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Neuendorf verteidigt Schweigen: "Auf Fußball konzentrieren"

Fever Pit'ch June 10, 2026
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Präsident Bernd Neuendorf hat die Zurückhaltung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in der politischen Debatte rund um die am Donnerstag beginnende WM-Endrunde verteidigt. "Wir tun als Fußballverband gut daran, in dieser hektischen Zeit nicht jedes tagespolitische Ereignis und jede Aussage reflexhaft zu kommentieren", schrieb Neuendorf in einem Gastbeitrag für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). An den Werten des Verbandes ändere diese Zurückhaltung aber nichts. "Was wir aber tun können und müssen, ist, immer wieder und überall auf die Grundsätze hinzuweisen, für die der Sport, der Deutsche Fußball-Bund, seine Nationalmannschaften und auch ich persönlich stehen: für Freiheit und Demokratie, für Respekt und Toleranz, für Vielfalt und Teilhabe", schrieb der 64-Jährige: "Hass und Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus haben bei uns keinen Platz." Seit Monaten werden Co-Gastgeber USA unter der Regierung von Präsident Donald Trump und der Weltverband FIFA mit seinem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino von zahlreichen Seiten kritisiert. Der im FIFA-Council sitzende Neuendorf wurde vor allem dafür gescholten, dass er die Verleihung des FIFA-Friedenspreises an Trump verteidigt hat. Auch sein weitgehendes Schweigen zur Lage in den USA wird von vielen Stellen angeprangert. "Auch wir als DFB können und wollen nicht alles um uns herum ausblenden. Wir sind im Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden über die Situation vor Ort", schrieb Neuendorf: "Natürlich findet Sport nicht im luftleeren Raum statt. Und doch müssen wir uns letztlich auf den Fußball konzentrieren, weil er unser Kerngeschäft ist und bleibt."

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