Telekom setzt ab 2028 auf Starlink-Satelliten gegen Funklöcher
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March 3, 2026
Die Deutsche Telekom verspricht, im Jahr 2028 Funklöcher geschlossen zu haben. Zusammen mit Starlink will der Netzwerkanbieter eine alternative Lösung Direct-to-Device starten, wobei sich die kompatiblen Smartphones direkt mit dem Satelliten verbinden und darüber ihre mobilen Daten beziehen. Das Angebot ist vor allem für die Gegenden gedacht, in welchen wegen behördlicher Auflagen oder komplizierter topografischer Lage keine Mobilfunkmasten aufgestellt werden können.
Die Telekom gibt in ihrer Pressemitteilung zu, dass das 5G-Netzwerk “nahezu 90 Prozent” der Abdeckung in Deutschland erreicht hat, bei LTE sind das 92 Prozent. Sprachdienste, also Telefonie und Messaging, decken bis zu 99 Prozent der Fläche in Deutschland ab. Für diese Fälle wird das Satellitennetzwerk über Starlink bereitgestellt.
Starlink will den Dienst über seine nächste Generation der Satelliten betreiben, “V2 Next-Generation Technology”. Der Vorteil dabei: Die neue Generation der Starlink-Satelliten verspricht bei der Datenübertragung Geschwindigkeiten von bis zu 150 Mbps. Das ist immer noch deutlich unter den Spitzenwerten der terrestrischen 5G-Netzwerke. Der Haken an der Geschichte: die neue Generation der Satelliten ist noch gar nicht im Orbit. Das Unternehmen plant, die ersten 50 Geräte erst im Sommer 2027 ins Weltall zu schicken.
Der neue Dienst wird im MSS-Spektrum (Mobile Satellite Service) von Starlink betrieben. Da in den USA bereits eine vergleichbare Kooperation zwischen T-Mobile und Starlink existiert, kann man auf der Support-Seite von T-Mobile nachschauen, welche Geräte mit dem Satellitennetzwerk kompatibel sind.
Auf Apples Seite sind das iPhone 13 und neuer, allerdings muss darauf iOS 26 oder neuer installiert werden. Bei den Apps beschränkt sich die Unterstützung auf die notwendigsten Programme: Apple oder Google Maps, Apple Music, iMessage, Wetter, Fitness und Kompass.
Mit dazu gehören auch Whatsapp, T-Life und selbstverständlich X, ehemals Twitter. Hier muss man beachten, dass die Liste mit dem heutigen Stand für die USA gilt. Wie die Deutsche Telekom das geplante Angebot in Deutschland implementiert, bleibt abzuwarten. Die Liste dient als Orientierung, welche Geräte für den geplanten Dienst kompatibel sein können.
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