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Baseus Picogo AM52 im Test: Wie gut ist die flache 45W-Powerbank?

Macwelt – News, Tipps und Tests von Apple-Experten [Unofficial] April 22, 2026
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Auf einen Blick

Unsere Wertung

Pro

  • Gute Ladeleistung
  • Kompakte Abmessungen
  • Gute Temperaturkontrolle
  • Gummierte Ladefläche

Kontra

  • Kapazitätsanzeige nur mit LEDs
  • Hoher Aufpreis für Variante mit integriertem Kabel

Fazit

Mit dem Picogo AM52 kann man nichts falsch machen. Die Ladeleistung ist gut und die Temperaturkontrolle regelt die Leistung frühzeitig herunter. Wem das integrierte Ladekabel den Aufpreis von 10 Euro wert ist, sollte bei der Variante mit Kabel zugreifen.

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Der Umbruch bei den Powerbanks hin zum neuen 25-Watt-Ladestandard Qi2.2 ist in vollem Gange. Mit der Picogo AM52 bringt Baseus eine besonders flache Powerbank mit nur 15 Millimetern auf den Markt. Und das bei einer Kapazität von 10.000 mAh.

Neben den Abmessungen ist auch die Ausgangsleistung am USB-C-Anschluss mit 45 Watt spannend. Die Powerbank ist in zwei Versionen erhältlich: einmal mit integriertem USB-C-Kabel und einmal ohne. Beim Aufladen der Powerbank beträgt die Ladeleistung wiederum 30 Watt.

Die magnetische Qi2.2-Ladefläche ist mit Magsafe kompatibel, schön gummiert und schont somit das iPhone. Ein kräftiger Magnet sorgt für einen guten Halt. Ein iPhone kann über Magsafe aufgeladen werden, während ein anderes Gerät gleichzeitig über USB-C aufgeladen werden kann.

Bei einem so kompakten Gehäuse ist eine effektive Temperaturüberwachung besonders wichtig. Laut Herstellerangaben soll diese die Temperatur auf 39 Grad Celsius begrenzen. Wie wir im Test feststellen konnten, funktioniert diese sehr gut. Ein Aluminiumgehäuse und eine Graphen-Schicht vervollständigen die Ausstattungsliste.


Der Praxischeck

Für unseren Praxischeck haben wir die Picogo AM52 einem 30-minütigen Test unterzogen und den Zuwachs in Prozent ermittelt. Ein iPhone 17 Pro erreichte über USB-C 62 Prozent und über Magsafe maximal 44 Prozent.

Da die Schutzschaltung sehr früh die Leistung herunterregelt, schwanken die Messergebnisse hier stark zwischen rund 21 und 44 Prozent. Das zeigt sich auch in der geringen Wärmeentwicklung.

Mit einer Ausgangsleistung von bis zu 45 Watt eignet sich die Picogo AM52 nicht nur für Smartphones wie das iPhone, sondern auch für Geräte wie das Macbook Air M3. Im Test zeigte sich zudem eine solide Ladegeschwindigkeit: In kurzer Zeit konnten wir einen Zuwachs von rund 35 Prozent messen.

Spannend ist auch, wie lange die Picogo AM52 durchhält. Es reichte für rund 36 Prozent des Akkus des Macbook Air M3. Ein 11 Zoll iPad Pro wurde ebenfalls um 35 Prozent geladen.

Beim Aufladen hinterlässt die Picogo AM52 ebenfalls einen guten Eindruck: Sie war nach rund 1 Stunde und 30 Minuten wieder einsatzbereit.


Empfehlung

Dank Magsafe- und USB-C-Anschluss ist die Picogo AM52 eine gute Ergänzung für die Handtasche. Das gilt insbesondere für die Variante mit integriertem USB-C-Kabel, die wir daher bevorzugen würden. Denn obwohl die Picogo AM52 beim Magsafe-Laden eine ordentliche Leistung erreicht, ist das Laden per Kabel die energieeffizientere und schnellere Lösung.

Der Preis geht wegen Qi2.2 in Ordnung. Wenn man jedoch ein Haar in der Suppe suchen möchte, dann ist es die einfache Kapazitätsanzeige über LEDs. Dafür ist die Picogo AM52 kompakter und günstiger als die Produkte der Mitbewerber.

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