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"publishedAt": "2026-02-25T10:10:00.000Z",
"site": "https://www.macwelt.de",
"tags": [
"Apple Inc, Mac Mini",
"21-jährigen Geschichte des Mac Mini",
"jubelt Apple in seiner Pressemitteilung",
"Private Cloud Computing für Apple Intelligence",
"M5- oder gar M6-Prozessoren handeln, die wir im Sommer oder Herbst",
"Mac Mini",
"Zahlen der Marktforscher von IDC",
"Kollegen von Apple Insider"
],
"textContent": "Apple kündigt an, seine Produktion in den USA auszuweiten. Doch plant das Unternehmen nicht, wie gefordert, 200 Millionen iPhones in Texas zu produzieren, sondern ein wesentlich geringeres Volumen. Künftig werde der Mac Mini in einer Fabrik in Houston, Texas, gebaut.\n\nDas sei das erste Mal in der jetzt 21-jährigen Geschichte des Mac Mini, dass dieser in heimischer Produktion entstehe, jubelt Apple in seiner Pressemitteilung, in der es sein Engagement für die „Zukunft der amerikanischen Fertigungsindustrie“ betont.\n\nZugleich wolle man vor Ort die Produktion von KI-Servern ausbauen. Diese sind jedoch nicht für den Verkauf gedacht, sondern treiben Apples Private Cloud Computing für Apple Intelligence an. Mac Minis werde Apple nach eigenen Angaben im Laufe dieses Jahres in Texas zu produzieren beginnen, aller Voraussicht nach werde es sich dabei um renovierte Modelle mit M5- oder gar M6-Prozessoren handeln, die wir im Sommer oder Herbst erwarten. In Texas produziert Apple schon seit 2013 den Mac Pro, zunächst das Modell im Kosmetikeimerlook, seit 2019 das aktuelle Tower-Design, derzeit mit M2 Ultra.\n\n## Fast Faktor 1000 weniger Mac Minis als iPhones\n\nAuch wenn der Mac Mini bei weitem nicht das Produktionsvolumen des iPhones erreicht, dürfte Apple doch wesentlich mehr Minis als Mac Pro bauen. Genaue Stückzahlen nennt Apple nicht, im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 hatte Apple für die Mac-Sparte Einnahmen von 8,3 Milliarden US-Dollar bilanziert. Laut Zahlen der Marktforscher von IDC handelte es sich dabei um 7,1 Millionen verkaufte Geräte, Gartner rechnet mit 6,7 Millionen. Der Großteil dürfte auf Laptops entfallen, vermutlich hat Apple nur wenig mehr als eine Million Desktops im Quartal verkauft, neben dem Mac Mini also noch Mac Pro, Mac Studio und iMac.\n\nSo mag die US-Regierung das erneut als Anbiederung Apples verstehen, den Arbeitsmarkt wesentlich verändern werden die paar hunderttausend in weitgehend automatisierten Fabriken gebauten Mac Minis eher nicht. Zudem hat die Mac-Mini-Produktion eine Vorgeschichte, die weit vor dem 20. Januar 2025 beginnt. Eine Fabrik zu planen und zu errichten, dauert Jahre. Die Kollegen von Apple Insider haben bei den Behörden in Houston nachgefragt: Demnach habe Apple seine Pläne für die KI-Server-Fabrik, in der nun auch Mac Minis entstehen sollen, bereits im Frühjahr 2023 eingereicht, inmitten der Präsidentschaft von POTUS 46, Joe Biden.\n\nAus der Zeit stammen auch weitere Pläne, um die Produktion in den USA auszuweiten, deren Fortschritt Apple in seiner Meldung dokumentiert. So habe man von Partnern wie TSMC, Broadcom und Texas Instruments im vergangenen Jahr insgesamt 20 Milliarden Chips in 24 Fabriken in 12 US-Bundesstaaten produzieren lassen. Der Partner Corning baut in seiner Fabrik in Kentucky Gläser für iPhone und Apple Watch. Im Verlauf dieses Jahres sollen alle Gläser für die weiterhin in China zusammengebauten Smartphones und Uhren aus dieser Quelle stammen.\n\nSchließlich soll TSMC auch 100 Millionen „fortschrittliche Chips“ in Arizona fertigen. Insgesamt will Apple 600 Milliarden US-Dollar in den USA investieren, wie das Unternehmen im vergangenen Jahr bekannt gegeben hat.",
"title": "Apple baut künftigen Mac Mini in den USA"
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