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"publishedAt": "2026-03-21T14:45:00.000Z",
"site": "https://www.macwelt.de",
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"MacBook",
"iPhone 16 Pro",
"Macbook Air",
"Macbook Neo",
"die Macs mit acht GB Arbeitsspeicher eher schwach auf der Brust für aktuelle Aufgaben sind",
"bei den Macs ab M4 durchgängig das Minimum auf 16 GB angehoben",
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"Der Upstream-Anschluss hat einen kleinen schwarzen Punkt",
"Die Gründe für das Macbook Neo wollen wir Ihnen aber nicht vorenthalten.",
"Jetzt ansehen",
"Bei Amazon ansehen"
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"textContent": "Das Macbook Neo kostet gerade mal 699 Euro und erreicht dadurch neue Zielgruppen – unter anderem wahrscheinlich Nutzer, die zum ersten Mal an einem Mac arbeiten. Allerdings finde ich, dass Apple bei seinem preisgünstigen Modell an Ecken gespart hat, die richtig wehtun.\n\nEinige dieser Einsparungen hängen mit den technischen Möglichkeiten des eingebauten Prozessors zusammen – der A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro ist nämlich das Herzstück des Macbooks Neo. Andere Einsparungen haben mit Apples Wunsch zu tun, das Einsteiger-Macbook stärker vom Macbook Air abzugrenzen.\n\n## 1. Arbeitsspeicher\n\nDer Arbeitsspeicher beim Macbook Neo beschränkt sich auf acht Gigabyte ohne Aufrüstoption. Für diese Einschränkung ist der A18 Pro verantwortlich, mehr kann der Prozessor wohl nicht ansprechen – das iPhone 16 Pro war mit der gleichen RAM-Größe ausgestattet.\n\nDoch bereits in den vergangenen zwei Jahren, als Apple Intelligence nach und nach in mehreren Sprachen kam, war deutlich, dass die Macs mit acht GB Arbeitsspeicher eher schwach auf der Brust für aktuelle Aufgaben sind. Nicht umsonst hat Apple bei den Macs ab M4 durchgängig das Minimum auf 16 GB angehoben. Selbst wenn die acht GB Arbeitsspeicher beim Macbook Neo aus technischen Gründen nachvollziehbar sind, ist das Gerät dazu verdammt, in drei bis vier Jahren ausgewechselt zu werden.\n\n## 2. Keine Touch-ID in der Einsteiger-Version\n\nEine Touch-ID auf einem Macbook ist fast schon Pflicht: Kaum eine technische Lösung kann den Komfort bei der Anmeldung und Bezahlung in Safari mit dem Tap auf den Touch-ID-Sensor ersetzen. Dass Apple nur bei der teureren Version des Macbooks Neo anbietet, ist ein klassisches Beispiel von Upselling: Für mehr Komfort oder mehr Funktionen muss man mehr zahlen.\n\n## 3. Gewicht\n\nMit einem Gewicht von 1,23 Kilogramm ist das Macbook Neo sicherlich ein Leichtgewicht. Dass es aber über der Marke von einem Kilogramm bleibt, enttäuscht uns aber etwas. Denn Apple hatte mal extrem schmale und leichte Geräte produziert. Das Macbook 12″ Retina aus dem Jahr 2015 wog rund 900 Gramm, wurde aber genauso wie das Macbook Neo aus Aluminium gefertigt.\n\nWer übrigens denkt, dass das Macbook Neo kleiner ist als das Macbook Air, irrt sich. Gemessen an Volumina der beiden Geräte, ist das Macbook Air 13″ M5 um fünf Prozent kleiner als das Macbook Neo (1,27 x 29,75 x 20,64 Zentimeter beim Macbook Neo ergeben 779,8 cm3, 1,13 x 30,41 x 21,5 Zentimeter ergeben 738,8 cm3 beim Macbook Air). Das größere Volumen kommt durch die Dicke des Macbooks Neo zustande.\n\n## 4. Kein Schnellladen\n\nDas Macbook Neo bietet kein Schnellladen, was in manchen Anwendungsszenarien zum Nachteil wird. Das Macbook Neo ist wohl mit dem gleichen oder einem ähnlichen USB-C-Port ausgestattet wie das iPhone 16 Pro (USB 3 bis zu 10 Gbit/s).\n\nWarum das eine Gerät darüber schnell laden kann, das andere nicht, ist aus Nutzersicht nicht nachvollziehbar. Auch die langsameren USB-C-Ports mit dem USB-2-Standard im iPhone 15, 16 und 17 sind des Schnellladens fähig. Grundsätzlich wäre es also kein Problem, schnell zu laden.\n\n## 5. Zwei identische USB-C-Anschlüsse mit unterschiedlichen Funktionalitäten\n\nAn der linken Seite des Macbooks Neo finden sich zwei USB-C-Ports mit unterschiedlichen Funktionalitäten. Der weitere Port beherbergt einen USB-3-Anschluss und ist für das Anschließen externer Monitore und schneller Festplatten gedacht. Der vordere Port ist USB-2-fähig, dementsprechend klein fallen dabei die Übertragungsraten aus – 480 Mbits/s.\n\nSimon Jary\n\nAus meiner Sicht hat hier Apple ein nicht nachvollziehbares Problem für den Nutzer eingebaut. Zum einen könnte das Mabook Neo zwei gleichwertige Ports mit USB-3-Standard führen, sowohl hinten als auch vorn. Zum anderen könnte der Hersteller den schwächeren Port zumindest optisch kennzeichnen.\n\nBei Macs und Macbooks sind die Thunderbolt-Anschlüsse mit einem kleinen Blitzsymbol gekennzeichnet, so wissen Anwender, wo sie ihr Thunderbolt-Zubehör anstecken müssen. Außerdem gibt es beim neuen Studio Display eine weitere optische Möglichkeit, die Unterschiede zu kennzeichnen: Der Upstream-Anschluss hat einen kleinen schwarzen Punkt, über diesen wird das angeschlossene Macbook aufgeladen.\n\nDie Gründe für das Macbook Neo wollen wir Ihnen aber nicht vorenthalten.\n\n**Aktuell bester Preis: Macbook Neo**\n\nShop\n\nPreis\n\n$599\n\nJetzt ansehen\n\nBei Amazon ansehen\n\nPreisvergleich (über 24.000 Shops weltweit)\n\nProdukt\n\nPreis\n\nPreisvergleich von Backmarket",
"title": "5 Gründe gegen das Macbook Neo"
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