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"publishedAt": "2026-04-09T15:08:25.000Z",
"site": "https://www.macwelt.de",
"tags": [
"iPhone",
"von Politikern wie Journalisten",
"die Antifa-Bewegung in den USA als eine terroristische Vereinigung eingestuft",
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"Das FBI hat jedoch zumindest die eingehenden Signal-Nachrichten wiederherstellen können."
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"textContent": "Signal gilt unter Messenger-Apps als besonders sicher und wird von Politikern wie Journalisten genutzt. In den USA stehen aktuell mehrere Bürger vor Gericht, die sich an Antifa-Protesten beteiligt hatten. Präsident Trump hat die Antifa-Bewegung in den USA als eine terroristische Vereinigung eingestuft. Diese Einstufung dient als juristische Grundlage für das aktuelle Verfahren.\n\nBesonders interessant und gleichzeitig besorgniserregend ist eine Methode, mit der die FBI-Agenten an digitale Beweise auf den iPhones der Angeklagten gelangten. Lynette Sharp, die wegen der Unterstützung der Kern-Antifa-Gruppe schuldig gesprochen wurde, hat mit anderen Mitgliedern über Signal kommuniziert. Die App bietet, ähnlich wie Whatsapp, selbstlöschende Nachrichten, die nach einer bestimmten Zeit aus dem Verlauf verschwinden. Sharp hat sogar vor der Ermittlung Signal von ihrem iPhone gelöscht, in dem Glauben, dass selbst mit dem physischen Zugriff auf das Gerät die Behörden keine Daten mehr erlangen können.\n\nDas FBI hat jedoch zumindest die eingehenden Signal-Nachrichten wiederherstellen können. Dies gelang über die iOS-Funktion der Push-Nachrichten. Stellt der Nutzer die Messenger-App so ein, dass die Push-Nachrichten im Sperrbildschirm angezeigt werden können, werden die Inhalte von diesen Nachrichten nicht nur in der App an sich gespeichert, sondern auch in einem Teil des internen Speichers, der für die Push-Nachrichten verantwortlich ist. Löscht der Nutzer die Messenger-App, in der Hoffnung, alle Spuren zu verwischen, bleiben zumindest die eingehenden Nachrichten als Push-Benachrichtigungen gespeichert. Mit dem physischen Zugang zum iPhone kann man solche Nachrichten wiederherstellen.\n\nLynette Sharp drohen 15 Jahre Freiheitsstrafe. Das konkrete Strafmaß für sie und die anderen 15 Angeklagten steht bisher nicht fest.\n\nDie Speicherung eingehender Nachrichten lässt sich jedoch leicht verhindern. Öffnen Sie dazu die Einstellungen-App und wechseln Sie zum Mitteilungen-Reiter. Unterhalb der allgemeinen Einstellungen lässt sich das Verhalten einer jeden App einzeln steuern. Tippen Sie auf die gewünschte App in dieser Liste und wählen Sie im erscheinenden Fenster den Haken bei der Option “Sperrbildschirm” ab. Diese befindet sich im Bereich “Hinweise”.",
"title": "FBI liest geheime Signal-Nachrichten, selbst wenn die App gelöscht ist"
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