenn es wirklich damit losgeht – vorausgesetzt, dass weiterhin lukrative Geschäfte mit den bestehenden Produktkategorien Apple ausreichend langen Atem bescheren.

Apple kommt spät zur Party, auf der Meta, Xiaomi und andere schon längst ihre ersten Drinks gekippt haben. Aber erst mit Apple geht es richtig los.

Xiaomi

Sicherheitskamera: Die Hardware dafür sollte längst fertig sein, Apple hat Homekit schon seit Jahren dafür ausgelegt, dass man von Sicherheitskameras aufgenommene Videos am besten in seine sicherere iCloud transferiert. Die Software soll aber endlich mal erkennen, dass nicht der Postmann zweimal klingelt, sondern ein Hausierer – und dann die Klingel unter Umständen gar nicht erst läuten lässt. Apple SecurityCam wird eher ein Nebenprodukt, das nicht über John Ternus’ Ruf entscheidet.

Intelligenter Tischroboter: Zweibeinige Roboter absolvieren Halbmarathons mittlerweile weit schneller, als das ein Mensch könnte. Nette Technologiedemonstration, aber nicht mehr. Ein Tischroboter aus Cupertino wäre indes etwas komplett Neues, eine Siri mit Armen für diverse Handreichungen im Haushalt oder im Büro. Sollte Apple das im kommenden Jahr oder eher etwas später tatsächlich auf den Markt bringen, wäre der iRobot untrennbar mit John Ternus verbunden, so wie es die Apple Watch mit Tim Cook ist. Beide Projekte wären schon vor deren Antritt als CEO im Gange gewesen und vermutlich wird auch der Apple-Roboter seine wahre Nische erst finden müssen.

Foundry

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