Ein Mann namens Ove – Filmvergnügen mit tiefer Menschlichkeit

Oratorium des Heiligen Philipp Neri in Leipzig April 24, 2026
Source
Medientipp – bis 30. April 26 in der 3sat-Mediathek Ein 60-jähriger Witwer hat sich über Jahre hinweg durch Pedanterie und Unfreundlichkeit seine Umgebung zum Feind gemacht. Als er seine Arbeit verliert, will er sich umbringen, wird aber durch das Eintreffen neuer Nachbarn gehindert. Durch ihre hartnäckige Freundlichkeit besinnt er sich auf seine lange unterdrückten menschenfreundlichen Seiten. Eine in der Hauptrolle ideal besetzte, hervorragend inszenierte Komödie über die Läuterung eines Misanthropen. Der souverän zwischen Emotionen und trockenem Witz ausbalancierte Film überzeugt auch als unaufdringlicher Appell an mehr Mitmenschlichkeit. – Sehenswert ab 14. (Katholischer „Filmdienst“) Bild: Ove (Filmbild), Fotonachweis © Concorde Eine unvergessliche Szene: Ove (Rolf Lassgård) kommt in den Supermarkt, wo er sich ein Seil gekauft hat und reklamiert, dass es kurz vor dem Strangulieren gerissen ist. Die Blicke – sowohl von Ove, wie auch der Verkäuferin – haben inzwischen Filmgeschichte geschrieben. Es lohnt sich auch, das gleichnamige Buch von Fredrik Backman (Roman “En man som heter Ove” / “Ein Mann namens Ove”) mal vorzunehmen, vor oder nach dem Film-Genuss. Aus meiner Sicht eine der gelungensten Film-Komödien der letzten 10 Jahre, zurecht ausgezeichnet mit dem Europäischer Filmpreis 2016 (Beste Komödie) Thomas Bohne Filmdaten Titel (deutsch): Ein Mann namens Ove Originaltitel: EN MAN SOM HETER OVE Produktion: Schweden/Norwegen, 2016 Regie: Hannes Holm Mit: Rolf Lassgård (Ove) Länge: 117 Minuten 3sat-Mediathek: bis 30. April 2026

Discussion in the ATmosphere

Loading comments...