{
"$type": "site.standard.document",
"bskyPostRef": {
"cid": "bafyreie3cacu7rg6fi3vdtqy2nmf6n4foarcskm5o5z6ss54sbqpntuydm",
"uri": "at://did:plc:6uy6dye3ds6ue6ntb4ve5fsy/app.bsky.feed.post/3mht72bv2cls2"
},
"coverImage": {
"$type": "blob",
"ref": {
"$link": "bafkreiacpndpkis7xueelfij26lvludkk4rrrqhaisyhyew5dnnc2ejdia"
},
"mimeType": "image/jpeg",
"size": 577443
},
"path": "/article/3092605/apple-quicktime-player-tipps-tricks.html",
"publishedAt": "2026-03-24T14:45:00.000Z",
"site": "https://www.macwelt.de",
"tags": [
"iPhone, MacOS",
"am Mac",
"iPhone i",
"Jetzt ansehen",
"Bei Amazon ansehen"
],
"textContent": "Für das Abspielen von Videos am Mac ist unter macOS der Quicktime Player zuständig, eine einfache und komfortable App. Diese Software bietet aber weit mehr Funktionen, als mancher vermutet.\n\n## Objekte im Video nachschlagen\n\nAuf dem iPhone ist diese auf Bilderkennung basierende Funktion längst ein alter Hut, sie steht aber auch im Quicktime Player für den Mac zur Verfügung: Tippen Sie in einem Videofenster auf eine abgefilmte URL, ein Denkmal, ein Nahrungsmittel oder andere Objekte, können Sie anhand der identifizierten Objekte eine Websuche starten.\n\nZuerst müssen Sie allerdings das Video anhalten, bei einem laufenden Video funktioniert die Option nicht. Klicken Sie nun bei gedrückter Steuerungstaste oder mit der rechten Maustaste auf ein Objekt im Standbild, etwa eine Statue. Es blendet sich ein Kontextmenü ein und Sie erhalten eine Recherche-Option. Bei einer Statue etwa „Denkmal nachschlagen“, bei einem Nahrungsmittel „Essen nachschlagen“ und bei einer URL „Link öffnen“. Die Suche ist zwar nicht immer erfolgreich, kann aber gerade bei Urlaubsfotos eine große Hilfe sein.\n\nPer Kontextmenü auf ein Objekt oder eine URL können Sie eine Suche starten.\n\nStephan Wiesend\n\n## Objekte auswählen und kopieren\n\nSie können nach den Objekten in einem Video aber nicht nur nach Denkmälern oder Blumenarten suchen. Sie können eine Frucht oder ein Standbild als freigestelltes Bildelement in die Zwischenablage kopieren – etwa ein Objekt auswählen und in ein Profilbild einsetzen. Wählen Sie dazu im Kontextmenü die Option „Motiv kopieren“ aus.\n\nDie Freistellung ist jedoch nicht sehr hochwertig, oft bleibt noch ein Stück des Hintergrundes im extrahierten Bild erhalten. Sie können übrigens über das Kontextmenü auch das komplette Standbild kopieren oder als Datei speichern.\n\n## iPhone mit Quicktime Player verbinden\n\nIst Ihr iPhone mit dem Mac verbunden, können Sie die Kamera des iPhones als Videoquelle auswählen. Sie können dann etwa mit dem Quicktime Player ein Lehrvideo für Youtube oder Tiktok aufnehmen.\n\nDiese Funktion basiert auf der relativ neuen Option Integrationskamera, mit der Sie Ihr iPhone als Webcam nutzen können, etwa für einen Videochat über Teams oder Zoom.\n\nÖffnen Sie dazu die App Quicktime Player und wählen Sie „Neue Filmaufnahme“. Sie sollten dann sofort das Kamerabild des iPhones im Videofenster sehen. Auf dem Bildschirm des iPhones ist in diesem Modus ein eigenes Menü zu sehen.\n\n(Die Funktion Integrationskamera funktioniert auch per WLAN, ich empfehle aber, das iPhone per USB mit dem Mac zu verbinden. Das garantierte eine stabilere Verbindung.)\n\nSie können sowohl auf die Kamera eines iPhones als auch den iPhone-Bildschirm zugreifen.\n\nStephan Wiesend\n\nÜber ein grünes Kamerasymbol in der Menüleiste können Sie zusätzlich noch einige Einstellungen ändern, etwa einige optische Effekte aktivieren. Auch eine sogenannte Schreibtischansicht ist hier einschaltbar, bei der nur ein Teil des Bildes genutzt wird. Das kann etwa für das Erstellen von kleinen Lehrfilmen sehr nützlich sein.\n\nAls Standard ist das Mikrofon des iPhones als Audioquelle ausgewählt, Sie können aber auch ein anderes Mikro auswählen, etwa Ihr Headset.\n\n**Die besten Angebote für das Macbook Neo**\n\nShop\n\nPreis\n\n$599\n\nJetzt ansehen\n\nBei Amazon ansehen\n\nPreisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)\n\nProdukt\n\nPreis\n\nPreisvergleich von Backmarket\n\n## Apple TV und iPhone-Bildschirm abfilmen\n\nNeben dem Kamerabild des iPhones können Sie aber auch den iPhone-Bildschirm als Videoquelle auswählen. Dazu tippen Sie im App-Fenster auf das Häkchen rechts neben dem Aufnahmebutton.\n\nIst das iPhone mit dem Mac verbunden, sehen Sie Ihr Smartphone unter _Bildschirm > iPhone_ aufgeführt. Nach der Auswahl erscheint das iPhone in einem Fenster des Quicktime Players und kann aufgenommen werden.\n\nWas auf dem iPhone-Bildschirm passiert, können Sie per Quicktime Player abfilmen.\n\nStephan Wiesend\n\nAuch ein Apple TV können Sie so abfilmen. Ein nahes Apple TV in Ihrem Netzwerk wird im Quicktime Player aufgelistet und kann abgefilmt werden. Hinweis: Kopiergeschütztes Material wie einen Film von Apple TV+ können Sie so allerdings nicht abfilmen.\n\n## Video per Schnellaktion bearbeiten\n\nVermutlich kennen Sie bereits die Funktion „Kürzen“ des Quicktime Players: Haben Sie ein Video im Player geöffnet, können Sie ihn über _Bearbeiten > Kürzen_ bequem anpassen und etwa Anfang und Ende beschneiden.\n\nFür die Nutzung der Funktion „Kürzen“ müssen Sie aber das Video oder die Audiodatei eigentlich nicht erst im Quicktime Player öffnen. Sie können die Datei im Finder auswählen und eine sogenannte Schnellaktion verwenden:\n\nKlicken Sie dazu im Finder mit gedrückter Steuerungstaste auf die Datei. Im Kontextmenü wählen Sie nun unter „Schnellaktionen“ die Funktion „Kürzen“. Diese Schnellaktionen werden unter _Allgemein > Anmeldeobjekte & Erweiterungen > Systemdienste_ konfiguriert.\n\nAuch das Drehen der Datei um 90 Grad nach links ist über eine solche Schnellaktion möglich. Das kann gerade bei Handyaufnahmen sehr nützlich sein, hält man das Handy doch schnell falschherum. Sogar mehrere Videos gleichzeitig können Sie damit drehen.\n\n## Videos per Drag-and-Drop kombinieren\n\nSie können mehrere Videos problemlos zu einem Video kombinieren, der Player unterstützt Drag-and-Drop. Öffnen Sie dazu das erste Video, mit dem das Video starten soll. Sie können jetzt ein zweites Video (und weitere Videos) einfach in das Videofenster ziehen. Automatisch blendet sich dabei eine Clip-Übersicht im Fenster ein. Hier können Sie die Videos jetzt frei arrangieren und die Reihenfolge ändern – zumindest bis zum Export als neue Datei.\n\nDiese Clip-Übersicht bietet übrigens noch eine Vielzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten. Was Sie vielleicht nicht wissen: Sie können auch eine Audiodatei ergänzen. Diese wird dann automatisch an den Anfang des Videos gesetzt, das Video gilt dabei als Grundlage. Ist sie länger als das Video, wird sie einfach am Ende des Videos gekappt.\n\nNach Einblenden der Clips stehen zahlreiche Funktionen zur Verfügung.\n\nStephan Wiesend\n\n## Videos in der Clip-Übersicht anpassen\n\nHaben Sie in der Übersicht gerade mehrere Clips kombiniert, können Sie noch weitere Korrekturen vornehmen. Es gibt nämlich zwei Möglichkeiten, die Clips in der Übersicht zu bearbeiten: Mit einem Doppelklick auf einen der importierten Clips öffnet sich dieser im bekannten Kürzen-Modus. Sie können nun die Länge von jedem der Clips gezielt anpassen.\n\nEs gibt hier aber noch eine Option: Wenn Sie einen dieser Clips einmal anklicken, können Sie über die Menüfunktion „Bearbeiten“ diesen Clip drehen und horizontal oder vertikal spiegeln.\n\nEine weitere Option haben Sie, wenn Sie einen Hochkant-Clip in ein Video im Querformat eingefügt haben. Als Standard wird das Video nämlich automatisch zentriert. Um schwarze Balken zu vermeiden, wird der Rand oben und unten einfach abgeschnitten. Über _Bearbeiten > Clip-Ausrichtung_ können Sie aber stattdessen den Clip nach oben oder unten „verschieben“.\n\n## Audiospur bearbeiten\n\nSie können bei einem Video nicht nur die Videospur, sondern auch die Audiospur einblenden. Dazu wählen Sie in der Menüleistung _Darstellung > Audiospur _einblenden aus. Sie sehen jetzt in der Clip-Übersicht eine kleine Verlaufsgrafik mit Wellenform und können das Video bequem kürzen. Das ist manchmal anhand der Wellenform einfacher, etwa wenn Sie ein Störgeräusch herausschneiden wollen.\n\n## Einzelne Audiodateien bearbeiten\n\nAuch eine Audiodatei können Sie übrigens mit dem Quicktime Player öffnen und bearbeiten. Wahlweise können Sie die Datei kürzen, aufteilen und per Drag-and-Drop weitere Audiodateien ergänzen.\n\nSie wollen nur Ende oder Anfang kürzen? Wählen Sie über die Menüleisten den Befehl _Bearbeiten > Kürzen_. Dann öffnet sich auch bei einer Audiodatei eine Bearbeiten-Funktion. Wollen Sie die Datei aber aufteilen, müssen Sie _Darstellung > Clips_ auswählen und die Clip-Übersicht aktivieren. Über _Bearbeiten > Clip teilen_ können Sie nun die Audiodatei in mehrere Clips aufteilen und auch diese Clips aufteilen.\n\nAuch die Audiospur können Sie einblenden.\n\nStephan Wiesend\n\n## Export in zusätzliche Formate\n\nDer Quicktime Player bietet eine einfache Export-Option, die den Export in einige wenige Standardgrößen bietet. In einem zweiten Schritt können Sie zudem zwischen den beiden Videoformaten H.264 (bessere Kompatibilität) und HEVC (kleinere Dateien) wählen.\n\nTipp: Der Export in ein Format wie 4K oder 1080p kann auch hilfreich sein, wenn ein Video auf einem iPad oder iPhone nicht abgespielt werden kann. Durch die erneute Konvertierung kann das Video dann meist problemlos abgespielt werden. Der Export ist aber recht umständlich und bietet wenig Einstellungsmöglichkeiten.\n\nEs gibt aber noch weitere Optionen, die Sie über den Finder als sogenannten Dienst aufrufen können. Dazu klicken Sie mit gedrückter Strg-Taste auf die Videodatei. Im Kontextmenü wählen Sie nun unter Dienste die Option „Ausgewählte Videodateien codieren“. Hier steht unter „Einstellungen“ eine ganze Serie an Formaten zur Wahl, auch ein Export in ProRes oder weitere Größen.\n\nPer Schnellaktion können Sie unter mehreren Formaten und Auflösungen wählen.\n\nStephan Wiesend\n\nDie Funktion ist vorwiegend dann nützlich, wenn Sie gleich mehrere Videos in ein anderes Format umwandeln wollen. Auch Audio wird über eine ähnliche Aktion unterstützt: Haben Sie Audiodateien ausgewählt, sehen Sie hier die Option „Ausgewählte Audiodateien codieren“. Vier Audioqualitäten sind auswählbar, von Apple Lossless für beste Qualität bis zu einem platzsparenden Format für gesprochene Podcasts.\n\nDiese Formate und einige Presets lassen sich auch über das Terminal aufrufen. Wollen Sie etwa ein Video im Download-Ordner mit dem Dateinamen 2.mov in das Format ProRes konvertieren, können Sie dies mit dem folgenden Befehl erreichen:\n\n\n avconvert --source /Users/stephan/Downloads/2.mov --preset PresetAppleProRes422LPCM --output /Users/stephan/Downloads/output.mov --replace",
"title": "Quicktime Player: 10 Tipps, die kaum jemand kennt"
}