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  "textContent": "#### Auf einen Blick\n\n### Pro\n\n  * Elegantes und stabiles Gehäuse\n  * Gute Dauerleistung\n\n\n\n### Kontra\n\n  * Langsamer als aktuelle externe SSD\n  * Deutliche Erwärmung\n  * Relativ klobig\n\n\n\n### Fazit\n\nDer elegante Stick Sandisk Extreme Pro Dual steht in seiner Leistung zwischen üblichen USB-Sticks und externen SSDs. Üblichen USB-Sticks ist er eindeutig überlegen und auch große Datenmengen wie hunderte GB überfordern den kleinen Datenspeicher nicht. Auch für Profianwender ist er eine interessante Lösung. Der Preis ist allerdings recht hoch und viele aktuelle externe SSDs sind ebenfalls sehr kompakt und leicht.\n\nPrice When Reviewed\n\nThis value will show the geolocated pricing text for product undefined\n\nBest Pricing Today\n\n### Preis beim Test\n\n256GB: $55 I 512GB: $73 I 1TB: $110 I 2TB: $180\n\n###  Aktuell bester Preis: SanDisk Extreme Pro Dual flash drive\n\nShop\n\nPreis\n\nSanDisk\n\n€108.99\n\nJetzt ansehen\n\nBei Amazon ansehen\n\nPreisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)\n\nProdukt\n\nPreis\n\nPreisvergleich von Backmarket\n\nDie meisten im Fachhandel erhältlichen USB-Sticks sind klein und praktisch, auch eine Version mit 512 GB oder mehr kostet heute nicht mehr viel Geld. Bei größeren Dateimengen stoßen Sie aber bei günstigen Modellen schnell auf ein Problem: Beim Kopieren wirklich großer Datenmengen – etwa vieler Videodateien – bricht die Schreibrate schnell auf wenige Megabyte pro Sekunde ein und das Kopieren eines Ordners dauert plötzlich Stunden.\n\nSchuld daran sind kleine, aber lahme Speicherchips, die zudem oft schnell überhitzen. Hohe Leistung versprechen leistungsfähige Spezialmodelle wie das Sandisk Extreme Pro Dual Drive, das schon seit einigen Monaten auf dem Markt ist. Bis zu 1.000 MB/s beim Schreiben und 900 MB/s beim Lesen verspricht der Hersteller – das würde ihn auch für professionelle Anwender interessant machen.\n\n## Design\n\nDer nicht gerade günstige Stick macht optisch einen sehr hochwertigen Eindruck. Er besteht aus zwei schwenkbaren Modulen und Sie können so wahlweise einen USB‑A‑ oder USB-C-Port nutzen. Die Außenhülle ist aus dunkelgrauem Metall, das innere Modul mit dem Speicherchip aus Kunststoff. Auch haptisch gefällt mir der Stick gut: Beim Ausklappen hören Sie ein sanftes Klicken und spüren ein deutliches Einrasten.\n\nEtwas irritierend ist allerdings, dass keine Schutzkappe oder Hülle beiliegt. Zumindest eine der Schnittstellen ist bei dieser Konstruktion nämlich immer exponiert und kann verschmutzen. Für einen typischen Aufbewahrungsort wie Schlüsselbund oder Hosentasche ist das nicht ideal.\n\nDer leistungsfähige Speicherchip im Stick hat leider Konsequenzen: Mit 23 Gramm ist der USB-Stick im Vergleich zu üblichen Sticks recht schwer und mit 8 Zentimetern Länge, 1,82 Zentimetern Breite und 1,07 Zentimetern Tiefe recht klobig.\n\nEin Verlängerungskabel liegt nicht bei und der Stick belegt eingesteckt viel Platz. Bei unserem Testgerät, einem Mac Mini M4 hatte der Stick in den Ports auf der Rückseite doch recht engen Kontakt mit eingesteckten USB-C-Kabeln.\n\nDer Abstand zu manchen aktuellen externen SSDs ist da gar nicht mehr so groß: So wiegt die kompakte Crucial X9 Pro mit 35 Gramm kaum mehr und ist deutlich performanter. Auch an einem iPad oder iPhone wirkt der recht lange Stick etwas deplatziert, hier würde ich eher eine Lösung wie die Sandisk Creator SSD empfehlen.\n\nAb 71 Euro kostet die kleinste Version mit 256 GB laut Sandisk-Homepage, es gibt den USB-Speicher in Versionen mit 512 GB, 1 TB und 2 TB. Die Speicherkrise hatte aber offenbar Folgen: Im Handel ist aktuell die Version mit 256 kaum noch zu finden und kostet ab 90 Euro, die von uns getestete Version mit 512 GB kostete bei Redaktionsschluss bei Amazon mit 95 Euro nur fünf Euro mehr. Die Version mit 1 TB gibt es für knapp 150 Euro, die Version mit 2 TB für 240 Euro.\n\n## Leistung bei Dauerlast\n\nUSB-Sticks mit großem Speichervolumen sind nicht neu, günstige Modelle haben aber oft eine enttäuschende Performance bei höheren Datenvolumen. Ein weiteres Problem ist schnelle Erwärmung, was zu einem Einbruch der Leistung führen kann.\n\nIn unserem Test mit einem Mac mini M4 unter Tahoe zeigte das Speichergerät von SanDisk eine durchgehend stabile Leistung – selbst unter hoher Belastung. Für die Überprüfung der Performance unter Dauerlast nutzte ich das Tool Blackmagic Disk Speed Test und ließ die Anwendung über einen Zeitraum von 30 Minuten laufen. (Die Ergebnisse beziehen sich auf das 512-GB-Modell; Varianten mit anderer Speicherkapazität können deutlich abweichende Resultate liefern.)\n\nDie Leistung bei der Messung mit Black Magic Disk Speed Test war ausgezeichnet.\n\nStephan Wiesend\n\nVerglichen mit einer aktuellen externen SSD wie der Crucial X10 ist die Performance schlechter. Sandisk verspricht zwar eine Schreibleistung von bis zu 900 MB/s, die Betonung liegt aber auf dem „bis zu“.\n\nBei Messungen mit Black Magic Disk Speed Test erziele ich zwar bis zu 1.600 MB/s beim Schreiben, immerhin knapp 870 MB/s beim Lesen. Allerdings gilt dies nur bis zu einer eingestellten Dateigröße von 1 GB, schon bei Auswahl einer größeren Dateigröße von 2 GB im Testprogramm sinkt die Schreibrate auf knapp 830 MB/s. Ursache ist offensichtlich ein kleiner SLC-Cache, der nur wenige GB groß ist.\n\nWas passiert aber, wenn Sie größere Datenmengen übertragen wollen, beispielsweise 60 GB an Videodateien? Wie zu erwarten sinkt die Schreibleistung bei dieser Extrembelastung deutlich. Bei meiner Messung mit AJA System Test zeigt, sinkt die Schreibrate schnell auf bis zu 600 MB/s – das ist aber immer noch ein guter Wert für eine so kompakte Speicherlösung. Es gibt schließlich günstige externe SSDs, die deutlich schlechtere Leistung bieten.\n\nAuch unter Dauerlast scheint Thermal Throttling aufzutreten: Beim folgenden 400-Gigabyte-Schreibtest sinkt die Schreibgeschwindigkeit auf knapp 350 MB/s. Ein Praxistest bestätigt diesen Eindruck: Ich kopiere eine virtuelle Maschine von einer externen SSD auf den USB-Stick. Die 44 GB große Datei ist erst nach 130 Sekunden übertragen – das entspricht einer Transferrate von 338 MB/s.\n\nDas ist aber für ein so kleines Speichergerät noch immer ein guter Wert. Ähnliche Geräte schneiden bei diesem Extremtest deutlich schlechter ab. Beim sehr ähnlichen Modell PNY Duo Link V3 maßen die Kollegen von der PC-Welt bei einem ähnlichen Test nur knapp 15 MB/s…\n\niPhones und iPads mit USB-C-Schnittstelle werden selbstverständlich unterstützt. Als Härtest prüfe ich mit einem iPhone 17 Pro Max auch die Eignung für Videoaufnahmen. Direkte Aufnahmen auf den Speicher sind mit ProRes-Qualität problemlos möglich.\n\nEine längere Aufnahme mit der maximalen Qualität ProRes RAW überfordert das Gerät dann aber doch, das Gerät zeigt eine Warnmeldung, die Leistung sei nicht ausreichend. Zudem ist das Gerät nach knapp 20 Minuten Aufnahme sehr warm. Auf diese Aufgabe spezialisierte SSDs sind für solche Videoaufnahmen offensichtlich überlegen.\n\nDas Gerät wird unter Dauerlast recht warm, sowohl USB-Port als auch Gehäuse erwärmen sich spürbar. Nach einer Abkühlung erreicht das Gerät aber wieder die volle Leistung. Sehr stabil bleibt die Lesegeschwindigkeit: Beim Lesen messen wir mit Black Magic Disk Speed Test weiterhin gute 900 MB/s. Auch bei starker Erhitzung sinkt die Leserate nur auf knapp 650 MB/s.\n\nBei großen Datenmengen schafft der Stick maximal 650 MB/s.\n\nStephan Wiesend\n\n## Software\n\nÜber die Homepage von Sandisk können Sie die Software Sandisk Memory Zone herunterladen. Mit diesem Tool ist etwa eine Aktualisierung der Firmware möglich (unser Stick war allerdings auf dem aktuellen Stand) und Sie können Datensicherungen vornehmen. Das Tool bietet allerdings nur wenige Optionen, ich würde für Backups eher die Nutzung von Time Machine empfehlen.\n\n## Fazit\n\nMit dem portablen USB-Stick erhalten Sie eine gute Alternative zu einer externen SSD, er ist jedem üblichen USB-Stick überlegen. Die vom Hersteller versprochene Maximalleistung wird in der Praxis nicht immer erreicht, ist aber für den Alltag mehr als ausreichend.\n\nVor allem für ein schnelles Backup wichtiger Videodateien oder Projektdaten ist der Stick ideal. Die schnelle Erwärmung ist ein Nachteil, der Stick liefert allerdings auch dann noch eine respektable Leistung. Mit einer hochwertigen SSD mit USB4 oder Thunderbolt 5 kann der USB-Stick allerdings dann doch nicht mithalten.",
  "title": "Sandisk Extreme Pro Dual im Test: Fast wie eine externe SSD"
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