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  "description": "Dieser Ausspruch von Erich Kästner hat viel schönes! Kant Immanuel Kant stellt mit dem Kategorischen Imperativ (\"Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.\") der Frage nach gutem Handeln die Pflicht voran. Es muss auf eine bestimmte Weise gehandelt werden: Auf diejenige, die den Universalitätstest besteht....",
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  "publishedAt": "2026-05-15T18:44:12.000Z",
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    "Einstellungssache",
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  "textContent": "Dieser Ausspruch von Erich Kästner hat viel schönes! Kant Immanuel Kant stellt mit dem Kategorischen Imperativ („Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“) der Frage nach gutem Handeln die Pflicht voran. Es muss auf eine bestimmte Weise gehandelt werden: Auf diejenige, die den Universalitätstest besteht. Kästner Erich Kästner dagegen wandte sich gegen einen passiven Moralismus.Es ist wichtig, gutes zu tun. Unmittelbar und selbst. Gegenwart Hier und Jetzt, zu einer Zeit, wo uns scheinbar der ganze Erdball entgleitet – vor all der Zwistigkeit zwischen ganzen Völkern, vor Klimawandel und Ressourcenverschwendung – scheint mir, dass wir beides brauchen. Kästner im Kleinen, auf der Ebene zwischen uns Menschen im direkten Kontakt, wo es auf gute Taten ankommt, um die Welt besser zu machen.Und Kant im Großen, globalen. Dort, wo uns das Universalitätsprinzip eine Pflicht zu moralischem Handeln auferlegt. Ich weiß offengestanden nicht, was die beiden Herren zu meiner Einschätzung sagen würden… Diese Welt wäre zwischen zwei Lebewesen schöner, wenn wir mehr gutes täten statt auf uns selbst zu schauen. Und ich vermute, dass Dinge wie Krieg, Not, Umweltverschmutzung nicht existieren können, wenn wir im Großen nach dem Kategorischen Imperativ und nicht nach Geldgewinn gehen würden. Ich vermute, sie wäre schon besser, wenn wir es nur probieren würden.",
  "title": "„Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es“"
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