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"description": "Apple zeigt auf ihrer Entwicklerkonferenz WWDC endlich die neue Siri, aber ausgerechnet in der EU soll sie vorerst nicht auf den Markt kommen. In dieser Episode klären wir, warum Apple den Digital Markets Act dafür verantwortlich macht, wie die EU das zurückweist und worum es beim Streit um Datenschutz, Interoperabilität und Marktmacht wirklich geht.\n\n\nLinks zur Episode\n\n * Die von Caspar erwähnte Webseite zur Frage ob KI profitabel ist, findet ihr hier: https://isaiprofitable.com\n * Den Wired-B",
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"publishedAt": "2026-06-10T22:10:33.000Z",
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"textContent": "Apple zeigt auf ihrer Entwicklerkonferenz WWDC endlich die neue Siri, aber ausgerechnet in der EU soll sie vorerst nicht auf den Markt kommen. In dieser Episode klären wir, warum Apple den Digital Markets Act dafür verantwortlich macht, wie die EU das zurückweist und worum es beim Streit um Datenschutz, Interoperabilität und Marktmacht wirklich geht.\n\n### Links zur Episode\n\n * Die von Caspar erwähnte Webseite zur Frage ob KI profitabel ist, findet ihr hier: https://isaiprofitable.com\n * Den Wired-Beitrag zur Gesichtserkennung in der Meta-AI-App ist hier: Wired-Artikel\n * Die Artikel zu den Funktionen der neuen Apple-Betriebssysteme gibt es bei The Verge und bei heise.\n\n\n\n#### Transkript der Episode\n\n__Das Transkript wird automatisiert erstellt__\n\nJingles:\nSilicon Weekly, der Tech-Podcast mit den wichtigsten News der Woche. Für dich eingeordnet von Elli, Stella und Caspar.\n\nStella:\nHallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Silicon Weekly. Wir haben wieder News für euch, Updates rund um und auch um Börsengänge. Wobei, wir sind ja ein Tech-Podcast. Das heißt, wir haben natürlich auch ganz viel Tech-Rahmen mit. Vielleicht was von der WWDC, oder Caspar?\n\nCaspar:\nWer weiß. Vielleicht auch Dinge, die dort vorgestellt wurden, aber wir erstmal nicht bekommen. Aber dazu dann gleich mehr.\n\nStella:\nAlso, ihr merkt, im Input wird es um Apple gehen und die Entwicklerkonferenz von dem US-Unternehmen. Wir haben ein WTF dabei mit einem alten Bekannten. Es ist Meta. Wir haben eine gute Nachricht und ich würde sagen, achso, und ich bin Stella. Hallo.\n\nCaspar:\nStimmt, hallo Stella. Ja, natürlich. Hallo.\n\nStella:\nElli ist noch nicht am Start, aber ihr werdet sie auch wieder hören. Lass uns loslegen mit den Updates.\n\nJingles:\nUpdate.\n\nStella:\nCaspar, wir hätten wetten sollen letzte Woche. Ich weiß noch, wir haben gesagt, zieht OpenAI bald nach, nach dem Börsengang. Angekündigt von Anthropic.\n\nCaspar:\nAber ich glaube, die Wette wäre einigermaßen leicht zu gewinnen gewesen, wenn wir nämlich drauf gesetzt hätten. Ich hätte nämlich vermutlich getippt, ja, müssen sie ja wohl. Ja, und sie tun es. Stella, OpenAI zieht nach, will auch an die Börse. Was gibt es dazu zu berichten?\n\nStella:\nÄhnlich viel wie letzte Woche bei Anthropic. Also OpenAI, das ist das Unternehmen hinter ChatGPT, hat einen Börsengang beantragt. Die Details des Antrags sind eben vertraulich. Genauso ist es auch bei Anthropic. OpenAI hat zudem signalisiert, dass der Börsengang nicht unmittelbar bevorsteht, denn es wird geschäftliche Vorteile bieten, nicht an der Börse notiert zu sein. Finde ich ganz interessant. Wir wollen an der Börse, aber nicht jetzt, weil jetzt gerade ist besser ohne Börse.\n\nCaspar:\nAlso ich kann mir vorstellen, dass man halt wirklich zeigen wollte, ja, wir können das auch so wie Antropic, aber wir wollen noch nicht, weil wir uns jetzt erstmal die Situation so ein bisschen angucken wollen. Es ist ja wohl auch so, dass SpaceX ja kurz davor steht, an die Börse zu gehen. Wieso reden wir jetzt über ein Weltraumunternehmen? Naja, weil das vor allem mit KI unter anderem an die Börse gehen möchte. Das ist ja inzwischen ein zweites Standbein, was sie mit SpaceX aufgebaut haben. Da sind die ganzen KI-Rechenzentren, die unter anderem auch GROC betreiben, Elon Musks KI von X und so. Und dieser Börsengang, der ja nun eine ganz kleine winzige Summe von 1,8 Billionen Dollar, das ist die angestrebte Bewertung für SpaceX, irgendwie beinhaltet, da sind viele relativ nervös an der Börse auch und sagen auch, das könnte ein bisschen überbewertet sein. Das wäre nämlich, glaube ich, die teuerste Firma. Und da will man sich vielleicht bei OpenAI das noch so ein bisschen angucken, was da so drumherum passiert und sich das erstmal anschauen. Aber auch trotzdem schon mal sagen, ja, ja, an die Börse wollen wir auch. Also das ist zumindest meine laienhafte Vermutung.\n\nStella:\nAlso SpaceX soll ja auch eigentlich schon im Juni an die Börse gehen. Das ist ja das, was zeitnah erwartet wird. Anthropic hatte ja, das hatten wir vergangene Woche hier im Podcast gesagt, so Pi mal Daumen. Möglicherweise haben nicht Anthropic, selbst wenn ich es recht erinnere, sondern eher ExpertInnen gesagt, könnte ja vielleicht im Herbst soweit sein, möglicherweise. Generell, was du auch angesprochen hast. Ich glaube, das ist durchaus auch was Interessantes für OpenAI. Da geht es ja eben genau darum, die wollen ja ordentlich investieren. Hunderte Milliarden Dollar in Rechenzentren. Und da ist es natürlich so, auch so ein Börsengang, Gibt ja dann durch die Angabe von Aktien möglicherweise neues Kapital, Ausgabe von Aktien, so, Entschuldigung. Und auch zu testen, hey, wie ist eigentlich die Investitionsbereitschaft von AnlegerInnen eben in solche KI-Unternehmen? Das ist dann eben was, weshalb wir das ja auch im Podcast haben, weil, wie Caspar auch eben schon angerissen hat, das sind natürlich sehr hohe Bewertungen, um die es da geht. Antropic hatte ja letzte Woche quasi dann in der Bewertung durch eine Finanzierung OpenAI überholt. Das heißt, da ist es ja auch wirklich gerade, gibt es ja so ein kleines Battle quasi. Wer ist hier am meisten wert? Und gleichzeitig die große Frage, ist KI doch irgendwie auch eine Blase? Und sind die Unternehmen eigentlich so, eines Tages wirklich rentabel, dass sich das Ganze lohnt?\n\nCaspar:\nIch habe noch einen kleinen App-Tipp für euch. Den habe ich nicht ins Skript reingeschrieben, also auch für Stellar eine kleine Überraschung.\n\nStella:\nSurprise!\n\nCaspar:\nJa, Surprise, eine Webseitentipp, so rum, den ich von der Kollegin Marie Kilk vom KI-Podcast der ARD gehört habe. Und zwar ist das die Webseite isaiprofitable.com. Wir verlinken euch die in den Shownotes. Ich verrate nicht ganz viel. Klickt ihr euch den Link einfach mal an und dann werdet ihr sehen, ob KI inzwischen profitabel ist oder nicht. Da sind nämlich die ganzen KI-Unternehmen aufgelistet und da steht auch drin deren Bilanz, wie viel sie eingenommen haben, wie viel sie ausgegeben haben. Und dann kann man mal sehen, ob KI aktuell schon profitabel ist oder nicht.\n\nStella:\nUnd während ihr vielleicht jetzt schon irgendwie im World Wide Web in Richtung dieser Website unterwegs seid, liefern wir euch das zweite Update. Da machen wir eine Reise nach London. Ich weiß, das ist eine Stadt, die Caspar zum Beispiel sehr gerne mag. Planst du in nächster Zeit einen Aufenthalt?\n\nCaspar:\nAktuell nicht, aber als ich diese News gesehen habe, die du da ins Dock gepackt hast, habe ich ganz kurz darüber nachgedacht, ob wir als Podcast nicht mal für so zwei, drei Tage nach London müssen, um was auszuprobieren. Was müssen wir denn da ausprobieren? Also natürlich müssen wir lecker essen und Tee trinken.\n\nStella:\nEs geht um Uber. Wir müssten dann Uber fahren, beziehungsweise mit den autonomen Taxis. Denn Uber möchte in London eben diese einsetzen. Seit dem 8. Juni können sich auch mögliche NutzerInnen dann eben dafür anmelden. Genutzt werden soll dann die Technologie des britischen Startups Wave. Und die E-Autos selbst sollen von Ford kommen. Die Wagen sind dann mit Kameras und Radarsystemen ausgestattet. Soll auch nicht mehr kosten als die regulären Fahrten, die mit Menschen durchgeführt werden. Fände ich auch ein bisschen seltsam, muss ich ehrlicherweise gestehen. Und RAVE ist auch nicht alleine. Weimo von der Google Motor Alphabet möchte auch beziehungsweise testet in London und will da auch eine Zulassung eben haben. Und auch der Uber-Konkurrent Lyft hat oder will chinesische Fahrzeuge da an den Start bringen zum autonomen Fahren von Baidu.\n\nCaspar:\nAlso wenn ihr mal in London seid in nächster Zeit, könnte es sehr gut sein, dass sich da autonome Autos über den Weg fahren und vielleicht könnt ihr dann auch damit mitfahren. Das scheint so ein bisschen gerade so der Markt zu sein oder die Stadt, wo die ganzen autonomen Fahranbieter, Waymo ist ja schon in den USA sehr groß, in mehreren Städten inzwischen ja auch vertreten, wo die dann jetzt in Zukunft mal testen und aufschlagen wollen und ausprobieren wollen. Was ich sehr interessant finde, weil wir wissen ja, England hat eine etwas andere Verkehrsführung als fast der Rest der Welt. Ja, mal gucken, was das so wird, ob die Autos das hinkriegen mit dem Verkehr auf der anderen Straßenseite.\n\nStella:\nVielleicht auch gerade deshalb aus Testzwecken ganz interessant auch für die Unternehmen, dadurch, dass eben aus unserer Sicht alles verkehrt herum, in Anführungszeichen, Linksverkehr, dementsprechend vielleicht auch da auch ein Grund. Aber das war nur eine Mutmaßung. Wir gucken zum Update 3 und damit zur NASA und zum Thema Unterwäsche.\n\nCaspar:\nJa, und zwar nicht irgendwelche Unterwäsche, sondern im Doc steht, die NASA wird hochmoderne Prada-Unterwäsche auf dem Mond tragen. Das ist interessant, definitiv. Ich glaube, da müssen wir ein bisschen genauer reingehen. Geplant ist, das wisst ihr ja auch, weil wir das hier auch schon mal ein bisschen ausführlicher behandelt haben, dass die NASA mit Artemis 4 plant, 2028 zum Mond zu fliegen. Ich vermute, dass dieser Zeitplan immer noch sehr ambitioniert ist und wahrscheinlich auch immer schwieriger wird. Artemis 3 ist jetzt gerade erst mal angekündigt worden, aber die werden ja nur in den Orbit fliegen von der Erde, also nicht wieder zum Mond und auch erst recht nicht dort landen. Und wir haben auch damals schon erzählt, dass es ein paar Dinge gibt, die noch fehlen oder in der Entwicklung sind, unter anderem die Landefähre und eben auch den Raumanzug. Das US-Raumfahrtunternehmen Axiom Space, die bauen nämlich diesen Raumanzug und die haben sich jetzt ausgerechnet mit Prada zusammengetan. Stella, da geht es aber nicht darum, Reizwäsche zu entwickeln oder irgendwie möglichst hochwertig, sondern es geht um tatsächliche Funktionsunterwäsche. Ich wusste nicht, dass Prada sowas auch kann.\n\nStella:\nJetzt habe ich ein ganz tolles Wort vor mir. Das Ganze hat nämlich auch einen Namen, dieser Raumanzug von Exum Space und Prada. Es heißt Exum Extra Vehicular Mobility Unit Raumanzug. Toll, oder? Schöner Name.\n\nCaspar:\nUnd hat XMU abgekürzt, oder? A-X-E-M-U. XMU?\n\nStella:\nIch habe extra die Abkürzung weggelassen, weil ich dachte, das macht sich besser.\n\nCaspar:\nJa, ich habe es dann jetzt ausgesprochen.\n\nStella:\nDazu gehört spezielle Unterwäsche. Und es wird immer besser. Die heißt Liquid Cooling and Ventilation Garment. Kurz LCVG, würde ich jetzt einfach mal sagen. Und das soll die schützende Innenschicht des Anzugs sein. Damit soll, sehr vereinfacht gesagt, Kühlung und Belüftung gelingen. Damit natürlich die AstronautInnen, die das Ganze dann tragen, zum Beispiel auch nicht überhitzen etc., damit ja auch die Feuchtigkeit, die so ein Körper abgibt, eben entsprechend aus dem Anzug transportiert sei. Dazu soll das Ganze auch ganz komfortabel sein, deswegen ja Funktionskleidung aber sehr hochwertig. Das Ganze soll so funktionieren, dieses LCVG-System, dass kaltes Wasser durch eingebettete Schläuche im Anzug, die über die Muskeln verlaufen, quasi transportiert wird, um dann auch die Körperwärme der AstronautInnen abzuleiten. Darin auch ein Belüftungssystem integriert, das zum Beispiel dann auch quasi frischen Sauerstoff mit ermöglicht über den dazugehörigen Helm, damit eben das aufbreitete CO2 dann auch wieder zurückgegeben kann. Das heißt für diese Maske, die der Astronautinnen das auch dann aufhaben. Also alles durchdacht. Es ist grau. Es ist natürlich eng, dieser Raumanzug. Also ganz Körper, eng anliegend. Gibt mir so ein bisschen Vibes von einem engen Skianzug eigentlich.\n\nCaspar:\nUnd so amerikanische Western-Strampelanzug-Unterwäsche von Cowboys, weißt du? So ein bisschen, so sieht das aus.\n\nStella:\nJa, stimmt. Wie früher in den alten Western-Filmen, auch mit diesen Überziehern über die Füße, die du dann so, da sind so unten Schlaufen dran, damit es eben gut sitzt. Das heißt, es ist grau komplett, eng anliegend. Man hat an den Armen so einen leicht rot-blauen Streifen, ganz dünn, den man sieht. Und man sieht eben auch, das sieht eben auch aus wie bei dieser typischen, Vielleicht kennt ihr das so Kompressionswäsche, die man teilweise auch zum Skifahren anzieht, wo dann bestimmte Teile verstärkt sind, quasi auch alles zusammendrücken so ein bisschen, was eben auch dafür sorgen soll, dass einfach, nicht nur, dass das besser sitzt, sondern geht ja auch immer um Wärme und Co. Und da sieht man eben so ganz leicht, diese Schläuche verlaufen, sieht so ein bisschen auf wie so aufgelegte kleine Bordüren eigentlich, so wie ganz, ganz viele Nähte, die so rausstehen. Sieht das aus, aber es ist eben dieses Schlauchsystem, was über die Muskeln läuft. Ehrlich gesagt, Das ist überraschend unspektakulär. Also da ist jetzt kein fettes Branding erkennbar oder so.\n\nCaspar:\nNee, wenn man jetzt Prada unterwäschert, dann denkt man natürlich erstmal an was anderes. Aber es ist ja zum Glück Raumfahrt. Da geht es ja tatsächlich um Funktionen und so. Und das ist halt auch die, also insofern passt das auch ganz gut, weil das ziemlich ein gutes Beispiel dafür ist, wie moderne Raumfahrt aktuell funktioniert. Wenn man nämlich als NASA mit kommerziellen Firmen zusammenarbeitet, dann näht das nicht mehr irgendjemand bei der NASA zusammen, sondern dann macht das halt sowas wie Prada. Und dann ist es auch so, dass bei der Artemis-Mission plötzlich iPhones durch die schwere Lohse-Kapsel durchschweben und mitten durchs Kamerabild fliegen. Apple hat das übrigens auch auf der WWDC nochmal prominent erwähnt, dass man stolz sei, an Orten mit dem iPhone zu gelangen, wo man es sich vorher nicht vorstellen kann. Also das ist für die Firmen natürlich auch ein Marketing-Effekt und deswegen sind die auch, glaube ich, ganz gerne auch bereit, dann sowas mal zu entwickeln für die NASA und die Raumfahrt.\n\nStella:\nVielleicht auch noch jetzt zu diesem Prada-Anzug. Er soll wirklich strapazierfähig sein, soll nämlich auch bei Langzeitmissionen wiederholt getragen werden können, schreiben die Kollegen vom Spiegel. Und das Ganze eingangs angerissen 2028 zur geplanten Mondlandung muss allerspätestens fertig sein und sitzen. Da soll das Ganze also Unterwäsche und zugehöriger Anzug dann quasi ausgeführt werden ins Weltall.\n\nCaspar:\nWir sind gespannt, wenn es soweit ist, halten wir euch auf dem Laufenden und erzählen euch das, aber die Mondmission, ich denke, da ja schon Artemis 2, die ja nur um den Mond rumgeflogen sind, ein relativ großes Echo erfahren hat, wird natürlich die Landung dann doch nochmal ein großes Medienecho und auch generelles Echo erzeugen. Aber ihr werdet dann von uns hören, wie der Stand ist, was die Mondlandung betrifft. So, jetzt feiern wir ein Hattrick beim WTF. Ich feuere mal den Jingle ab. Du hast es ja schon angeteasert. Und wenn ihr die letzten zwei Folgen gehört habt, ahnt ihr auch, wer jetzt unser WTF mal wieder mit Inhalt bereichert.\n\nStella:\nWTF Ja, Meta Es ist keine Absicht Also wir geben uns ja Mühe da auch abwechslungsreich zu sein, aber sagen wir so, Meta hat sich in den vergangenen beiden Wochen erfolgreich beworben, Ja Und jetzt sind sie schon wieder dabei.\n\nCaspar:\nIch verspreche an dieser Stelle, oder wir versprechen, dass wir für nächste Woche wieder mal wirklich versuchen einen anderen Kandidaten zu finden oder eine andere Firma oder sonst was Ja, aber wir können ja auch nichts für die Nachrichtenlage. In dem Fall sind sie dann auch selber schuld. Aber Stella, was ist passiert? Wieso Meta? Wieso schon wieder WTF? Was haben sie schon wieder gemacht?\n\nStella:\nAlso wir haben auch hier im Podcast bestimmt schon mal darüber gesprochen über das ganze Thema smarte Brillen. Und die gibt es ja auch von Meta, wo eben Kameras integriert sind. Und in diesen Brillen will bzw. hat Meta auch eine Gesichtserkennung implementiert. Und als diese Pläne öffentlich wurden, gab es auch eine Protestwelle von empörten InternetnutzerInnen, aber auch von IT-Sicherheits- und DatenschutzexpertInnen. Also durchaus eine valide Kritik und unter anderem im April verkündete Meta dann auch, dass die Gesichtserkennung nicht einfach so eingeführt würde, sondern wenn, dann nur nach reichlicher Überlegung. Das war jetzt erstmal der Einstieg, das ist selbstverständlich jetzt noch nicht das WTF, was wir euch aktuell mitgebracht haben nach dem Motto, wir haben Juni und erzählen euch quasi den alten Schinken vom Anfang des Jahres, sondern es geht um das US-Magazin Wired. Die haben sich dann nämlich mal ordentlich drangehängt und denen ist was aufgefallen.\n\nCaspar:\nUnd das, jetzt kommen wir langsam ins WTF. Meta hat nämlich laut Untersuchung von Wired die besagte Gesichtserkennungstechnologie, von der sie im April auch noch gesagt haben, nein, nein, nein, das führen wir nicht ein, die haben sie laut der Untersuchung von Wired, für die smarten Brillen von Meta still und heimlich in die Smartphone-App der Brillen integriert. Ihr müsst wissen, diese Brillen funktionieren nicht alleine, die müssen mit dem Smartphone gekoppelt werden, dafür braucht man eine App, dort werden zum Beispiel die ganzen Videos, die man aufnimmt, gespeichert oder das ist die Verbindung, um Sachen direkt zum Beispiel bei Instagram Fotos zu posten, die man mit der Brille macht, da ist auch die KI, läuft da auch drauf, mit der man sprechen kann, wenn man diese smarten Brillen hat, also ohne diese Smartphone-App geht es irgendwie nicht. Und Wired hat wie gesagt festgestellt, dass diese Gesichtserkennungstechnologie still und heimlich in dieser Smartphone-App durch Updates eingeführt wurde oder installiert wurde auf Millionen von Handys, auf denen diese App läuft. Und der Code ist nicht an einem Mal mit einem großen Rutsch, sondern über mehrere Updates hinweg, über das Jahr hinweg seit Januar Stück für Stück hinzugefügt worden. Und das erkennt man an einer Funktion, die dort eingetragen ist, das sogenannte Name-Tag. Und dieses Name Tag soll eben Personen identifizieren, die von der Kamera der Brille erfasst werden und den Träger dann entsprechend benachrichtigen, wenn eine Person erkannt wird.\n\nCaspar:\nJa, und die Entdeckung von Name-Tag im Code zeigt eben, dass Meta diese Gesichtserkennungsgeschichten, dann eben doch Stück für Stück so ein bisschen einführen wollte, während sie aber gleichzeitig öffentlich noch erklären, nee, nee, keine Sorge, wir denken da gerade aktuell nur so ein bisschen drüber nach und das funktioniert meiner Meinung nach nicht so richtig in der Kommunikation und das, dachten wir uns, ist dann auch schon wieder so WTF-würdig, dass wir das euch mitbringen.\n\nStella:\nGenau. Und wir gucken uns das noch einmal an. Du hattest ja gesagt, diese App, das ist eben die Meta-AI-App, die dann da dazu gehört. Und diese Name-Tag-Funktion, das ist auch wichtig, die wurde noch nicht aktiviert. Aber wenn Meta dieses System eben einschalten würde, dann würde Name-Tag-Gesichter in biometrische Signaturen umwandeln und diese dann mit auf dem Telefon gespeicherten Gesichtsdaten abgleichen. Und Riot hat dann auch seine Ergebnisse mit zwei externen Sicherheitsforschern geteilt und die haben diese Analyse unabhängig reproduziert. Das sind Cooper Quintin von der Electronic Frontier Foundation und ein unabhängiger Forscher namens Bohodi. Und Quintin sagte zum Beispiel, die Funktion sei noch nicht für Verbraucher freigegeben, aber fast bereit. Und Brody führte zusätzliche Tests durch und bestätigte, dass die Hauptkomponenten der Gesichtserkennung bereits in der Meta-Begleit-App vorhanden sind. Das ist wie gesagt ein Bericht von Wired. Das Ganze kommt auch in die Shownotes. Und jetzt kommt noch ein weiterer spannender Aspekt. Denn Meta hat das Gesichtserkennungssystem aus der App für seine Smartglasses entfernt, nachdem Wired darüber berichtet hat.\n\nCaspar:\nJa, so nach dem Motto erwischt. Was Bayard auch noch geschrieben hat, ist, dass ein Ordner, in dem die App Bilder und biometrische Signaturen von nicht erkannten Gesichtern, abgespeichert hätte, dieser Ordner wurde dann auch entfernt wieder von Meta, nachdem sie ihn eingetragen hatten in die App. Meta hat sich dazu auch geäußert, weil Bayard hat natürlich als Presseorgan dann auch, entsprechend Meta angeschrieben und die haben dann durch ihren Sprecher Andy Stone, das ist der Vizepräsident für Kommunikation bei Meta, darüber haben sie dann erklären lassen, dass die Funktion rein explorativ sei, also quasi experimentell dort nur eingeführt worden sei und noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden wäre, ob das dann wirklich mal freigeschaltet wird. Zitat des Sprechers, es wurde noch nichts an Verbraucher ausgeliefert und es wurde noch keine endgültige Entscheidung darüber getroffen, ob wir es tun werden. Eine Entscheidung ist aber klar, wir bauen keine zentrale Gesichtsdatenbank auf. Ende des Zitats. Ja, mal gucken, ob man das jetzt glauben kann und ob Meta das dann doch wieder heimlich einbaut. Ich glaube aber, Wired wird den Code von der Meta-Ri-App in nächster Zeit sehr genau sich angucken und kontrollieren.\n\nStella:\nDas könnte ich mir tatsächlich auch vorstellen. Und wir geben uns Mühe, vielleicht in der nächsten Woche ein anderes WTF zu präsentieren. Es liegt an Meta.\n\nCaspar:\nWir waschen unsere Hand in Unschuld.\n\nStella:\nWir haben schon immer mehrere Kandidaten. Das muss man auch fairerweise sagen. Wir diskutieren schon über. Manches wandert dann auch mal in die Updates. Vielleicht hört er das irgendwann mal raus und denkt sich, oh, das hätte ja auch ein WTF sein können. Wer weiß. Aber es ist allerhöchste Zeit für unseren Input. Wir wenden uns jetzt Apple zu und einer neuen Serie, die überall vielleicht erscheinen wird, außer in Europa.\n\nCaspar:\nJa, und China, aber dazu gleich mehr.\n\nJingles:\nInput.\n\nStella:\nFairerweise, Apple ist ja nicht allein mit seiner Entwicklungskonferenz, sondern Google und Microsoft, die waren ja in den vergangenen Wochen eher gesagt auch am Start mit Präsentation.\n\nCaspar:\nBei Google, da haben wir hier auch ausführlich drüber gesprochen, lag der Fokus ja darauf, die Suche, die klassische Suche, die ihr kennt, in so eine Art KI-Chatbot umzuwandeln, also diese Liste verschwinden zu lassen, und euch quasi das eine Top-Ergebnis dann in Zukunft zu liefern. Bei Microsoft, da haben wir uns auch die Präsentation angeguckt, haben keinen ausführlichen Input dazu gemacht, weil das wirkte so ein bisschen wie, wir streuen jetzt überall KI drauf, da wo es geht. Am Ende war das dann aber nicht so, dass wir gesagt haben, okay, da ist jetzt großartig, was storytechnisch rauszuholen. Und bei Apple ist es jetzt aber so, dass wir uns gedacht haben, okay, wir müssen doch nochmal drauf gucken, weil bei Apple, ja, da ist es so, dass es jetzt dieses Jahr darum geht, schaffen die das, den Anschluss ans KI-Zeitalter irgendwie noch zu halten oder langsam zu verlieren, weil da so einiges seit zwei Jahren nicht ganz so funktioniert hat. Da kommen wir aber gleich zu.\n\nStella:\nErstmal, was ist denn diese WWDC, um die es hier geht? Das ist die Worldwide Developers Conference von Apple. Die findet ja schon, es ist nicht mehr ganz die erste Jahreshälfte. Eigentlich so Mitte des Jahres findet die statt Ja.\n\nCaspar:\nMeistens so im Juni tatsächlich.\n\nStella:\nGenau, Mitte des Jahres kommt ja dann gut hin. Und da werden eben neue Funktionen und Updates angekündigt, die dann im Herbst in der Regel erscheinen. Und zwar für die im Herbst neu angekündigten Geräte. Das heißt, wir reden jetzt nicht über neue iPhones, iPads, Macs, Apple Watch. Das ist ja meistens so der September, wo das Ganze dann kommt. Sondern wir gucken jetzt in dieser Episode des Inputs drauf. Okay, was sind denn diese neuen Funktionen? Was soll denn da kommen? Wer kriegt das vielleicht? Caspar und ich haben schon persönlich festgestellt, dass auch wir da teilweise aus dem Support oder eher gesagt unsere Räte fallen, aber der Reihe nach.\n\nCaspar:\nAuch dieses Jahr, also in diesem Fall am Montag, gab es entsprechend eine Präsentation von Apple. Das ist immer die Eröffnung dieser WWDC, die dauert mehrere Tage. Und bei der Eröffnungspräsentation wird halt, wie du es gerade gesagt, alles oder sehr viel an Neuigkeiten vorgestellt. Und ja, dieses Jahr war das anders als sonst aus verschiedenen Gründen. Erstmal war die Veranstaltung etwas anders als sonst. Normalerweise rattern die die ganzen Funktionen durch. Diesmal war das eher so ein Fokus auf einzelne, größere Themen. Und Apple geht in einen offenen Konflikt mit einer bestimmten Regierungs- oder Regulierungsbehörde. Dazu dann aber gleich mehr. Das heben wir uns auf, nachdem wir ein bisschen über die WWDC gesprochen haben.\n\nStella:\nIhr kennt uns, das heißt, wir rattern jetzt hier nicht einfach irgendwelche angekündigten Funktionen runter, sondern haben uns eben angeguckt zur Vorbereitung, was sind die wichtigsten Änderungen und natürlich, was ist denn eigentlich die Story hinter dieser Veranstaltung. Und wenn ihr euch in neue Funktionen tiefer einlesen möchtet, dann gibt es auch in den Shownotes, die sind heute vollgepackt, einen englischen Artikel von The Verge und einen deutschen von Heise, wo ihr nochmal eine Übersicht bekommt. Aber wir steigen mal ganz kurz ein, erstmal mit dem so einem kleinen Umriss, was denn da eigentlich vorgestellt wurde.\n\nCaspar:\nDazu müssen wir erstmal zwei Jahre zurückgehen. Ich habe es gerade schon erwähnt, diese zwei Jahre. Warum? Weil auf der WWDC 2024 hat Apple zum ersten Mal etwas ausführlicher zum Thema KI etwas vorgestellt und zwar für ihre Betriebssysteme. Und unter der Oberfläche arbeitet auch bei Apple schon öfter oder schon länger KI. Das hieß damals noch nicht so, vor dem KI-Boom war das noch neuronale Netze und solche Dinge. Aber 2024 war das zum ersten Mal, dass man wirklich einen Fokus darauf gelegt hat. Hat AI, auch Artificial Intelligence, wie es im Englischen heißt, auch in Apple Intelligence umbenannt, so ein typischer Apple-Move. Und hat die neue und intelligentere Siri vorgestellt, deren Fokus sollte sein, die Daten, die auf unseren Smartphones liegen. Da liegen ja unglaublich viele Daten, die ganz viel aus unserem Leben irgendwie betreffen. Und Siri sollte darauf zugreifen können und damit dann Dinge erledigen können. Ein Beispiel, weil dieser Keynote war, Schwiegermutter schreiben, wann der Flieger ankommt, mit dem ich lande, weil Siri das zum Beispiel in den Nachrichten oder in der Mail gesehen hat, was das für eine Flugnummer war und dann selber nachgucken kann, wann der Flug kommt und die Schwiegermutter dann schreibt, damit die mich dann am Flughafen abholen kann. Das war so der Gedanke vor zwei Jahren. Ihr merkt, ich rede in der Vergangenheitsform.\n\nCaspar:\nWir bleiben noch kurz in der Vergangenheit, weil kurz nach dieser Keynote vor zwei Jahren für Apple dann auch entsprechende Werbespots veröffentlichte, in der diese neue Siri dann auch zu sehen war. Und dann passierte nichts, ehrlicherweise sogar sehr lange nichts.\n\nStella:\nWas war vermutlich das Problem? Die neue Serie, die war bei der Keynote vor zwei Jahren überhaupt noch gar nicht richtig fertig. Und Apple hat es dann auch nicht so gut geschafft, sie so zusammenzuschrauben, in Anführungszeichen, dass man sie auf die Kundschaft eben loslassen wollte. Es gab dann so am Ende ein paar kleinere KI-Funktionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit, Text umformulieren zu lassen. Ich glaube, das kennt ihr auch, wenn man jetzt draufklickt, kommt ja dieser kleine Kreis quasi. Im Mai 2026 hat sich dann Apple auch in einem US-Rechtsstreit auf eine Zahlung in Höhe von 250 Millionen US-Dollar geeinigt. Warum erzählen wir euch, dass der Vorwurf lautete, das Unternehmen habe mit irreführender Werbung für die verbesserten KI-Fähigkeiten von Siri geworben. Obwohl diese Funktionen damals und teils auch heute noch nicht, gar nicht oder nur unvollständig verfügbar waren.\n\nCaspar:\nIhr seht also, und deswegen haben wir euch zwei Jahre in die Vergangenheit mitgenommen, dass die Präsentation jetzt am Montag mit großer Spannung erwartet wurde, weil klar war, wenn Apple jetzt nach zwei Jahren es immer noch nicht schafft, so eine Siri und auch weitere KI-Funktionen nachzuliefern... Dann ist das Thema KI wahrscheinlich auch erstmal, dann ist der Zug quasi abgefahren. Da heißt der Druck, der war auf Apple da, der lag sehr groß auf Apple und der lag auch sehr groß auf Siri. Und um den Druck jetzt mal rauszunehmen, tatsächlich ist es so, Apple hat am Montag einiges gezeigt rund um die neue Siri. Da sind ein paar Dinge dabei, die wir vor zwei Jahren so in sehr ähnlicher Form schon mal gesehen haben. Die neue Siri kann zum Beispiel den Inhalt von Fotos erkennen, sie kann die Mails durchsuchen, sie kann Apps steuern, sie kann dem Nutzer oder der Nutzerin mit einer deutlich natürlicheren Sprache antworten, als sie das in der aktuellen Form noch kann. Also so typisch Chatbot, wie das ja, ihr könnt ja mit ChatGPT und Gemini und wie sie alle heißen ja auch wirklich über Sprache kommunizieren. Und das klingt ja sehr viel natürlicher, weil ihr zum Beispiel nicht einen Sprachbefehl auswendig lernen müsst. Aktuell müsst ihr genau wissen, wie ihr zum Beispiel einen Timer stellt, wer ihr dreht ein Wort in dem Satz um oder brecht den Satz an der Hälfte ab und wollt dann was anderes. Vergesst es, dann braucht ihr keinen Sprachassistenten irgendwie bemühen. Das klappt nicht. Und diese neue Serie soll das eben dann können. Also kurz gesagt, nicht mehr der klassische alte Sprachassistent, sondern eher sowas wie ein auf dem Betriebssystem basierender KI-Agent.\n\nCaspar:\nUnd auch neu, Siri sollte erstmals eine eigene App bekommen, so wie wir das ja von ChatGPT und so schon kennen. Eigentlich haben ja alle KI-Sprachassistenten eine App und Siri soll jetzt auch eine bekommen, damit man in der App chatten kann und auch über Apple-Geräte hinweg Gespräche fortsetzen kann.\n\nStella:\nWo, glaube ich, jetzt auch schon, sagen wir mal, drüber debattiert worden ist im World Wide Web, ist das, wie der Apple das Ganze selber baut. Wir erinnern uns, Apple legt ja auch immer sehr viel Wert auf Datenschutz. Du hast es gerade gesagt, Apple Intelligence. Man wollte nicht AI, man wollte die Apple Intelligence. Jetzt könnte man mal so vermuten, baut Apple das alles selbst. Nein, die Grundlage ist tatsächlich eine Zusammenarbeit mit Google und deren Gemini-Modellen.\n\nCaspar:\nAber, und das ist das ganz Entscheidende, weil es war vorher schon klar, dass Apple mit Google zusammenarbeiten wird. Und das hat dann auch nochmal so ein bisschen Spannung auf diese Keynote gelegt, weil es nicht wirklich zu Apple gepasst hätte, wenn jetzt die Zusammenarbeit mit Google geheißen hätte, dass die ganzen Daten, die ich mit Siri bespreche, dann bei Google landen. Und so ist es tatsächlich auch nicht. Apple hat als Verkaufsargument schon immer gehabt Datenschutz und in dem Fall ist es auch so, dass sie sagen, das geht auch für KI oder Apple Intelligence oder was auch immer, denn die Daten, die für Siri, für die Bearbeitung wichtig sind, die verlassen entweder gar nicht euer Gerät, weil sie auf dem Gerät von Siri verarbeitet werden, lokal, oder falls sie doch das Gerät verlassen, wandern sie in Apples sogenannte Private Compute Cloud. Das sind Server, die von Apple betrieben werden, die besonders abgesichert sein sollen, verschlüsselt und alles mögliche und auf die Apple selber auch keinen Zugriff haben soll. Und Apple verspricht auch, dort wird eure Anfrage bearbeitet, dann wird das Ergebnis an euer Gerät zurückgeschickt und dann wird auch alles gelöscht, sodass da auch gar keine Datenspuren hinterher zurückbleiben. Das ist das große Verkaufsargument quasi von Apple und das ist auch das, wo sie sich auch im Marketing sehr von den anderen Anbietern wie zum Beispiel Google Entropic OpenAI abgrenzen.\n\nStella:\nWenn ihr euch jetzt fragt, was mit Google ist, die steuern eben nur in Anführungszeichen das KI-Modell bei, die bekommen aber keine Daten. Ja und dann kam eine große Überraschung eingangs im Input erwähnt. In der EU, falls ihr euch jetzt auch gefragt habt, kann ich das Ganze dann ab Herbst, wann kann ich es ausprobieren? Diese Siri-Funktion, die wird uns so wahrscheinlich laut aktuellem Stand erstmal nicht erreichen.\n\nCaspar:\nDenn bei dieser Keynote, da war über eine Stunde schon vorbei, die ging so eine Stunde, 15 Minuten und so nach ungefähr einer Stunde, acht oder zehn Minuten kam dann nochmal. Ja, kurz vor Ende, tatsächlich kurz vor Ende, kam dann nochmal Apples Software-Chef Greg Federici auf die imaginäre Bühne, beziehungsweise die Kamera schwingte auf ihn. Und er hat dann noch ein paar Sätze zu Siri verloren, auf welchen Geräten das läuft und in welchen Sprachen verfügbar und so. Ja, und dann drehte er sich quasi nochmal in die Kamera und sagte, und ich zitiere jetzt kurz auf Englisch das Original, Siri will not be available initially in the EU on iOS and iPadOS. We are working hard to find the path forward that preserves our users' privacy and security. Um es nochmal zu übersetzen, wörtlich. Also er hat gesagt, Siri wird in der EU zunächst nicht für iOS und iPadOS verfügbar sein. Wir arbeiten hart daran, einen Weg zu finden, der die Privatsphäre und Sicherheit unserer Benutzer bewahrt. Und da hatte ich zumindest ein Runzeln auf der Stirn, als ich mir am Montag das live angeguckt habe, weil das passte irgendwie nicht zusammen. Ich dachte, Siri sei so datenschutzkonform und die EU hat ja eigentlich auch hohe Datenschutzgesetze. Wieso wird das jetzt ausgerechnet hier nicht angeboten? Im Nachsatz kam dann übrigens noch von der Credit Regie, dass es auch in China nicht verfügbar sein wird. Da arbeitet man daran, es mit den Regulierungsbehörden zusammen zu lösen. Und wie gesagt, in der EU, man hätte keinen Zeitplan, wann es kommt.\n\nStella:\nAlso, falls ihr Fragezeichen im Kopf habt, ihr seid nicht allein damit. Genau, wir nehmen euch da jetzt an die Hand, lehnt euch zurück, vielleicht mit einem Kaltgetränk. Jetzt in diesem Input werden wir nämlich schauen, was ist denn da los zwischen Apple und der EU-Kommission. Da scheint es ja vermutlich jetzt mal einen Konflikt zu geben, der auch sich gerade so ein bisschen zugespitzt hat. Und fangen erst mal damit an. Nach der Keynote waren Fragezeichen da, aber am Montagabend. Da hat Apple zumindest etwas deutlicher gesagt, was denn da eigentlich los ist. Da haben sie nämlich noch eine Pressemitteilung veröffentlicht.\n\nCaspar:\nUnd in dieser Pressemitteilung sind sie für Apple-Verhältnisse sehr deutlich geworden und schießen gegen die EU. Also falls ihr neben eurem Getränk, was ihr euch jetzt holt, auch noch Popcorn holen wollt, es lohnt sich jetzt. Wir gehen mal in die linke Seite des Ringes quasi. Wir machen mal Ding, Ding, Ding, Runde 1. In der Pressemitteilung von Apple heißt es, die liegt auch auf Deutsch vor, deswegen zitiere ich jetzt mal nur den deutschen Text. Zitat, leider kann Apple aufgrund des Gesetzes über digitale Märkte, in Klammern Digital Markets Act DMA, Siri AI, also diese verbesserte Siri in der Europäischen Union nicht mit der Veröffentlichung von iOS 27 und iPadOS 27 auf den Markt bringen. Vielen Dank. In den vergangenen Monaten haben die EU-Regulierungsbehörden keine der von Apple vorgelegten Lösungen akzeptiert, mit denen Siri AI in der EU eingeführt und gleichzeitig andere virtuelle Assistenten sicher unterstützt werden sollten. Zitat Ende.\n\nStella:\nVielleicht ein kurzer Einschub zum Digital Markets Act. Das ist ein EU-Gesetz gegen die Marktmacht sehr großer digitaler Plattform. Und die Grundidee ist erstmal, Unternehmen, die für viele NutzerInnen und Anbieter zum unvermeidbaren Zugangstor quasi werden, die dürfen diesen Zugang nicht beliebig kontrollieren, um eigene Dienste zu bevorzugen oder die Konkurrenz auszusperren. Und die EU nennt eben solche Unternehmen dann Gatekeeper. Und Apple ist von diesem DMA betroffen, weil die EU Apple als einen solchen Gatekeeper eben eingestuft hat. Und konkret für iOS den App Store und Safari seit September 2023. Und später ist dann eben auch iPadOS dazugekommen. Also genau die beiden Betriebssysteme, um die es ja jetzt auch in der Pressemitteilung von Apple geht.\n\nCaspar:\nDeswegen kommen wir nochmal kurz zurück zur Pressemitteilung. Apple hofft, dass sie, schreiben sie, dass Siri AI bald auch in der EU anbietbar sei und dass sie es anbieten können und sie werden weiterhin mit der EU-Regulierungsbehörde an einer Lösung arbeiten. Und jetzt nochmal wieder Zitat, nochmal ein Tiefschlag. Da sie sich jedoch weigern, konstruktiv mit uns auf Lösungen hinzuarbeiten, die Datenschutz und Sicherheit gewährleisten, können wir derzeit keinen Zeitplan für die Verfügbarkeit von Siri, AI in iOS und iPadOS in der EU nennen. Apple begründet dann diesen Schritt unter anderem auch noch damit, dass der DMA, also der Digital Markets Act der EU, nach allen virtuellen Assistenten, also dass der allen virtuellen Assistenten direkten Zugriff auf die privaten Daten der Nutzerinnen und Nutzer gewähren würde. Und das sei eben ein großes Datenschutzproblem. Also so nach dem Motto, unser eigener KI-Assistent, den können wir datenschutzkonform anbieten, weil wir diese Private Compute Cloud haben und weil wir sicherstellen, dass der nur auf unserem Gerät läuft. Die EU möchte, dass das für jeden Anbieter möglich ist und dann könnte auch jeder KI-Anbieter auf all meine Daten auf einem Smartphone zugreifen. Und Apple sagt, das wollen wir nicht. Das geht nicht mit unserem Grundgedanken von Datenschutz einher. Und sie schreiben dann auch nochmal, Apple hätte Vorschläge gemacht, wie man dieses Problem umgehen könnte. Die Europäische Kommission habe aber keinem dieser Vorschläge von Apple zugestimmt.\n\nStella:\nGut, wenn wir jetzt aber bei unserem kleinen Boxkampf bleiben, den wir so imaginär aufgebaut haben. Man merkt ja auch an dem Zitat, da ist etwas, sagen wir mal, Spannung drin. Würde ich sagen, es ist jetzt mal Zeit, in die andere Seite des Rings zu gucken. Die EU-Kommission mit ihrem Digital Markets Act, die haben sich da quasi bereit gemacht.\n\nCaspar:\nJa, die stehen bereit und deren Antwort kommt und zwar in Form eines EU-Sprechers, der bei einem Pressebriefing am Dienstag darauf eingegangen ist und der hat folgendes gesagt. Die Entscheidung, Siri AI nicht in die EU einzuführen, ist Apples Entscheidung und ausschließlich Apples Entscheidung. Absolut nichts im DMA verbietet Apple, neue Produkte in die EU einzuführen. Was Apple allerdings nicht tun dürfe, sagt der Sprecher, sei den Markt abzuschotten. Es sei nicht an Apple zu entscheiden, welche KI-Tools den Bürgerinnen und Bürgern der EU zustehen oder welche sie nutzen dürfen und welche nicht. Das sei keine Option, dass Apple das entscheidet. Das müssten die Nutzerinnen und Nutzer schon schön selber tun oder dürften das. Denn das würde bedeuten, so der EU-Sprecher weiter, dass keine anderen KI-Agenten außer Siri AI eine faire Chance hätten, von iPhone-Nutzerinnen und Nutzern ausgewählt zu werden. Und jetzt auch da noch ein letzter Tiefschlag. Apple sei schlicht nicht in der Lage gewesen, Interoperabilitätslösungen zu entwickeln, also Lösungen, bei denen auch andere KI-Agenten sicher auf die Daten zugreifen könnten, die den grundlagenden Datenschutz- und Sicherheitsstandards der EU entsprochen hätten. Also nach dem Motto, da kam gar nichts. Das Einzige, was die von uns wollten, ist, dass wir das auf anderthalb Jahre aufschieben, die Gesetzeslage. Und da hat die EU gesagt, nee, das machen wir nicht.\n\nStella:\nJa, ich muss sagen, ehrlich gesagt, wir haben gesagt, wir klären hier die Fragezeichen auf und ich habe jetzt doch noch Fragezeichen, weil die einen sagen quasi, oh, der DMA ist schuld und die EU-Kommission mit dem DMA sagt, nee, das stimmt nicht, das hat jetzt hier mal, eigentlich darum geht es jetzt hier nicht. Deswegen die berechtigte Frage, die wir uns gestellt haben, ist, geht es hier jetzt eigentlich wirklich gerade um den Datenschutz oder was ist da los?\n\nCaspar:\nJa, teilweise. Also Apple lässt diesen Konflikt nicht ohne Grund gerade so eskalieren und schiebt quasi die neue verbesserte Serie so ein bisschen vor, weil eigentlich ist der Markt, also Apple kann sich das eigentlich nicht leisten zu sagen, in der EU wird ein so wichtiges neues Feature nicht angeboten, weil die EU ist ein wichtiger Markt für Apple. Die USA sind ein wichtiger Markt, China ist ein wichtiger Markt, aber die EU eben auch. Hier wohnen halt dann doch ein paar Menschen. Wir reden ja nicht nur über Deutschland, wir reden über die ganze EU. Das heißt, für Apple steht auch relativ viel auf dem Spiel und das so eskalieren zu lassen, das hat wahrscheinlich Gründe.\n\nCaspar:\nUnd ich glaube, der eigentliche Kern, warum es so eskaliert, liegt in diesem Gatekeeper-Einstufung. Die ist für Apple nämlich hochgradig heikel. Stella hat euch ja gerade erzählt, dass die EU halt eben diese Gatekeeper festlegt und wenn man als ein Gatekeeper angesehen wird, muss man halt gucken, dass man die Betriebssysteme auch für andere entsprechend öffnet. Und das ist nun mal eigentlich Apples Geschäftsmodell, dass sie so eine Symbiose aus einem kontrollierten Ökosystem mit Software und Hardware haben. Sie haben ihren eigenen App Store, über den sie selber sagen, welche Apps in den Markt kommen, worüber sie auch Geld verdienen, weil wenn eine App im App Store ein Abo anbietet, dann verdient Apple mit. Sie haben eine eigene Browser-Engine, die auf ihren Geräten besonders gut läuft und schon umsparend ist. Sie haben Schnittstellen, die sie selber kontrollieren, wo sie zwar App-Entwicklerinnen und Entwickler darauf zugreifen lassen, aber eben auch komplett die Kontrolle darauf haben. Sie haben Standards-Apps, die vorinstalliert sind. Ihr kennt sie alle, der Kalender, die Mail-App, der Safari-Browser. Das sind alles Dinge, die auf iPhones vorinstalliert sind. Und genau diese Kontrolle ist für die Nutzerinnen und Nutzer nicht unbedingt, also sie ist auf der einen Seite schon ein Vorteil, weil es wirkt alles nahtlos und aus einem Guss.\n\nCaspar:\nAus Sicht der EU ist genau diese Kontrolle aber ein Machtproblem, weil da eben ein privatwirtschaftlicher Konzern sitzt, nämlich Apple, und festlegen kann, welche Dienste überhaupt gleichberechtigt auf iPhone und iPad funktionieren und alles, was ich gerade noch so aufgezählt habe. Und das ist für die EU, das finden die nicht so gut.\n\nStella:\nUnd wir sehen ja auch schon in Anführungszeichen die Auswirkungen für diese Gatekeeper-Einstufung eben durch den DMA. Das heißt, Apple musste sich ja auch in bestimmten Bereichen bereits öffnen. Alternative App-Stores war auch ein großes Thema. Andere Bezahlwege statt nur Apple Pay. Mehr Wahlfreiheit bei den Browsern, was sich dann für Nutzer ändern. Dann zum Beispiel in diesen kleinen Änderungen zeigt, dass nicht mehr automatisch Safari voreingestellt ist, sondern du hast eben die Wahl und musst dann auch wählen, auch bei den Suchmaschinen, Interoperabilität für bestimmte Systemfunktionen, all sowas, Benachrichtigungen eben nicht nur auf der Apple Watch beantwortbar machen, sondern auch auf anderen smarten Uhren. Das ist auch was, wo es dann auch wieder quasi das Apple-Gerät verlässt und um andere Hardware geht. Das heißt, dieses Thema, um das es da geht, nämlich dieses Apple muss quasi auch aus seiner sicheren Komfortzone raus mit wir schatten alles ab und haben deshalb ganz viel Macht. Das ist ja schon länger da eben, seit es den DMA gibt. Und ich glaube, Caspar, da siehst du auch so ein bisschen diesen Konflikt dann, den wir jetzt gerade bei Siri AI sehen.\n\nCaspar:\nGenau, weil Apple sagt, Siri ist tief ins System integriert, das hat Zugriff auf persönliche, Kontexte und Daten und Aufgaben, die irgendwie im Hintergrund erledigt werden können und so weiter und so fort und der DMA würde Apple dazu zwingen, ähnlichen Zugriff halt eben auch für andere KI-Assistenten zu ermöglichen und Apple argumentiert halt eben, dass das ein Datenschutz- und Sicherheitsproblem ist, was sie aber glaube ich ein bisschen weglassen ist oder zumindest nicht offen kommunizieren ist, dass das für sie auch ein Geschäftsmodell ist. Und das ist der Standpunkt, den die EU hat. Die sagt nämlich, der DMA verbietet Apple nicht, neue Produkte in Europa einzuführen. Apple dürfe nur nicht andere vom Markt ausschließen und alleine bestimmen, welche KI-Agenten auf dem iPhone eine faire Chance haben. Das müsste man schon, wie gesagt, den Nutzerinnen und Nutzern übrig lassen. Das heißt, der Datenschutz ist sicherlich ein Thema und ein Argument, was man einbringen kann, weil das sind ja sensible Daten. Aber es ist sicherlich nur eines der Themen und vielleicht auch ein nachgelagertes.\n\nStella:\nDas heißt, dieser Streit ist jetzt quasi nicht komplett überraschend. Man muss auch dazu sagen, Apple hat wegen des DMAs bereits eine empfindliche Strafe kassiert, 500 Millionen Euro. Eben weil EntwicklerInnen im App Store NutzerInnen nicht frei genug Angebote außerhalb von Apples Bezahlsystem darauf eben hinweisen konnten. Das heißt, da gibt es ja auch schon die erste Reaktion. Es gibt eine Vorgeschichte. Und gleichzeitig für die EU ist es ja auch derselbe Grund von Konflikt immer in anderer Form, sprich mit anderen Beispielen, jetzt eben nicht mehr der App Store, sondern in dem Fall Siri. Aber es ist immer das Thema, Apple kontrolliert Zugang, nutzt diese Kontrolle, um eben die Regeln des eigenen Ökosystems durchzusetzen. So, aber wir haben jetzt ganz viel darüber geredet, über etwas, was für NutzerInnen vielleicht auch irgendwie weit weg ist, aber ja trotzdem direkte Auswirkungen eben hat in der EU. Aber lass uns da nochmal zum Abschluss drauf gucken. Was heißt denn das Loot?\n\nCaspar:\nSind wir jetzt die Leidtragenden? Wird das auf den Rücken von den Nutzerinnen und Nutzern ausgetragen, dieser Streit? Also auf den zweiten Blick ist diese Ankündigung von Apple, die neue Serie in der EU eben nicht einzuführen, erstmal nicht sonderlich folgenreich. Denn, ihr müsst wissen, auch der Rest der Welt hat diese Funktion, wenn überhaupt nur in Beta-Versionen, von denen stark abgeraten wird, die auf produktiven Geräten oder auf eurem Haupt-Smartphone zum Beispiel zu installieren oder iPad. Weil die sind noch voller Bugs. Das ist eine allererste Beta. Das ist wirklich nur zum Ausprobieren für Entwicklerinnen und Entwickler. Es wird noch eine Public Beta geben, später irgendwann. Aber jetzt aktuell, wie gesagt, hat nur eine Hand von Menschen überhaupt Zugriff da drauf. Und jetzt kommt es, die neue Siri ist sogar nur über eine Warteliste erreichbar. Das heißt, selbst wenn ich mir die neuen Betas installiere und zum Beispiel in den USA lebe, kann ich die neue Siri noch gar nicht nutzen, weil ich erst auf einer Warteliste mich eintragen muss. Das heißt, aktuell reden wir sowieso über was sehr Theoretisches. Die finalen Versionen werden wahrscheinlich im September dann erscheinen mit den neuen iPhones. Bis dahin kann sich in dem Konflikt zwischen Apple und der EU noch ein bisschen was tun. Ich bediene jetzt mal ein Sprichwort. Bis dahin fließt noch viel Wasser die kalifornische Küste herunter. Das heißt, vielleicht einigen die sich noch. Vielleicht wird der Konflikt auch nochmal in der nächsten Runde ausgetragen. Und es gibt nochmal ein paar Tiefschläge, man weiß es nicht.\n\nCaspar:\nAber dazu muss man auch sagen, Apple hat nur gesagt, sie würden keinen konkreten Termin für die Einführung nennen oder sie haben kein komplett ausgeschlossen, dass wir die neue Serie in der EU kriegen, haben sie ja auch nicht. Und ich habe ja gerade schon gesagt, die EU ist ein wichtiger Markt und wir haben früher ja auch schon länger mal auf Produkte von Apple warten müssen oder Geräte oder Funktionen. Ich erinnere zum Beispiel an Siri mit einer anderen neueren Stimme. Das hat glaube ich ein, zwei Jahre erst nachdem das in den USA war, dann auch in Deutschland erschienen. Das heißt für uns ist das eigentlich auch nicht komplett neu, dass wir mal ein bisschen erwarten müssen.\n\nStella:\nAlso das heißt, Caspar, ich weiß, du wartest auch auf die Siri.\n\nCaspar:\nJa, ich will seit Jahren, dass sich mal was weiterentwickelt und jetzt tut es das endlich.\n\nStella:\nJa, aber trotzdem, ich muss auch sagen, so eine gesundes Gips hilft ja manchmal, weil Apple hat das schon mal was angekündigt. Und wie gesagt, das hatten wir eingangs gesagt, also da würde ich jetzt auch nicht so ganz die Pferde scheu machen. Und gleichzeitig, wir hatten gesagt.\n\nCaspar:\nNee, sie müssen auch erst mal liefern. Also das nämlich auch. Also sie haben ja schon mal genau das vorgestellt. Jetzt sind sie ein bisschen weiter. Jetzt gibt es immerhin eine Warteliste und man kann in den Betas das theoretisch schon mal ausprobieren. Aber auch da, bisher gibt es noch nicht groß viele Berichte, ob das schon gut funktioniert und ob das Gewinn bringt und sinnvoll ist, das auch einzusetzen. Also insofern warten wir auch erstmal ab, wie gut diese neue Serie überhaupt ist und ob man die wirklich nutzen möchte.\n\nStella:\nJa, und man muss ja auch dazu sagen, es war auch eine Abschiedskino so gesehen, denn es war die letzte vom noch aktuellen Apple CEO Tim Cook.\n\nCaspar:\nJa, denn ab September übernimmt sein Nachfolger John Ternis, und auch das könnte natürlich Einfluss auf den Konflikt haben, weil wie der das weiterführt, ob der die Linie fortsetzt und auf Konflikt geht oder ob der sagt, lass uns mal bitte einigen mit der EU, das wird sich alles noch zeigen. John Turnus, neuer Kopf an der Spitze. Vielleicht ändern sich dann auch nochmal Dinge. Also Fazit, abwarten, Tee trinken. Wir werden die neue Serie irgendwann kriegen. Vielleicht ein bisschen später. Aber nichts wird so heiß gekocht, gegessen, wie sich drüber gestritten wird, so nach dem Motto.\n\nStella:\nAlso, wir halten euch in den Updates auf dem Laufenden und würden jetzt mal zur guten Nachricht kommen in dieser recht umfangreichen Episode.\n\nCaspar:\nJa, es ist Zeit.\n\nJingles:\nGute Nachricht.\n\nCaspar:\nWir waren in London schon heute in dieser Sendung. Und jetzt geht es in eine Stadt, die ich, in London war ich schon in der Stadt, in der wir jetzt gehen, war ich noch nicht. Ich vermute aber, dass mir die eh nicht gut gefallen könnte. Stella, wo entführst du uns?\n\nStella:\nEs geht nach New York und wir reden jetzt über die New Yorker Verkehrsbehörde. Das Department of Transport dort plant an 80 weiteren Standorten Sensoren mit Kameras und maschinellem Lernen zu installieren. Falls ihr euch jetzt fragt, Kameras, jetzt brauche ich aber auch noch die Kurve. Warum ist das eine gute Nachricht? Es kommt alles. Bleibt zurückgelehnt mit Potton und Kalt getrennt. Also diese neuen Sensoren, die ergänzen eben 20 bereits bestehende Sensoren eines Pilotprojekts. Das heißt, da wurde schon fleißig getestet. Und Ziel ist es eben, das Straßendesign in den fünf Bezirken von New York City zu verbessern. Warum das Ganze? Da geht es unter anderem gleich mehr auch um das ganze Thema Unfälle und was eben so für die Sicherheit nicht ganz so zuträglich ist. Mike Flynn, das ist der Direktor des New Yorker DOT, der betont, dass die Sensoren dabei helfen sollen, das Verhalten von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern zu analysieren, um eben sichere Straßen zu gestalten. Diese Sensoren sind dann eben mit Kameras ausgestattet, zeichnen das Geschehen auf den Straßen in Echtzeit auf. Sie können zum Beispiel Verkehrsteilnehmern, Teilnehmende zählen, Geschwindigkeiten messen, Bewegung erkennen. Wichtig ist, das Ganze wird anonymisiert. Also keine Gesichter, keine Kennzeichen sollen dann da sichtbar sein.\n\nStella:\nBeispiel für die Anwendung. wenn jetzt zum Beispiel Fußgänger nicht den Standard-Zebra-Streifen nutzen, sondern quer über eine Kreuzung gehen. Dann könnte man basierend auf der Lösung, wenn man jetzt beispielsweise sieht, aha, das passiert nicht mal, sondern dann nehmen Menschen immer wieder dieselbe Abkürzung, dann könnte man darauf eben eine bessere Lösung suchen. Und es geht eben auch um dieses ganze Thema Beinahe-Unfälle. Also gerade darum zu verhindern, dass, also manche Unfälle sind ja knapp zu verhindern, diese Unfallschwerpunkte dann auch möglichst frühzeitig zu erkennen, das Ganze erstmal zu analysieren und da eben auch zu schauen, okay, wie können wir das vielleicht sicherer gestalten.\n\nCaspar:\nJa, aber gerade das sind ja zum Beispiel Daten, die in keiner Statistik auftauchen. Also wenn ich fast einen Unfall baue, dann ist es ja so in der Regel, dass dann gar nichts damit passiert, sondern alle Beteiligten sich vielleicht noch einen Stinkefinger zeigen und hupen und dann weiterfahren. Aber es taucht halt in irgendeiner Statistik auf im Gegensatz zu echten Unfällen. Und die Idee ist natürlich an der Stelle zu sagen, wenn da ganz viele Fast-Unfälle sind, sollten wir vielleicht auch schon mal gucken, ob man das entschärft. Das ist eine sehr gute Herangehensweise. Und Ziel ist es dann auch zu gucken, wie zum Beispiel die Aufteilung von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern ist. Weil das ist ja auch etwas, nicht immer sind die sich alle grün, nicht immer ist genug für alle Platz da und man steht sich manchmal auch gegenseitig im Weg. Und auch das genau zu betrachten und zu gucken, können Radfahrerinnen und Radfahrer da sicher abbiegen, können Fußgänger und Fußgänger sicher über die Straße gehen, haben Autos trotzdem noch genug Platz, um dort langzufahren. Es ist alles gut, dass man das mal erhebt und darauf aufbauend, dann guckt, dass man die Kreuzung verbessert, die Straßen verbessert und somit dann den Zugang zum öffentlichen Verkehr auch erleichtert und verbessert.\n\nStella:\nGenau, also das ist auch noch ein wichtiger Punkt. Ich meine, wir kennen das ja auch aus dem Alltag so, wenn man in der Stadt unterwegs ist, besonders Ladezonen, Vorgeschäften, all sowas. Also alles da, wo dann ja auch viele Verkehrsteilnehmende aufeinandertreffen, die es vielleicht eilig haben, Stress etc., dass auch solche Situationen eben sicherer und verbessert gestaltet werden können. Übrigens, welche Standorte da genau quasi ausgestattet sind, können wir euch nicht sagen. Das hat die dort nicht spezifiziert.\n\nCaspar:\nAber was Sie erzählt haben, ist, dass ein Teil der Daten, die dort erhoben werden, nach der Anonymisierung dann auch veröffentlicht werden. Da geht es dann darum, dass zum Beispiel Forschungsgruppen darauf zugreifen können oder da auch weitere Projekte, Datenprojekte darauf aufgebaut werden können. Also alles insgesamt eine gute Nachricht. Und ehrlicherweise, ich stehe hier gerne öfter mal in verschiedenen Städten an Ampeln, zum Beispiel im Stau oder auch mit dem Fahrrad und denke mir so, was ist das für eine Ampelfase? Meine Hoffnung ist, dass das dann in New York zum Beispiel in Zukunft nicht mehr so häufig vorkommt, weil da die Ampel ein bisschen intelligenter wird. Das wäre ja für alle von Vorteil. Kann man sich mal was abgucken von New York?\n\nStella:\nIch habe jetzt hier aber doch noch ein Aber. Das gehört auch immer zu gutem.\n\nCaspar:\nNein, nein.\n\nStella:\nWeil doch natürlich auch, dass die Daten veröffentlicht werden, ist auch natürlich eine Reaktion auf DatenschützerInnen, die eben auch gesagt haben, Moment mal, wir wollen eben nicht, dass hier es zur Überwachung kommt. Und wir wollen auch schon gerne wissen, was ist denn das da alles? Also dementsprechend das, was du angesprochen hast. Also es ist jetzt auch nicht so, dass alle sagen, ach prima Idee, prima, klasse, sondern da gibt es auch eine Debatte darum, hey, okay, was genau wird da aufgezeichnet und wie kann dann auch wirklich gewährleistet werden, dass es eben so ist, dass da nicht irgendwie an die Öffentlichkeit gerät oder auch nicht in irgendwelche Systeme oder was auch immer, was man damit alles machen kann, wer da wann wie über die Kreuzung und keine Ahnung, wer da hier fast beinahe Unfälle baut, sondern dass es wirklich eher um diese, ja, eigentlich mathematische Erkennung geht. Nach dem Motto, aha, zählen und nicht irgendwie um einzelne Menschen oder Fahrzeuge. Das finde ich auch nochmal ein sehr wichtiger Punkt. Also auch ein.\n\nCaspar:\nEs sitzt niemand da und wertet zum Beispiel jetzt die Gesichter aus. Da sind wir wieder bei Gesichtserkennung, da sind wir wieder bei Meta. Die können Sie ja mal anrufen.\n\nStella:\nIrgendwie hat jetzt doch in dieser Episode, die ganz viele verschiedene Themen hatte, alles zueinander gepasst. Nur der Weltraumanzug von Prada, da müssten wir noch mal gucken.\n\nCaspar:\nJa, also wie gesagt, der hat ja insofern dann doch reingepasst, weil ja das iPhone auf den Mond mitgeflogen ist. Also insofern, ne, und da jetzt Prada und so, also irgendwie einen roten Faden fanden wir doch in dieser Sendung.\n\nStella:\nIch würde sagen, wir hören uns einfach in der nächsten Woche wieder. Mal sehen, was wir euch dann mitbringen aus der Tech-Welt. Bis hin ins Weltall werden wir uns wieder auf die Suche nach Themen begeben. Und ich freue mich, wenn er wieder einschaltet.\n\nCaspar:\nJa und vielleicht müssen wir über ein Urteil sprechen zwischen GEMA und dem KI-Anbieter Suno. Also wieder der nächste Streit. Mal gucken, ob da ein Urteil gefällt wird am Freitag. Wenn, dann hört ihr was in der Sendung dazu. Könnte ja spannend sein, ob sich da ein bisschen was getan hat.\n\nStella:\nAlso bis dahin.\n\nCaspar:\nMacht's gut. Tschüss.\n\nStella:\nTschüss.\n\nJingles:\nDas war's schon wieder für diese Woche. Folgt oder abonniert uns gerne in eurer Podcast-App und lasst uns dort eine Bewertung da. Das hilft uns sehr. Bis zum nächsten Mal.",
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