Arbeloa bestätigt seinen Abschied von Real Madrid
Fever Pit'ch
May 22, 2026
Trainer Alvaro Arbeloa hat seinen Abschied vom spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid bestätigt. "Ja", antwortete der 43-Jährige am Freitag auf die Frage eines spanischen Journalisten, ob er in der kommenden Saison nicht mehr als Trainer von Real tätig sei.
In den vergangenen Wochen hatte sich der Abschied bereits angedeutet. Präsident Florentino Perez hat inzwischen laut übereinstimmenden Medienberichten erfolgreich die Verhandlungen mit Startrainer José Mourinho zu Ende gebracht. In untergeordneter Rolle werde Arbeloa dem möglichen Trainerteam um den Portugiesen nicht angehören, wie Arbeloa nun selbst bestätigte.
"Mou hat ein fantastisches Trainerteam, er hat gute Leute um sich herum; wenn er nach Madrid kommt, wird er sein Team mitbringen", sagte Arbeloa vor dem letzten Saisonspiel gegen Athletic Bilbao am Samstag (21.00 Uhr/DAZN). "Was meine Zukunft angeht - darüber werde ich ab Montag nachdenken", so Arbeloa, der erst im Januar auf Xabi Alonso als Trainer in Madrid gefolgt und ohne Titelgewinn geblieben war.
In dem knapp halben Jahr an der Seitenlinie konnte er die sportlichen Probleme nicht beheben und kommt sogar auf einen schlechteren Punkteschnitt (1,96) als Vorgänger Alonso (2,24). Auch abseits des Platzes kam der Verein nicht zur Ruhe. "Wir hatten Meinungsverschiedenheiten, das ist normal. In den letzten Monaten habe ich mehr an Real Madrid gedacht als an mich selbst", sagte Arbeloa.
Der frühere Abwehrspieler hatte zwischen 2009 und 2016 für Real gespielt. 2018 stieg er bei Real nach seiner Spielerkarriere ins Klubpräsidium ein, ehe er ab 2020 im Jugendbereich und bei der zweiten Mannschaft von Real tätig war. "Ich hoffe, es ist ein 'bis bald'. Ich habe dies immer als meine Heimat betrachtet, ich gehöre seit 20 Jahren in verschiedenen Funktionen zu Madrid", sagte Arbeloa.
Sein möglicher Nachfolger Mourinho soll nach Informationen der spanischen Tageszeitung Marca unmittelbar nach Saisonende vorgestellt werden. Aufgrund der Präsidentschaftswahlen bei Real könnte sich dies allerdings noch verzögern. Ein Vertrag über zwei Jahre sei ausgehandelt. Für Mourinho wäre es die zweite Amtszeit. Bereits vor 13 Jahren hatte bei Real das Sagen.
Discussion in the ATmosphere