Moment Everything Backpack 28L im Test: Ein Rucksack für alle Fälle
Auf einen Blick
Unsere Wertung
Pro
- Durchdachte Fächer
- Gute Trageeigenschaften
- Sehr modular und ausbaufähig
Kontra
- Hoher Preis der Kameraeinsätze
- Kein optionaler Beckengurt
Fazit
Der Everything Backpack 28L ist ein praktischer Allrounder für Reisen, Fotografie und den Alltag. Wer einen vielseitigen, gut durchdachten Rucksack sucht, der mitwächst, liegt hier richtig. Sehr Empfehlenswert!
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Eine klare Formensprache kennzeichnet das Design des Everything Backpack. Hier folgt die Form der Funktion. Diese ist geprägt von einem einfachen Zugang, denn – und hier kommt das Besondere – beim Everything Backpack handelt es sich um einen modularen Rucksack mit 28 Liter Volumen.
Ausbaufähig
Modular bedeutet, dass sich der Everything Backpack nicht nur als Reiserucksack für den Transport von Kleidung eignet, sondern ebenso als Notebook- oder Kamerarucksack – selbstverständlich auch in Kombination. Möglich wird diese Vielseitigkeit durch die optional erhältlichen Kameraeinsätze.
Doch zunächst zu den Grundlagen: Der Zugriff auf das großzügige Hauptfach ist auf zwei Arten möglich. Zum einen über einen umlaufenden Reißverschluss über drei Seiten, der ein vollständiges Aufklappen der Rückseite erlaubt. Das ist besonders praktisch beim Packen von Kleidung. Mit einem Volumen von 28 Litern bietet der Rucksack dabei ausreichend Platz für Gepäck für zwei bis drei Tage.
Der Zugriff auf die Kameraeinsätze erfolgt auf dieselbe Weise – darauf gehe ich später noch genauer ein.
Eine andere Möglichkeit erfolgt über den vorderen Teil des Rucksacks mit einem über zweieinhalb Seiten verlaufenden Reißverschluss. Das ist perfekt beim Einsatz im Studium und Beruf als Notebookrucksack. Drei große Netzfächer mit Reißverschluss verstauen alles mögliche Zubehör bis zur Buchgröße. Das waren aber noch nicht alle Fächer: So versteckt sich fast über die gesamte Vorderseite eine große Außentasche mit einem weiteren großen Fach, alle mit Reißverschluss. Ein Schlüsselhalter findet sich dort ebenfalls.
Das Fach für das Notebook ist extra durch einen weiteren Reißverschluss am Rückenteil untergebracht. Auch dieses öffnet sich weit und gibt Zugriff auf extra Fächer für ein 16-Zoll-MacBook, ein 13-Zoll-iPad Pro und Zeitschriften frei. Weitere Fächer aus Netzmaterial sind groß genug für Netzteil und Kabel sowie Stifte oder den Apple Pencil.
Auf der rechten Außenseite findet außerdem eine Trinkflasche oder ein Stativ ihr passendes Zuhause, das dank Gummizug etwas flexibel in der Größe ist. Das letzte Fach für Reisepässe und Wertsachen ist mit RFID-Schutz auf der Rückseite versteckt und somit gut geschützt vor Langfingern.
Für den Transport wichtig sind neben dem Handgriff oben auch ein weiterer an der Seite sowie die stabilen, gut gepolsterten Tragegurte. Ein Brustgurt darf ebenfalls nicht fehlen, ebenso wie ein Riemen für die sichere Fixierung an einer Trolleygriffstange. Einen Beckengurt gibt es nicht. Der Rücken ist gut gepolstert und verfügt über eine Aussparung entlang der Wirbelsäule zur Feuchtigkeitsregulierung.
Als Kamerarucksack
Als Extra gibt es neben diversen Pouches für Kosmetik oder Technik auch zwei Kameraeinsätze mit vier beziehungsweise acht Litern Volumen. Der große Kameraeinsatz bietet etwa Platz für eine spiegellose Systemkamera mit drei Objektiven bei Abmessungen von 275 × 285 × 125 Millimetern.
Der kleine Kameraeinsatz ist mit seinen Abmessungen von 290 × 157 × 114 Millimetern groß genug für eine spiegellose Systemkamera mit einem größeren Objektiv oder eine DJI Mini 3 Drohne oder eine Insta360 X5 oder Ace Pro – jeweils mit jeder Menge Zubehör.
Für die Kameraeinsätze gibt es Montagepunkte, sodass diese fest fixiert sind. Jeweils nur einer der beiden Kameraeinsätze findet einen festen Platz. Für Fotografen wichtig: Auf die Kamera kann man auch von der Seite aus zugreifen, sodass man den Everything Backpack nicht komplett öffnen muss, um an die Kamera zu kommen.
Der modulare Everything Backpack 28L ist in den Farben Schwarz, Grau, Oliv und Blau für 230 Euro erhältlich.
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Empfehlung
Auf den ersten Blick wirkt der Everything Backpack wie ein schlichter Rucksack, doch sein wahres Potenzial zeigt sich beim Blick ins Innere. Das großzügige Volumen ist äußerst gut nutzbar, nicht zuletzt dank des unkomplizierten Zugriffs, der gleich auf zwei Arten möglich ist. Selbst voll beladen ließ sich der Rucksack nach einem Einkauf im Supermarkt noch problemlos über eine längere Strecke tragen. Ein Beckengurt wäre zwar wünschenswert gewesen, das Fehlen ist jedoch verschmerzbar.
Besonders überzeugt die hohe Modularität des Everything Backpack. Mit wenigen Handgriffen lässt er sich in einen Kamerarucksack verwandeln und bietet dabei weiterhin ausreichend Platz für Kleidung auf Reisen. Dabei hat Moment auch die Basics nicht vernachlässigt: Die Fächer sitzen an den richtigen Stellen und sind sinnvoll dimensioniert.
So wird aus einem auf den ersten Blick unscheinbaren Rucksack ein äußerst vielseitiger Begleiter für Reisen, Fotografie und den Büroalltag.
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