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iPhone 17e im Test: Ist “besser” denn wirklich “gut genug”?

Macwelt – News, Tipps und Tests von Apple-Experten [Unofficial] March 10, 2026
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Auf einen Blick

Unsere Wertung

Pro

  • Endlich Magsafe – öffnet das gesamte magnetische Zubehör-Ökosystem
  • A19-Chip und 256 GB Speicher zum gleichen Preis wie der Vorgänger
  • Kompaktes, solides Design mit verbessertem Ceramic Shield 2

Kontra

  • Weiterhin Notch statt Dynamic Island – als einziges Modell der 17er-Reihe
  • Kein Pro Motion: 60 Hz im Jahr 2026 spürbar hinter der Konkurrenz

Fazit

Das iPhone 17e ist das Gerät, das das 16e von Anfang an hätte sein sollen. Wessen Budget für das iPhone 17 ausreicht, sollte dieses nehmen – alle anderen kaufen mit dem 17e ein sehr solides iPhone, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

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Mit dem iPhone 16e hatte Apple vor einem Jahr ein Gerät auf den Markt gebracht, bei dem man sich mit einer Kaufempfehlung schwer tat – nicht, weil es schlecht gewesen wäre, sondern weil es sich wie ein halbes Versprechen anfühlte. Kein Magsafe, ein altbackenes Design mit Notch, wenig Speicher und dann der Preis.

Das iPhone 17e tritt an, um diese Baustellen zu schließen. Mit dem A19-Chip, endlich Magsafe, doppeltem Basisspeicher (256 GB) und neuen Farben kostet es ab 699 Euro – exakt der gleiche Preis wie beim Vorgänger. Das ist grundsätzlich eine gute Nachricht. Die Frage, die sich nach einigen Testtagen stellt, ist eine andere: Kauft man sich für 200 Euro mehr nicht besser gleich das iPhone 17? Oder Alternativen?

Design: Vertraut ist nicht verkehrt

Wer das iPhone 16e kennt, den überrascht das 17e nicht, denn es ist im Grunde das gleiche Gerät. Die Maße sind nahezu identisch – 146,7 × 71,5 × 7,8 Millimeter –, das Aluminiumgehäuse fühlt sich genauso solide an, die abgerundeten Kanten liegen genauso gut in der Hand. Das ist keine Kritik. Das iPhone 16e war kein hässliches Gerät, und das 17e ist es erst recht nicht. Für Menschen, die von einem iPhone 12 oder 13 umsteigen, wirkt es sogar erfrischend modern.

Neu ist die Farboption Hellrosa – ein zartes, fast pastelliges Rosa, das deutlich dezenter ausfällt, als man vielleicht erwartet. Wer sich etwas Farbe im Alltag wünscht, ohne einen knalligen Auftritt zu riskieren, wird damit glücklich. Schwarz und Weiß bleiben als klassische Optionen erhalten. Das Ceramic Shield 2 auf der Vorderseite bringt laut Apple eine dreifach bessere Kratzresistenz gegenüber dem Vorgänger mit sich – im Alltag ist das schwer zu verifizieren, aber die theoretische Langlebigkeit spricht für sich.

Das Rosa des iPhone 17e (ganz rechts) ist recht zart

Apple

Was bleibt und was viele enttäuschen wird: die Notch. Während das gesamte restliche iPhone-17-Lineup auf die Dynamic Island setzt, hält das 17e an der altbekannten Aussparung fest. Das ist 2026 tatsächlich ein visueller Anachronismus, und Apple weiß das. Man hat es dennoch bewusst so entschieden – vermutlich aus Kostengründen. Stört es im Alltag? Eigentlich kaum, man gewöhnt sich daran. Aber es ist ein deutliches Signal dafür, wo dieses Gerät in der Produkthierarchie steht.

Display: Das 60-Hertz-Problem

Das 6,1-Zoll-Super-Retina-XDR-OLED-Panel des 17e ist ein gutes Display. Farben sind satt, Schwarzwerte tief, Blickwinkel ausgezeichnet. Für Streaming, Fotos, Navigation – alles bestens. Bis man das Gerät neben ein iPhone 17 hält, das mit 120-Hz-Pro-Motion-Display ausgestattet ist. Dann ist der Unterschied beim Scrollen und in Animationen deutlich spürbar – aber selbst das sieht nicht jeder Anwender.

Dabei ist die Bildwiederholrate von 60 Hertz kein Rückschritt – es ist die Basis, die Apple seit Jahren im unteren Segment hält. Wer von einem älteren iPhone kommt, wird den Unterschied nicht vermissen, weil er ihn nie kannte. Wer aber zwischen 17e und iPhone 17 abwägt und beide kurz in den Händen hält, wird sich die Frage stellen, ob ihm die flüssigere Darstellung den Aufpreis wert ist. Die Antwort hängt stark vom eigenen Nutzungsverhalten ab. Als reines Alltagsgerät für Messaging, Fotos und Videoschauen stört das Display kein bisschen. Für intensives Mobile Gaming kann es auffallen.

Die Helligkeit liegt nominal bei 800 Nits bzw. im HDR-Modus bei 1.200 Nits, bei direkter Sonneneinstrahlung reicht sie gut aus. Einen extremen Outdoor-Helligkeitsmodus wie das iPhone 17 bietet das 17e nicht. In meinem Test war das Display im Alltag gut ablesbar, auch im Freien – nur bei direktem Sonnenschein musste ich manchmal die Helligkeit manuell nach oben schieben.

A19-Chip und Performance: Schnell genug, ohne Wenn und Aber

Der A19-Chip im 17e ist technisch gesehen ein leicht gedrosselter Verwandter des A19 im iPhone 17. Statt fünf GPU-Kernen bringt das 17e vier mit – Apple nutzt hier wie üblich Chips, die beim Binning-Prozess nicht die volle Ausbaustufe erreicht haben. In der Praxis ist der Unterschied nicht wahrnehmbar. Apps öffnen blitzschnell, Multitasking läuft flüssig, und selbst grafikintensive Spiele laufen ohne Ruckler. Der A19 ist ein ausgesprochen leistungsstarker Chip, und selbst mit einem Kern weniger bleibt das 17e eines der schnellsten Smartphones auf dem Markt.

Interessant ist das neue C1X-Modem. Apple verspricht bis zu doppelt so schnelle 5G-Verbindungen im Vergleich zum Vorgänger, bei gleichzeitig 30 Prozent geringerem Energieverbrauch. In meinen Tests im österreichischen Netz war tatsächlich eine leichte Verbesserung der Datenstabilität spürbar – ob das ausschließlich am Modem oder an Netzausbau und Tageszeit liegt, lässt sich im Alltag schwer trennen. Was ich sagen kann: Verbindungsabbrüche oder träge Datenleitungen habe ich während des Tests nicht erlebt. Ebenfalls wirkt, subjektiv, der Stromverbrauch niedriger – auch hier ist aber schwer zu sagen, ob das wirklich am C1X liegt oder nicht.

Bei Apple Intelligence – also Apples KI-Funktionen in iOS – ist das 17e grundsätzlich dabei. Die Verbesserungen gegenüber dem 16e sind hier allerdings marginal. In Tests mit dem Cleanup-Tool in Fotos war das 17e eine knappe Sekunde schneller als das 16e. Ein spürbarer Alltagsvorteil ergibt sich daraus kaum.

Magsafe: Das Update, auf das alle gewartet haben

Das ist der Punkt, der das 17e wirklich vom 16e unterscheidet – und der das Gerät für viele erst empfehlenswert macht. Das iPhone 16e hatte kein Magsafe. Diese seltsame Entscheidung korrigiert Apple jetzt. Das 17e lädt kabellos mit bis zu 15 Watt über Magsafe, und damit öffnet sich das gesamte Magsafe-Ökosystem: Wallets, Ladestationen, Halterungen, Powerbanks. Wer bereits Magsafe-Zubehör besitzt, wird das sofort zu schätzen wissen.

Dass das Magsafe-Laden beim 17e auf 15 Watt begrenzt ist, während das iPhone 17 bis zu 25 Watt schafft, ist ein Unterschied, der beim Aufladen über Nacht keine Rolle spielt. Wer sein Gerät aber zwischendurch schnell aufladen will, wird das iPhone 17 etwas schneller auf volle Ladung bekommen. Als Alltagseinschränkung empfinde ich das nach einigen Tagen Test nicht. Die Kabelladegeschwindigkeit bleibt ebenfalls solide. Der Akku hält mit 26 Stunden Videowiedergabe laut Apple angegeben gut einen intensiven Arbeitstag durch – in meinen Tests mit gemischter Nutzung aus Telefonaten, Navigation, Messaging und gelegentlichem Streaming komme ich gut durch den Tag.

Kamera: Ein Objektiv für fast alle Fälle

Das iPhone 17e hat eine einzige Kamera auf der Rückseite: einen 48-Megapixel-Fusion-Sensor mit f/1.6-Blende und optischer Bildstabilisierung. Dazu kommt eine 2-fach-Teleoptik in optischer Qualität, die Apple durch Zuschneiden des größeren Sensors realisiert. Das klingt wie eine Sparmaßnahme, funktioniert aber in der Praxis bemerkenswert gut. Fotos bei Tageslicht sind scharf, kontrastreich und farbtreu. Der Porträtmodus erkennt Personen und Haustiere zuverlässig, und die gespeicherten Tiefeninformationen erlauben nachträgliche Anpassungen in der Fotos-App.

Ida Blix

Was fehlt, ist die Ultraweitwinkelkamera. Das ist der vielleicht spürbarste Verzicht im Vergleich zum iPhone 17. Ich greife im Alltag erstaunlich oft zur Weitwinkeloptik – für Architektur, Innenräume, Gruppenfotos an engen Orten. Wer das iPhone 17 gewohnt ist, wird dieses Manko bemerken. Wer von einem iPhone SE kommt, kennt das Problem nicht und vermisst die Ultraweitwinkelkamera auch nicht.

Das Problem mit Schwachlicht (Low-Light) ist für ein Einzelkamera-Gerät gut gelöst. Der Sensor ist groß genug, um auch in schlechten Lichtverhältnissen noch Details einzufangen, und der Nachtmodus arbeitet unauffällig im Hintergrund. Videos nimmt das 17e in 4K mit Dolby Vision auf – für Social Media, Familienvideos und Urlaubsaufnahmen absolut, oder sogar mehr als, genug.

Die Frontkamera macht einen deutlichen Sprung gegenüber dem iPhone 16e. Mit verbesserter Bildverarbeitung fallen Selfies und Facetime-Gespräche schärfer und natürlicher aus. Das fehlende Center Stage – die automatische Einrahmung, die das iPhone 17 und die Pro-Modelle beherrschen – fällt bei Videoanrufen gelegentlich auf, wenn man sich zu viel bewegt. Im normalen Alltagsgebrauch ist es aber kein Showstopper.

Das Preis-Leistungs-Rätsel: 17e oder iPhone 17?

699 Euro für das iPhone 17e ist ein fairer Preis – vor allem, wenn man bedenkt, dass man dafür 256 GB Speicher, den A19-Chip, Magsafe und ein solides OLED-Display bekommt. Zum Vergleich: Das iPhone 16e kostete in der 256-GB-Variante zum Start 829 Euro. Wer jetzt einsteigt, bekommt also für 130 Euro weniger doppelt so viel Speicher und einen neueren Chip.

Die eigentliche Frage stellt sich jedoch beim Blick auf das iPhone 17: Das bietet ProMotion-Display mit 120 Hertz, Dynamic Island, eine Ultraweitwinkelkamera und Kamerasteuerung – spürbaren Alltags-Mehrwert, keine Luxus-Spielerei für Technik-Nerds. Wer das Budget hat, sollte den Aufpreis ernsthaft in Betracht ziehen. Auf 24 Monate gerechnet entspricht der Unterschied knapp 9 Euro pro Monat mehr – für ein Gerät, das man täglich in der Hand hält.

Andererseits: Das iPhone 17e ist kein Verzichtsmodell. Für Menschen, die kein Mobile Gaming betreiben, selten zoomen und nicht an jedem neuen Feature hängen, ist es ein vollwertiges, schnelles, langjährig unterstütztes iPhone. Wer von einem iPhone 11, 12 oder SE kommt, wird sich wie auf einem anderen Planeten fühlen – und das ist keine Übertreibung.

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Das iPhone 16e hat seit der Ankündigung des 17e den erwartbaren Preisrutsch erlebt: Die 128-GB-Variante ist bei Preisvergleichsportalen bereits ab rund 520 Euro zu haben, die 256-GB-Version ab etwa 630 Euro. Wer kein Magsafe braucht und mit dem Vorgänger-Chip A18 gut schläft, kann hier tatsächlich sparen – der A18 ist immer noch ein ausgesprochen schneller Chip, und Apple unterstützt ältere Geräte in der Regel sehr lange mit Software-Updates.

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Interessant wird der Vergleich beim iPhone 16: Es kostet aktuell ab rund 640 Euro (128 GB) beziehungsweise ab rund 760 Euro mit 256 GB – und bringt Dynamic Island, eine Ultraweitwinkelkamera, Kamerasteuerung und Magsafe mit bis zu 25 Watt mit. Dafür hat es den etwas älteren A18-Chip. Wer also die neueste Hardware nicht zwingend braucht, bekommt mit einem iPhone 16 für ähnliches Geld wie beim 17e ein Gerät mit mehr Kameraflexibilität.

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Das iPhone 17 mit 256 GB liegt auf Preisvergleich aktuell ab rund 800 Euro, womit der reale Aufpreis gegenüber dem 17e eher bei 150 als bei 200 Euro liegt. Für das iPhone 17 Pro beginnen die Straßenpreise bei etwa 1.170 Euro – das ist eine andere Liga, sowohl was Features als auch was Budget angeht.

Kurz zusammengefasst für alle, die es gerne übersichtlich haben: Das 17e für 699 Euro ist die Wahl für alle, die unbedingt das neueste iPhone mit Magsafe wollen und nicht mehr ausgeben möchten. Wer rund 150 Euro drauflegt, bekommt mit dem iPhone 17 deutlich mehr. Wer sparen will und Magsafe nicht braucht, greift zum iPhone 16e für 520 Euro mit 128 GB oder zum iPhone 16 ab 640 Euro – und lebt damit gut.

Fazit: Das iPhone 16e, das es von Anfang an hätte sein sollen

Hand aufs Herz: Das iPhone 17e ist das Gerät, das Apple im vergangenen Jahr schon hätte bringen sollen. Magsafe, doppelter Speicher, besserer Chip, eine neue Farbe – das hätte das 16e bereits verdient gehabt. Aber so ist das nun mal mit Apples Produktstrategie: Jede Generation behebt die auffälligsten Schwachstellen der vorherigen.

Das 17e ist damit kein aufregender Kauf. Es ist ein solider, verlässlicher, zukunftssicherer Kauf. Für 699 Euro bekommt man ein iPhone, das man ohne Einschränkungen im Alltag nutzen kann – mit einem Chip, der noch jahrelang alle Softwareupdates verdauen wird, einem Display, das gut genug ist für alles außer den letzten paar Prozent Flüssigkeit, und einer Kamera, die für die allermeisten Situationen taugt.

Die Notch nervt etwas, das fehlende Pro Motion fällt gelegentlich auf, und wer die Ultraweitwinkelkamera vermisst, wird sie hier weiter vermissen. Aber das sind Kompromisse, keine großen Schwachstellen. Der direkte Vorgänger fühlte sich für mich massiv nach einem (schlechten) Kompromiss an – das ist beim iPhone 17e nicht der Fall.

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