Macbook Neo: USB-C-Ports sind unterschiedlich schnell – macOS warnt
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March 5, 2026
Apples Macbook Neo ist im wahrsten Sinne ein Zwitter zwischen einem iPhone und einem Mac. Das Herzstück ist der A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro. Zwar sollen die Anwender aus der Zielgruppe keine Beeinträchtigungen bei der Verwendung bemerken, ein paar Details sind jedoch zu beachten.
Laut dem Apple-Blogger John Gruber, der gestern zusammen mit unserem Macworld-Kollegen Michael Simon die Apple Experience in New York besuchte, war es eine wahre Herausforderung für Apples Team, zwei USB-C-Ausgänge mit einem iPhone-Chip zu vereinen. Die mobilen Geräte, die auf die A-Prozessoren setzen, hatten von jeher nur einen Datenaus- und ‑Eingang. Diesem Umstand ist auch geschuldet, dass aus den vorhandenen USB-C-Anschlüssen von Macbook Neo einer lediglich USB 2.0 mit 480 Mb/s Übertragungsraten unterstützt. Für USB-Sticks wird es keinen Unterschied machen, für externe Bildschirme schon.
Doch Apple hat hier mit macOS Tahoe vorgesorgt: Schließt der oder die Nutzende den Monitor über den falschen Portn an, wird das System eine Warnung ausgeben, dass man den anderen Port nutzen sollte.
Nicht nachvollziehbar ist jedoch, warum Apple die funktional unterschiedlichen Anschlüsse nicht markiert hat. Beim Studio Display haben die Designer eine intelligente Lösung gefunden: Die zwei Thunderbolt-Ports sind mit einem kleinen Blitz-Symbol versehen. Der eine mit dem Upstream-Anschluss, also der Eingang, über den ein Macbook noch geladen werden könnte, ist zusätzlich mit einem Punkt gekennzeichnet.
Ein Upstream-Thunderbold ist mit einem Punkt gekennzeichnet.
Apple
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