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"textContent": "Zum Ende der Saison 1983/84 endete das Engagement von IVECO Magirus als Trikotsponsor des FC Bayern. Uli Hoeneß hatte 1978 den Feuerwehr-, Lkw- und Omnibus-Konzern Magirus Deutz aus seiner Heimatstadt Ulm als Sponsor\nzum FC Bayern gelotst. Das Geld, das der neue Sponsor zahlte, wurde ausschließlich für die Rückhol-Aktion von Paul Breitner eingesetzt, der zu dieser Zeit ein unglückliches Dasein bei Eintracht Braunschweig fristete. Magirus\nDeutz selbst hatte zur gleichen Zeit schon seine Eigenständigkeit an den italienischen IVECO-Konzern verloren, sodass die Bayern ab der Saison 1981/82 mit dem Schriftzug IVECO Magirus auf den Trikots aufliefen. Zur neuen Saison\n1984/85 buhlten gleich zwei Unternehmen um die Brust der Münchner Bayern. Letztlich erhielt der amerikanische Computerhersteller Commodore den Zuschlag, nachdem Hoeneß den Preis mit einer Offerte über 1,5 Mio. DM vom\nBurladinger Trikotagen-Hersteller Trigema nach oben getrieben hatte.\n\nCommodore hatte zwei Jahre zuvor den legendären Personal Computer C64 vorgestellt, der sich bis Ende der 1980er-Jahre weltweit an die 30 Millionen verkaufen sollte und damit der damals meistverkaufte PC der Welt war.\nAuch in Deutschland setzte Commodore insgesamt rund drei Millionen Exemplare des spöttisch-liebevoll genannten „Brotkasten“ ab. Speziell bei den Jugendlichen war der C64 beliebt, denn mit „International Soccer“ hatte Commodore\neine für damalige Verhältnisse erstklassige Fußballsimulation im Programm.\nIn der zweiten Hälfte der Achtzigerjahre stand mit der Markteinführung der Amiga-Serie die nächste Innovation vor der Tür.\n\nZur Flankierung der Produktplatzierung spielte der FC Bayern am 15. November 1988 gegen den VfB Stuttgart mit einer „Kiss me, Amiga“-Werbung auf den Trikots. Dieser Auftritt blieb eine einmalige Angelegenheit. Und obwohl sich beide Computer gut verkauften, gelang der mit der Partnerschaft der Bayern angedachte Sprung in die Business-Klasse der Personal Computer nicht. Die als Zielgruppe avisierten Unternehmen entschieden sich stattdessen lieber für IBM- oder Apple-Computer. Diese Entwicklung führte letztendlich zum Niedergang von Commodore, das 1994 Insolvenz anmelden musste.\n\nAlte C64- und Amiga-Computer erfreuen sich dennoch bis heute größter Beliebtheit – genau wie die Bayern-Trikots aus der damaligen Zeit. Denn genau wie bei den Computern zeugen die roten, weißen und manchmal auch gelben\nDie Trikots mit dem Commodore-Logo zeugen bei vielen Fans von den besten Zeiten ihrer Kindheit oder Jugend.\n\n* * *\n\n_Viele weitere Trikotgeschichten findet Ihr jeden Montag im wöchentlichen_ Trikot-Newsletter_. Seit dem 8. April ist zudem die erste Staffel des_ STOFFKUNDE-Trikot-Podcasts_gestartet. Hört mal rein!_",
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